Kleine Wanderung im Wild Wood

11.09.2017

Es ist schon einige Zeit her, seit ich das letzte Mal zum Wildwood Tarot gegriffen habe. Doch seit einigen Tagen hatte ich das Gefühl, dass es an der Zeit wäre. Es war auch gut, mal zu sehen, worauf es zu achten geht. Und nein, es geht mir nicht darum zu erfahren, was nächsten Donnerstag in 2 Jahren geschieht, es geht einfach darum sich zu fokussieren und darum zu sehen, was lösen die Bilder aus? Wo fühle ich mich angesprochen, wo eher nicht.

Es war erhellend und auch ein wenig erschreckend. Doch das ist schon in Ordnung.

Manchmal denke ich, ich sollte wieder Tarotberatungen anbieten. Das denke ich immer dann, wenn ich mich an die guten Sitzungen erinnere. Bevor ich mich entschließe wirklich wieder aktiv zu werden, fallen mir, die Göttin sei Dank, die anderen Sessions ein, die, wo die Klientin schon an der Tür sagt: „Sach mir mal was mit’m Walter is!“, wo du nur denkst: „Run Walter, run!“ Abgesehen davon, dass ich der Dame am Telefon lang und breit erklärt habe, dass es diese Art Beratungen nicht bei mir gibt. Diese Erinnerungen halten mich dann ab und ich denke es ist gut so, die Zeit ist einfach vorbei. Ich finde das Tarot immer noch faszinierend und beschäftige mich gerne damit, aber für mich und nicht für andere und schon gar nicht für Leute, die wissen wollen was mit’m Walter is.

 

4 thoughts on “Kleine Wanderung im Wild Wood

  1. Nein, das geht wirklich nicht.
    Würde sie aber mal ein bisschen nachdenken, kommt sie bestimmt drauf, was mit Walter ist. Und manchmal muss man halt den Arzt fragenß
    Das Taro-Deck kenne ich gar nicht. Die Zeichnungen sind aber sehr schon und ansprechend.
    Liebe Grüße in den Norden.

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