Fotografieren geht immer

Der Liebste

Heute haben waren wir mit Suka im Tannenberger Gehölz und haben fotografiert. Das geht irgendwie immer. Da kann man noch so traurig, noch so bedrückt sein. Uns hat die Runde sehr gut getan. Danach haben wir geräumt. erst einmal in unserer Wohnung, denn da noch ein zwei Teile aus Dieters Wohnung zu uns sollen, brauchen wir Platz. Unter anderen bekomme ich ein Nähtischen, dass bereits meiner Schwiegermutter gehört hat, die in Heimarbeit Trikotagen genäht hat. Das hätte ich schon gerne vor 12 Jahren bekommen, aber da war Dieter schneller und ich habe es ihm auch gegönnt.

Eigentlich wollten wir heute noch viel mehr schaffen, doch wir sind geschafft. Macht nichts. Heute morgen haben wir fein ausgeschlafen. Das erste Mal seit Wochen wieder.

Mir graut allerdings vor der Zeit nach der Trauerfeier und nach dem Räumen der Wohnung, erfahrungsgemäß funktioniere ich in Zeiten der Not wundervoll … und breche zusammen, wenn alles geregelt, alles getan ist. Dann geht es meistens in ein tiefes Loch. Mal sehen in wie weit ich da vorbeugen kann.  Erste Anzeichen machen sich schon bemerkbar. Wird Zeit das ich zum Schreiben komme.

6 thoughts on “Fotografieren geht immer

    1. Ich versuche es Gudrun. Heute tun mir alle Knochen weh, vom Räumen und alles Innere, wenn ich Viktors Verzweifelung sehe, die sich gestern Abend Bahn gebrochen hat.

  1. Such dir ein „Geländer“ und halte dich und den Mann/Bruder dran fest – oder bereite Euch eine kleine, sanfte Trostgeborgenheitshöhle…
    Gruß von Sonja

    1. Das Geländer ist wackelig und leider geht es noch nicht in die Trostgeborgenheitshöhle, weil einfach zuviel zu erledigen ist. Ab Freitag wird es ein wenig ruhiger.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.