Herr Braun, die Gitarre und der Hund

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Seit dreizehn Jahren ist Herr Braun eine ständige Quelle des Entzückens für mich. Er ist ein Mann mit vielen Talenten, einen ausgeprägten Sinn für Humor, ist zärtlich, aufmerksam, Anarchist und überzeugter Feminist. Was will Frau mehr! Nichts. Es ist gut so wie es ist. Auch wenn ich oft an den Umständen und an dem Zustand der Welt verzweifele, unsere Beziehung ist wundervoll. Vielleicht kommen wir so gut miteinander zurecht, weil wir uns relativ spät im Leben gefunden haben, vielleicht hätte es aber auch früher schon geklappt. Wer weiß das schon? Ist ja auch müsig, darüber zu spekulieren, die Zeit nutze ich lieber, um mich darüber zu freuen, dass wir uns überhaupt getroffen haben. Eines von Viktors Talenten ist das Gitarre spielen, er spielt noch einige Instrumente mehr, aber Gitarre eben auch mal so. Das Foto oben habe ich gemacht, als er das Abschiedskonzert für unseren japanischen Besuch gegeben hat. Außer der Wohnzimmermusik hat er gemeinsam mit zwei Freunden ein kleines Jazztrio am Laufen. Das Alotrio. Hier mal ein kleiner Eindruck. Dort spielt er in der Regel Bass.

Was ist heute bloß los mit mir? Eben habe ich schon einen langen Text über Suka auf Facebook verfasst, dessen Auslöser ihr heutiger Geburtstag ist. Nun schwärme ich von meinem Mann. Ist das Altersssentimentalität? Glaube ich im Grunde nicht, denn zu Sentimentalität neige ich nicht. Ich denke es ist eher Dankbarkeit für das, was ich habe.

 

4 thoughts on “Herr Braun, die Gitarre und der Hund

  1. ehre wem ehre gebührt
    wenn wir jederzeit die schlechtigkeit der welt beklagen
    sollten wir um so mehr die freuden preisen

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