Von Rucksack zu Brichbag

Brichbag

Unser nahezu 20 Jahre alter Bundeswehr Rucksack ist so langsam auf und schon seit einiger Zeit haben wir uns nach etwas Neuem umgesehen. Wir haben bestimmte Ansprüche, das neue Teil sollte aus Recyclingstoff sein und stabil. Wir erledigen alle unsere Einkäufe zu Fuß und so müssen unsere Rucksäcke einiges aushalten. Gerade als die Sache richtig drängend wurde, erfuhr ich von Sina Trinkwalders (Mannomama) Projekt „Neonorange“. Bei dieser Sache geht es darum Obdachlosen zu helfen und zwar folgendermaßen. Rucksäcke, die Brichbags, werden bei Mannomama aus Markisenstoffresten genäht, die sonst in den Müll gewandert wären, und diverse Sponsoren, wie Alnatura, Dr. Hauschka, der Sockenstricker Thomas und noch andere, geben Dinge, die Obdachlose brauchen können, um die Rucksäcke zu füllen. Diese werden dann an entsprechende Institutionen verteilt und kommen so zu denen, die sie wahrlich brauchen. Aber das ist nicht alles. Man kann diese Rucksäcke (ohne Füllung) käuflich erwerben und ermöglicht so die weitere Produktion von Brichbags für Wohnungslose.

Jedenfalls gefiel Viktor und mir die Idee, nicht nur einen Rucksack aus einem Material zu erwerben, welches ansonsten in den Müll gewandert wäre, sondern auch gleich etwas Gutes zu tun und so haben wir uns einen Brichbag bestellt und zwei Federtaschen. Viktor braucht eine für seine Plektrons und ich eine für all die Stifte, die ich permanent mit mir herumschleppe.

Brichbag_s

Rucksack und Federtaschen sind von guter Qualität, sehen toll aus und ihren Preis wert. Vor allem, weil ein Teil des Preises für einen guten Zweck geht.