Pegasus ist störrisch

pegasus

Jeden Morgen nehme ich mir vor, heute wird geschrieben. Dann, nach Yoga, Karten meditieren, frühstücken, Hunderunde und so weiter, bin ich zu müde und schaffe gerade noch Blog. Heute habe ich auch noch einen Kuchen gebacken, dass war bevor ich erfahren habe, dass die Kinder nun doch nicht kommen. Meine Schwester nimmt sie, weil sie dichter dran ist. Die Süßen müssen Montag wieder in die Schule und Jenni hat keinen günstigen Rückflug bekommen, sie wird erst Montag morgen mit dem Bus zurückkommen. Ich bin einerseits erleichtert, weil ich eben nicht so ganz fit bin und andererseits bin nun ich aus zwei Gründen traurig. Erstens: ich hätte mich gefreut die Beiden hier zu haben, wir sehen uns viel zu selten. Zweitens: ich habe nun keine Ausrede, um mich vor dem Schreiben zu drücken.

rotepuschen

Das schwierige am freiberuflichen Leben ist, dass man sich ständig selbst motivieren muss zu arbeiten. Ist ja immer irgendwas, das man noch eben vorher erledigen muss. Das wiederum führt in der Regel dazu, dass ich mich nicht besonders gut leiden kann, wenn ich mich so ablenken lasse. Würde ich in einer Firma arbeiten, könnte ich ja auch nicht morgens sagen, ich komme heute zwei Stunden später, ich muss noch das Bad putzen. Aber das von zu Hause zu arbeiten hat auch Vorteile, also wenn es denn mal dazu kommt, … man braucht sich nicht groß zu recht zu machen. Schlafanzug und rote Puschen sind völlig in Ordnung.

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