Mitgefangen, Mitgehangen

Affe

Heute habe ich mich wahrlich eingesperrt gefühlt. Wir sind dabei Ds. Wohnung auszuräumen und es ist furchtbar. Messi ist eine Sache, aber was er da angehäuft hat … gut, es gab auch rührseelige Momente, zum Beispiel bin ich beim Ausräumen des Kühlschrankes auf Produkte gestoßen, die bereits seit 2000 nicht mehr im Handel sind, auch wissenschaftliche Erkenntnisse gab es. Kaum läßt man Mangosaft mal zwanzig Jahre ungeöffnet stehen, klumpt er zu einer Art Pudding zusammen und ist nicht mehr aus dem Tetrapakt zu bekommen. Wir wussten ja, dass es schlimm ist, aber das es so übel aussieht … Bei allem Verständnis für Vorratshaltung, aber die sollte doch so sein, dass Altes verbraucht wird und durch Neukauf ersetzt. D. hielt es so, dass er einfach neues vor das Alte probste und vergas was noch da war. Egal, jedenfalls müssen wir nun mindestens zwei große Curverboxen mit Konserven und diverseh Tüten mit Gewürzen, Saucen und so weiter entsorgen und ich ich weiß nicht wie. Es ist einfach zu viel für den Hausmüll und zu wenig für einen Container.

Doch dieses Problem muss bis morgen warten, ich gehe erst einmal unter die Dusche und dann ein wenig häkeln.

Auch muss ich darüber nachdenken, was es mit diesem Messi sein auf sich hat. Ich selber empfinde alles was ich nicht unbedingt brauche, als Belastung und bin dabei meinen Besitz so zu reduzieren, dass ich in meiner kleinen Wohnung viel Raum habe.

 

3 thoughts on “Mitgefangen, Mitgehangen

  1. giggle ich musste auch so menchen mülleimer mit antiquitäten aus meinen schränken füllen
    unterwegs weiss ich oft nicht ob und wie viel ich noch habe
    habe immer meinen vater bewundert der genau wusste was er braucht
    von ihm habe ich nur die loseblattablage
    nicht die gewürze von 1987

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