Labyrinthgedanken – Gedankenlabyrinth

rosablüht

Keine Fotos von unterwegs heute, denn ich bin nicht raus gegangen. Einmal heile ich noch vor mich hin und zum anderen lädt das Wetter wahrlich nicht ein. Allerdings war ich schwer gedanklich unterwegs. Mein Thema ist ja nicht nur die globale Gewalt in Gestalt von Kriegen, sondern auch die im kleineren Umfeld und ja, auch die in mir. Daher möchte ich etwas beginnen, allerdings erst, wenn ich wirklich fit bin und auch zusagen über einen längeren Zeitraum machen kann. Das Gaardener Labyrinth ist angelegt als die Spirale aus der Gewalt und das möchte ich nutzen. Einmal die Woche möchte mich dort zu einer bestimmten Zeit einen Schwellengang machen. Es soll kein Alleingang werden. Ich würde mich freuen, wenn andere ebenfalls Lust haben sich zu beteiligen. Allerdings habe ich keine Lust, eine Veranstaltung anzumelden, denn das soll es ja nicht sein. Egal, dass steckt noch in den Kinderschuhen.

Eine weitere Sache die mich umtreibt, ist weitere Müllvermeidung. In Sachen Handy und Laptop bin ich da schon recht weit. Mein Handy ist reparierbar, es hat einen Modularaufbau und alles kann ersetzt werden, so dass nicht in zwei Jahren ein neues her muss. Der Laptop, den ich allerdings erst Ende des Jahres bekomme, weil Shiftphone noch in der Bauphase ist, hat das gleiche Prinzip und ist als Laptop, Grafiktablet, Tablet und was weiß ich noch zu nutzen. Also im technischen Bereich ist alles auf einem guten Weg. Aber es gibt ja immer im häuslichen Bereich noch Möglichkeiten das Leben plastikfreier zu gestalten. Diesmal geht es um Hafermilch.

Viktor hat sich daran gewöhnt Hafermilch in den Kaffee zu tun und ich verwende Hafersahne zum Kochen. Schon immer ärgert uns, dass es die nur in Tetrapacks mit Plastikgießer gibt, also sind wir immer mal um Rezepte herumgeschlichen, wie man so etwas selber baut. Heute haben wir den ersten Versuch nach obigen Rezept gemacht. Es klappt und wenn es geschmacklich auch noch kombiniert, ist ein Müllfaktor erledigt. Die Haferflocken können wir übrigens im Widerhaken lose kaufen.

Manchmal kommt es mir sehr widersinnig vor, dass ich mir Gedanken um Müllvermeidung mache, während wir in der Gefahr eines Krieges leben. Dann denke ich wieder: Warum nicht? Warum aufhalten das Richtige zu tun, nur weil gerade so eine Menge Mist geschieht? Also mache ich weiter.

8 Gedanken zu „Labyrinthgedanken – Gedankenlabyrinth

  1. Ich denke, es ist gut, wenn du dir die Gedanken machts, zur Müllvermeidung und so. Schlecht ist das ja nie und vielleicht kommen immer mehr Denker dazu.
    Das Hafermilchrezept finde ich interessant. Was machst du mit der Milch noch, außer sie in den Kaffee geben. Ich habe nämlich noch Haferflocken übrig. Vogelfutter muss ich jetzt nicht mehr herstellen.

  2. ja es hat schon was vom kampf gegen windmühlenflügel
    aber es wird immer was sein und man kommt nie zum anfangen
    außerdem denk ich dass sinnvolles tun von vielen rund um die welt schon was bewirkt – auch wenn einige heftig an der zerstörung arbeiten
    das mit der hafermilch probier ich demnächst auch
    umarm – gute besserung – allerherzelichste grüße

  3. Nachhaltiger Konsum ist bei mir auch ein Thema, wobei ich beim Thema Smartphone mehr als schwächel, aber noch kann mich z.B. das Fairphone nicht wirklich überzeugen und ich erliege doch immer wieder den guten Kameras eines Herstellers. Beim Einkaufen achte ich immer mehr darauf, wie es verpackt ist. Bio – und oder regional ist für mich eh selbstverständlich, aber auch da gibt es leider vieles in Plastik. Ich habe nicht die Zeit, alles selber zu machen, aber ich gucke beim Einkaufen schon sehr darauf, was in meinen Einkaufswagen kommt. Und ja, das mögen Luxusprobleme sein angesichts Krieg, Vertreibung und Flucht, aber ich finde es trotzdem wichtig, zumal nachhaltiger Konsum ja auch Fluchtursachen bekämpft.

    1. Die Kamera ist mir im Handy egal. Ich habe gute Kameras und Handy ist mir da zu fummelig. Diese Plastikverpackungen bei Bio nerven. Gibt es bei uns in der Co-operative auch einiges, aber zum Glück eher so Luxussachen, vieles kann man im lose kaufen und natürlich ist Käse, Fleisch und so weiter regional. Nachhaltiger Konsum ist meiner Meinung nach ein wichtiges politisches Mittel.

  4. Ich koche die Haferflocken nicht, weiche nur ein (selbst das ist mir manchmal zu stressig :), pürieren, mit Datteln je nach Geschmack süßen und ab durchs Sieb. Ich glaube ich nehme 100gr auf 500ml.

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