Veränderungen

Suka

Wir haben noch immer kein Netz (also kein eigenes, sonst könnte ich diesen Beitrag ja nicht schreiben), Diese erzwungene Abstinenz hat zu einigen Erkenntnissen geführt, besonders zu der, dass ich meinen Internetkonsum deutlich reduzieren werde. Das betrifft besonders Facebook, da hadere ich schon lange mit und nehme mir eigentlich übel, dass ich immer wieder dort lande und innerhalb kürzester Zeit dort mehr und mehr Zeit verbringe. Das möchte ich so nicht mehr. Ich werde also erst einmal eine Pause machen und dann entscheiden, ob ich endgültig gehe.

Was mich besonders erschreckt hat, ist die Sache mit der dauernden Werbung. Auf einmal brauche ich sehr viel weniger. Immer mal wieder, wenn auf FB etwas aufpoppt, klicke ich doch und gucke mal. Denn es macht unzufrieden, wenn man sich die Sachen nicht leisten kann und wütend, wenn man sie sich geleistet hat und merkt, dass man sie gar nicht braucht und nun zu Hause herumliegen hat. Ich weiß, ich habe schon öfters gesagt, dass ich mich ganz abmelde beim großen Bruder und es denn doch nicht geschafft habe. Aber irgendwann … ich brauche ja bekanntlich immer einige Anläufe, eher ich es hin bekomme.

Elder

Es gibt so vieles im Außen zu entdecken, das mir entgeht, während ich auf Facebook Kätzchenbilder like. Leider neige ich ja zu Extremen, mit einem moderaten Mittelweg habe ich es nicht so.

 

 

 

4 thoughts on “Veränderungen

  1. Ja.
    Facebook.

    Diese permanente Nervensäge, auf die ich leider nicht verzichten kann.
    Nicht, weil mich nun mein Newsfeed so brennend interessiert – den ich inzwischen kaum noch regelmässig lese – sondern weil fernbeziehungsbedingt der Messenger für mich unverzichtbar ist.
    Denn leider hab ich noch nichts vergleichbares gefunden, dass die Kommunikation zwischen meiner liebsten und mir auf ähnliche weise sicherstellen kann.
    Whatsapp ist da auch keine Lösung, weil ich zuhause auch nicht immer das Handy mit mir rumschleppen mag, sondern lieber den PC zum tippen nutze.

    Aber ich kann das gut nachvoillziehen, was du schreibst.
    Ich hab den Gedanken an Internetabstinez ja auch immer wieder und würde lieber heute als morgen den sprichwörtlichen Stecker ziehen – wenigstens mal für ein paar Wochen.

  2. Hallo Herr Momo,
    du kannst WhatsApp auch auf deinem PC haben. Hier die Info von der WhatsApp-Homepage:

    „WhatsApp kann direkt auf Desktop verwendet werden, sogar ohne Browser. Um WhatsApp auf deinem Computer zu installieren, gehe im Browser auf deinem Computer auf unsere Webseite oder lade unsere App vom Apple App Store herunter. WhatsApp kann nur auf deinem Computer mit Betriebssystem Windows 8 (oder neuer) oder Mac OSX 10.9 (oder neuer) installiert werden. Für alle anderen Betriebssysteme kannst du WhatsApp in deinem Browser verwenden, indem du auf diese Seite gehst.“

    @Karin: Ich drücke dir alle vorhandenen Daumen, dass du endlich von FB loskommst. Bei mir ist es leider so, dass ich auch ohne FB zu oft im Netz bin, ich finde das ist eine so beschissene Plage!!! Dabei gehe ich eigentlich nur auf „gehaltvolle“ Seiten, z.B. KenFM, Nachdenkseiten, Rubikon, Neulandrebellen, Kontext, Telepolis, The Intercept, Guardian, Democracy Now oder eben deinen Blog und den von Anke Gröner (meine Lieblinge unter den „Tagebuch“-Bloggern). Nichtsdestotrotz frisst der ganze tolle Content meine Zeit für Kreativität.
    Bei dir scheint das ja genauso zu sein, denn: WAS IST MIT „TORE“?????? Ich warte seit gefühlten Ewigkeiten darauf, dass du dein WERk endlich ganz fertigstellst und unter die Leute bringst, denn ich hab´ dich so bewundert, als du es damals (vor Monaten?? wann??) durchgezogen hast. Du warst mein Vorbild, denn ich will auch seit Ewigkeiten ein verdammtes Buch fertig schreiben und scheitere seit Jahren an fehlender Disziplin …

    Liebe Grüße
    Smilla Blum

    1. Danke, Smilla.
      Das hatte ich schon mal in Erwägung gezogen, aber auch wieder verworfen, weil ich als Linux-User da dauernd einen Browser offen haben müsste.
      Der FB-Messi läuft aber auch unabhängig davon in Pidgin, der als Chat-Klienten sowieso fester Bestandteil von Linux ist und verbraucht dann wesentlich weniger Ressourcen.
      Und das kann Whats-App nicht.

      Ausserdem hab ich keine Lust, auch zu jeder Zeit von allen Whats-App-Kontakten angesprochen werden zu können, weil ich darunter auch einige dienstliche habe.
      Meinen FB-Account kennen die nämlich nicht 😎

    2. Hi Smilla, ich habe dich nicht vergessen und Tore auch nicht. Leider waren wir ja dieses Jahr mit nicht so angenehmen Dingen beschäftigt und daher wurde alles aufgeschoben. Im Augenblick bin ich dabei den Krimi, den ich übersetzt habe, fertig zu machen, dann Tore. Versprochen.

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