Nolde und Lachs

Emil Nolde

Seit Jahren wollen wir nach Seebüll und für diesen Sommer war es eigentlich fest geplant. Mit Schwager Dieter! Gestern im Hospiz sprachen wir davon und er meinte, wir sollten es angehen und uns einen schönen Tag machen. Das haben wir getan. Heute Mittag sind wir los und sind vier Stunden in Seebüll rumgewandert. Im Bildersaal war ich so überwältigt von der Farbgewalt und dem Leben, das diesen Bildern innewohnt, dass mir die Tränen kamen und ich habe wahrlich nicht nah am Wasser gebaut. Also raus in den Garten und ums Haus. Das Haus gehört zu meinen Traumhäusern. Könnte nur gerne woanders stehen, mir ist die Gegend dort zu platt. Mein Vater sagte immer, wenn wir auf der Ecke waren „Hier kannst all midweek sehn, welkeen Sünndag to’n Kaffee kümmt“. Also im Sommer geht es ja, aber im Winter? Nee danke.

noldehaus

Nachdem wir nach Kaffee, Kuchen und Postkarten schreiben noch durch die biografische Ausstellung gewandert sind, haben wir uns nach Dagebüll aufgemacht. Dort hat ein kurzer Blick auf die Nordsee aber genügt. Zurück ging es über die Dörfer und in Schleswig/Haddeby waren wir bei Odins zu Gast. Ein wunderbares Gasthaus mit gepflegter, qualitativ hochwertiger Küche, in dem wir öfters mit D. Station gemacht haben. So war bei dem sehr leckeren Lachs, auch ein wenig Wehmut dabei.

lachs

Allerdings überwog die Freude. In der Regel können wir uns solche Ausflüge nicht leisten, heute waren wir eingeladen.

So, nun muss ich zu Bette und das Erlebte sortieren. Morgen geht es weiter mit Schwager begöschern und ausräumen. Mittwoch kommt meine ältere Enkelin für eine Woche. Ich freu mich so.

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