Friedrichsort und die Deichperle

Einer meiner Lieblingsorte in Kiel ist Friedrichsort-Strand, das Falkensteiner Ufer und mein Lieblingscafé dort ist die Deichperle. So haben wir uns denn, als gestern am späten Nachmittag die Sonne herauskam, aufgerafft und sind noch mal ans Wasser. Eine gute Entscheidung. Wundervolles Licht, ein Bilderbuchwolkenhimmel und ein leckerer Cappucino in der Deichperle. Das tat sehr gut. Vor allem konnte ich es mit Arbeit verbinden. Einige Elemente dieses Teils der Förde spielen in „Tore“ eine Rolle. Manchmal ist mir, als wenn ich einen Heimatroman schreibe, nur halt ohne Förster, dafür mit Gestaltwandlern und Völvas.

Nach den eher bedrückenden Tagen, der Herr Schwager will sich so gar nicht erholen, tat es gut, einmal rauszusein und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen.

2 thoughts on “Friedrichsort und die Deichperle

  1. „… nur ohne Förster.“ Ich musste jetzt herzhaft lachen. Du liebst deine Heimat, das spürt man. Und so taucht sie eben auch in deinen Büchern auf. Schön ist das.
    Liebe Grüße an dich.

    1. Tatsächlich liebe ich die Gegend hier sehr. Die Ostsee ist seit meiner Kindheit Seelenheimat. Und seit ich in Kiel bin, betrachte ich es als zu Hause. Schon komisch, eigentlich bin ich immer ruhelos gewesen und bin viel umgezogen. Ich konnte mir nie vorstellen irgendwo zu bleiben … bis ich nach Kiel kam.

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