(Un)Ruhiger Freitag

bergang

Heute morgen, wir hatten etwas länger geschlafen, klingelte es an der Tür. Ungewöhnlich, denn üblicherweise kommen ja keine Auslieferer am Karfreitag und andere Leute klingeln morgens nicht. Normalerweise hätte ich nicht aufgemacht, doch gestern Abend vor dem Einschlafen hatte ich zu Viktor gesagt: „Ich glaube wir kriegen morgen Besuch. Ich hab so ein Gefühl, dass Tatee kommt.“ Tja, die stand dann auch vor der Tür, bevor ich überhaupt angezogen war, geschweige denn yogiert und meditiert hatte. Ich habe im Allgemeinen ein Problem mit dieser Art Ninjabesuchen, aber da ich Tatee wahrscheinlich nach dem 15.4. erst einmal wieder mindestens zwei Jahre nicht sehen werde … Jedenfalls begann der Tag ungewohnt und unruhig. Ich kam heute auch nur schlecht klar, was weniger an dem Ninjabesuch meiner Freundin liegt, als daran, dass ich heute Nacht wach wurde, nicht wieder einschlafen konnte und Bilder aus meiner dunkelsten Zeit auftauchten. Da noch mal reinzugucken tat weh.

Mohn-Zitronencreme-Kuchen

Den größten Teil des Nachmittags habe ich mit Backen verbracht. Ich schrieb ja bereits, dass ich vorhabe eine Mohntarte mit Zitronencreme zu backen. Habe ich auch. Eine recht aufwendige Angelegenheit, besonders, wenn man den Mohn mit der Hand mahlt. Ich bin gespannt wie sie schmecken wird. Eigentlich sollten da Zitronenzesten rauf, aber mir war nach Orange, wegen der Farbe. Fürs Abendessen habe ich noch eine simple Tomtensauce gekocht (Knoblauch, Zwiebel, Olivenöl, Dose Tomate, Rotwein und Gewürze), dazu Linguini und Parmesan. Morgen geht es früh hoch, damit ich vor dem Ostermarsch meine Morgenrituale absolvieren kann.

4 Gedanken zu „(Un)Ruhiger Freitag

  1. ach du liebe – nächtliches wachen bringt so viel leid und kummer
    umarm
    und das möcht ich lernen
    flexibel drauf reagieren wenn mein tagesplan so umeinandergewirbelt wird
    nicht meine stärke

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