Was in den Knochen

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Irgendwie bin ich erschöpft. Gut, ich habe heute viel gearbeitet. Habe ein wenig an „Tore“ gebastelt und ein ganzes Stück vom „Jig“ übersetzt. Doch das ist es nicht. Schon seit Tagen schleppe ich mich morgens aus dem Bett und die Bettschwere will nicht weichen. Die verflüchtigt sich ja sonst so nach einer halben Stunde. Daher geht es heute früh in die Falle, aber vorher werde ich meinen müden Kadaver noch einmal um den Block schleppen und dabei auch gleich den Hund lüften. Ein weiterer Grund früh zu Bette zu gehen, ist der Lesestoff der meiner harret. Einmal von Laurie R. King „The Beekeepers Apprentice“, Diana Wynne Jones „The Dark Lord of Derkholm“ und die drei neuen Bücher aus dem Wortreich Verlag, die demnächst erscheinen werden. Der Wortreich Verlag ist ein kleiner Wiener Verlag, der sehr viele interessante Autoren in seinem Programm hat. Es lohnt sich also da mal längs zu gucken.

So, nun aber raus. Ich habe mit dem an die Luft gehen bis zum Abend gewartet, weil mir wieder einmal alles zu laut, zu bunt und zu tralala ist. Ans Wasser wäre ich gerne gekommen heute, aber nun ja … man kann nicht alles haben und soviel geschafft zu haben, ist auch fein.

 

6 thoughts on “Was in den Knochen

  1. Zu laut, zu bunt, zu trallala, genau das habe ich heute auch gedacht, als ich nach einiger Zeit mal wieder in meiner Straßenbahn saß. Dem kann man nicht entfliehen in meiner wachsenden Stadt. Wenn ich irgendwann die vielen Treppen zu meiner Wohnung nicht mehr hochkomme und eine Neue suchen muss, dann überlege ich, ganz an den Rand zu ziehen, dahin, wo sich Hase und Igel noch Gute Nacht sagen.
    Erhol dich gut beim Lesen.

    1. Im Grunde brauche ich mich nicht zu wundern. Die letzten Wochen waren extrem anstrengend, dann noch die Hamburg Tour. Hamburg ist für mich immer sehr anstrengend. Wir leben hier in Kiel mitten in der Stadt, aber in einer ruhigen Straße und die Infrastruktur möchte ich nicht missen, was nicht heißt, dass ich mich immer mal wieder nach außerhalb sehne. 🙂

  2. schon dich – pfleg dich – gute besserung
    wir waren heute in so einem einkaufsmolloch
    ich hätte schreiend rauslaufen mögen
    wenn ich bedenke dass manche menschen in ihrer freizeit shoppen zur entspannung
    aber ich war da auch angetaner als ich noch jünger war
    lg birgit

    1. Mach ich. Heute ist schon besser. Das frühe zu Bett gehen und wirklich mal durchschlafen haben mich erfrischt. Bin sogar schon eine Stunde mit Suka unterwegens gewesen. Wir lernen gerade beim Bäcker vor der Tür warten ohne zu pöbeln, nach neun Jahren dachte ich, könnte ich ihr das zu muten.
      Shoppen war nie meines und entspannend habe ich es nie empfunden. Früher ist es mir nicht so sehr auf die Nerven gegangen, aber da war auch alles offener und bunter. Wenn ich heute in Hamburg in ein Einkaufszentrum gehe, sind da die gleichen Läden wir in Kiel, mit exakt der gleichen Schaufensterdeko. Auch mag ich diese Malls nicht. Schlechte Luft und soviel aufeinmal, dass ich sofort reizüberflutet bin. Kaufe ja Lebensmittel in der Kooperative, von den Ausmaßen her, ein etwas größerer Tante Emma Laden und meine Klamotten in Boutique Tania, hier im Haus. Ich sage meiner Nachbarin Tania, was ich brauche und welche Farben ich mir vorstellen kann und sie macht einen Zug durch die Sozialläden und bringt mir, was sie für passend hält.

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