Gestern Hamburg

Gestern Hamburg

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Gestern war ich also in Hamburg die Kinder besuchen. Ich bin bereits früh gefahren und so haben meine Tochter und ich noch einige Stunden für uns zum Kuscheln und Klönen gehabt, bevor das Enkelinnengewirbel los ging. Dann haben wir die Beiden von der Schule abgeholt und Jenni ist mit Melinda zum Taek Wan Do und ich habe mit Selena The last wild Witch von Starhawk vorgelesen, von dem ich wünschte das es eine deutsche Fassung gäbe. Da dies nicht der Fall ist und Selena zwar spanisch spricht, aber kein englisch musste ich erst auf englisch lesen und dann übersetzen. So hatte ich denn auch gleich Übung vor dem nächsten Arbeitstag.

Allerdings habe ich noch nicht mit der Arbeit angefangen. Jedenfalls nicht mit dem Übersetzen. Erst einmal habe ich eine Paprikapfanne gekocht und eine französische Apfeltarte kreiert, denn nachher kommt der appetitlose Dieter und wir wollen mal sehen, ob wir ihn locken können.

Es war anstrengend, es war wunderschön und ich hatte soviel Spaß mit meinen fantasievollen Nachkommen. Süß war die jüngere, die so ein Faible für Viktor entwickelt hat. Als ich mich verabschiedet habe, sagte sie: „Grüß den schönen Viktor von mir“. Was ich natürlich tat. Das Ergebnis ist, dass er nun mit stolzgeschwellter Brust durch die Gegend läuft.

Es ist so eine Freude diese Kinder zu sehen. Ich finde Jenni macht einen verdammt guten Job, so alleine wie sie vor allem steht. Die Kinder können ihre Intressen entdecken, sich entfalten, sie haben Fantasie und bekommen auch die nötige Zeit zum Träumen. Natürlich hat das einen Preis. Jenni ist oft überfordert, auch wenn meine Schwester, die dichter dran wohnt als ich, viel hilft und ich auch öfter mal nach Hamburg möchte. Meisten stehe ich ja nur telefonsich mit aufmunternden Worten und Rat und Tat zur Seite.

 

2 Gedanken zu „Gestern Hamburg

  1. ja matrifokal ist das zauberwort
    wenn ich allemal bei stefanie mitlese bin ich wütend und traurig
    dass diese strukturen zerschlagen wurden
    und es ist unendlich schwierig dagegen anzuleben

    1. Das ist es und ich bin froh, dass ich mein Kind groß habe. Jenni macht es wirklich gut, aber der Preis den sie zahlt, ist hoch. Ich wünschte mir, dass wir mehr tun könnten …

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