Und wenn du denkst, es geht nicht schlimmer …

… wirst du prompt eines besseren belehrt.

Diesel_1l

Abgesehen von den schwägerlichen Sorgen, begann der Morgen damit, dass ich mich über eine unserer Autorinnen geärgert habe. Dann ging es zum Tierarzt, dort schien der Tag die Tendenz zu entwickeln, besser zu werden. Die Schwellungen in Sukas vorderen Achselhöhlen, sind aller Wahrscheinlichkeit nach einfach Fettgeschwulste, die aber trotzdem entfern werden sollten. Muss aber nicht gleich sein. Also nicht tödlich, nur teuer. 300 – 400 €, die wir erst einmal irgendwie zusammenklauben müssen.  Kaum wieder zu Hause. Telefonat mit Tochter, die am Ende ist. Zur permanten Überlastung, kommt nun auch noch, dass der Vater der Kinder seit Monaten keinen Unterhalt bezahlt. Also in den nächsten Tagen nach Hamburg und mit ihr die Finanzlage klären, bevor sie richtig in die Bedrouille kommt. Mir ist danach, mich einfach irgendwo zu verstecken und mich wecken zu lassen, wenn bessere Zeiten anstehen. Oder noch besser, mir ein Buch zu suchen und dort einzutauchen. In welches würde ich denn gerne gehen? Muss ich mich mal umsehen. Ich denke ein Kandidat könnte ein alter Liebling sein, „The Grand Sophy“ von Georgette Heyer oder „The Thin Woman“ von Dorothy Cannell. Beide fallen in die Kategorie Trostliteratur.

8 thoughts on “Und wenn du denkst, es geht nicht schlimmer …

  1. Wie gut ich deine Wünsche verstehe! Gestern hörte ich von dem Buch über eine Frau, die einfach ein Jahr im Bett blieb. Was sie aber nicht unbedingt vor Unbillen schützte. Es soll nichtsdestotrotz lustig sein, mit englischem Humor geschrieben. „Die Frau, die ein Jahr im Bett blieb“ von Sue Townsend.
    Auf dass dich die Gegenwart nicht umhaut –
    Sonja

    1. Das klingt gut. Leider ist das Buch Budget erschöpft, aber nächsten Monat. Im Augenblick habe ich auf Autopilot geschaltet. Aber danke für den Nichtumhauwusch

  2. Das ist aber wirklich ein bisschen viel Ungutes gerade bei dir und eigentlich genug für die nächsten Jahre. Sich in ein Buch zu versenken ist vielleicht gar nicht so schlecht, zumindest zeitweise. Lass dich nicht unterkriegen, liebe Karin.
    Gruß von der Gudrun

  3. oh menno, ich drück dir die Daumen. Ich kenne das auch, mit 20, 30 wuppt man solche Sachen viel Einfacher. Aber sie hören nicht auf, kommen in veränderter Form wieder, legen sich auf den Haufen und irgendwann steht man davor und sieht nur noch Berge,

    1. Danke meine Liebe. Habe heute Durga gezogen. Grenzen erkennen, setzen und verteidigen. Stimmt, in jüngeren Jahren hat mensch solche Zeiten leichter verknust.

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