Nur noch ein Monat

Nur noch ein Monat

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

… und dann ist Weihnachten. Als ich neulich verkündete, dass ich mich auf das Fest freue, meinte eine Bekannte: „Kann ich nicht verstehen, du bist doch Hexe, was hast du denn mit Weihnachten zu tun?“ Mal abgesehen davon, dass ich die Wintersonnenwende feiere, die ja auch um den Dreh herum ist und dann die Raunächte begehe, freue ich mich aus einem ganz profanen Grund auf Weihnachten. Drei Tage steht alles still. Kein Telefon nervt, keine Post (außer elektronischer), kein Ämterstress und überhaupt Ruhe. Wir haben uns sogar schon auf ein Essen geeinigt. Es soll dieses Jahre einmal wieder einen Klassiker geben. Maccaroni-Auflauf! In Erinnerung an unser erstes gemeinsames Jul vor 13 Jahren.  Darauf freue ich mich und auf Lesestunden mit dem Liebsten und auf Patience spielen, also analog, zu zweit.

Es ist aber auch die Zeit für mich mir zu überlegen, was ich loslassen will. Das wird die ganzen Raunächte Thema sein. Es hat sich einiges an Gerümpel angesammelt, im Laufe der Jahre und so einiges kann einfach weg. Nur um zu entscheiden was weg kann, muss ich mir die Sachen genau ansehen. Dem sehe ich nicht ganz so entspannt entgegen.

 

4 Gedanken zu „Nur noch ein Monat

  1. Mein Vater wollte früher Weihnachten auch nicht feiern, aber meine Mutter hat sich durchgesetzt, vor allem für uns Kinder.
    Aus genau den Gründen freue ich mich auch auf Weihnachten: Ruhe. Zwei meiner Kinder kommen zu Besuch und das freut mich natürlich um so mehr.

    1. Weihnachten bei uns zu Hause war nicht immer schön, besonders weil meine Mutter Quartalssäuferin war und sich gerne die Kante gab. Bei ihr wurden solche Sauforgien oft durch Stress ausgelöst. In dem Falle welchen den sie sich selber machte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.