Journey

13. Journey

Die Reise, der Übergang, auf zu neuen Ufern, der Tod ist nur das nächste große Abenteuer. Wer hat letzteres noch gesagt? Ach ja, Dumbledore. Meine Gedanken sind sehr mit dem Thema beschäftigt und mit allem, was dazu gehört. Ganz stark, sowohl innerlich, als auch äußerlich, das Loslassen. Heute habe ich Sachen gepackt, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben, die man immer mal wegschmeißen wollte, wenn mal Zeit ist. Nun Zeit habe ich im Grunde nicht, aber es ist an der Zeit die Rumpelecken zu klären. Solche Arbeiten haben etwas meditatives. Während ich in Säcke stopfe, lasse ich meine Gedanken einfach spazieren gehen und bin erstaunt, was sich da alles meldet.

Traubenzeit

Immer mehr kommt mir das Leben wie eine Reise vor, und so ab und an markieren vertraute Punkte die nächste Station. Wieder steht ein Herbst vor der Tür und die Trauben sind reif. Seit ich mich saisonal ernähre ist mir der Kreislauf der Jahreszeiten bewusster. Gestern Abend musste ich das erste Mal Socken anziehen, es wird kälter. Demnächst müssen wir Holz und Kohlen bestellen. Noch vier Monate und ein paar Tage und 2017 ist auch schon wieder Geschichte.

6 thoughts on “Journey

  1. heute morgen war es ziemlich kalt und gestern morgen war es schon herbstnebelig
    ich denke die blätter färben sich bald
    bei aller wehmut liebe ich den herbst mehr als schwüle feuchte wärme
    und kann wieder schwungvoll loslaufen
    und ich freue mich auf wurzeln und gemüse aus dem backofen
    auf kalten salat habe ich keine lust mehr
    saisonal essen ist was ganz feines
    aber deine aufrechnung macht mir gerade ein bisschen panik
    zu hilfe ich muss noch so viel tun
    aaaaaaber fixpunkt 30.09.2018
    durch die eltern bin ich auch ganz dicht dran am sterben und loslassen
    und möchte aber bitte noch ein paar kleine jahre rente
    das entrümpeln hab ich auf die rente vertagt
    derzeit brauche ich jede sekunde ohne MUSS

    1. Kalter Salat ist auch nicht meines und die Vorfreude auf die Herbstgerichte ist groß. Auf die Zeit ohne „Muss“ freue ich mich auch. Dauert aber noch ein wenig. Lass dich nicht unterkriegen. Umarm

  2. Seit einigen Jahren ernähre ich mich auch saisonal. Weihnachten muss ich keine Erdbeeren essen, die man von sonstwo angekarrt hat und die nicht in Ruhe reifen konnten. Aber Beeren aus dem Garten, die ich konserviert habe, die werden mir sicher gut schmecken. Eine Zeit lang hatte ich vergessen, wie meine Mutter das gemacht hat.
    Mir graut vor dem Herbst. Da bekommt das Rheuma immer etwas Oberhand.
    Lass dir die Trauben gut schmecken.

    1. Wir bekommen oft Äpfel aus diversen Gärten und kochen dann Apfelmus ein. Das mit Chilli und Ingwer ist der Hammer. Ich habe festgestellt, dass sie saisonale Ernährung mir gut tut. Das bringt auch gesundheitlich was. Ich mag den Herbst, bin aber auch nicht rheumagebeutelt. Überhaupt sind mir Winter, Frühling und Herbst lieber, als heißer Sommer. Nichts gegen Sonne, aber in Maßen.

  3. Ich ernähre mich auch saisonal und finde es toll, sich immer wieder auf bestimmte Produkte zu freuen, die es eben nur dann gibt, wenn sie dran sind. Spargel im Frühjahr, Erdbeeren im Sommer und jetzt ist Birnen, Bohnen und Speck Zeit, dann kommt der Grünkohl. Finde ich viel schöner, als immer alles zu haben, egal, welche Jahreszeit.

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