Labyrinthgedanken

labyrinth

Bedächtig, Schritt für Schritt, gehe ich durchs Labyrinth und denke über Gewalt nacht. Morrigan, die alte Schlachtenkrähe, setzt sich auf den Ruhestein und lacht: „Was willst du tun? Du kannst mich nicht besiegen. Du wirst die Gewalt nicht aus der Welt verbannen, mit deinen kleinen Gedanken und Wünschen. Ich bin ewig, war immer da.“

Ich lache zurück: „Nein Morrigan, ich kann die Gewalt, die überall auf der Welt geschieht, nicht verhindern, aber ich kann bei mir anfangen und darauf verzichten.“

Sie keckert höhnisch: „Was soll das bringen? Du bist nur eine.“

Ich denke: „Aber eines Tages, da sind wir viele.“

Sie fliegt davon und ruft vom Himmel: Du willst also keine Gewalt mehr anwenden?“

Ich nicke.

Sie flüstert: „Wir werden sehen.“

3 Gedanken zu „Labyrinthgedanken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.