Familientag in Hamburg

Familylife

Gestern also wieder Hamburg. Diesmal mit abenteuerlicher Anreise. Von Schlump zur Emilienstraße, Schienenersatzverkehr. Ging zwar trotzdem recht zügig, aber nervt doch. Aber es war schön. Selena und ich haben an unserer Geschichte geschrieben und uns abwechselnd vorgelesen. Melinda hat mich mit intimen Fragen zu meinem Privatleben versucht in Verlegenheit zu bringen, alle gemeinsam haben wir Vanilliepudding gekocht – richtig gekocht, nicht einfach Pulver in Milch gerührt –  und haben viel gelacht. Diesmal war nicht allzuviel Zeit für ein Gespräch mit Tochter, aber ein paar Minuten zum kuscheln und reden, konnten wir uns nehmen. Das es hier im Blog keine Bilder von meinen Enkelkindern gibt, hat einfach damit zu tun, dass ich es nicht gut finde, Kinderbilder ins Netz zu stellen. Aber die Nonnengänse mit ihrem Nachwuchs geben schon einen Eindruck von uns, finde ich.

Die Hinfahrt in die große Stadt war diesmal nicht so ruhig. Was ich am Bahnfahren sonst besonders genieße ist das aus dem Fenster gucken und die Gedanken treiben lassen. Das war diesmal nicht möglich. Kreuzfahrer, gerade startende und gerade heimkehrende, tauschten sich über das Leben an Bord aus. Man bekam ein wenig den Eindruck, dass im Grunde nur das Schiff, die angebotenen Galaabende und was im Preis inbegriffen ist, zählt. Merkwürdiges Völkchen. Sagen wir also, ich hatte die Gelegenheit anthropologische Studien zu betreiben. Volksstamm: Kreuzfahrer!

Gestern Abend war ich einfach zu müde, um noch einen Blogeintrag zu verfassen und heute morgen, haben wir gleich nach dem Frühstück einen Spaziergang gemacht. Es ist so schönes Wetter und das muss ausgenutzt werden. Ich hoffe so, dass es doch noch Sommer wird … aber nicht zu warm. Zu warm kann ich auch nicht.

 

 

7 thoughts on “Familientag in Hamburg

  1. Es ist schön, wenn ein Tag so gut verläuft, so im Einklang mit sich und den anderen.
    Meine Tochter hat mir heute am Telefon erzählt, dass ihr im Norden so tolles Wetter habt. Es sei euch gegönnt. Jetzt am Abdend ließ sich heute die Sonne mal blicken, ansonsten war es so „naja“.
    Ihr schreibt zusammen an einer Geschichte? Das finde ich ja interessant. Und ich finde das gut.
    Liebe Grüße

    1. Ja Selena und ich schreiben eine Geschichte. Es ist so, dass sie es nicht ganz einfach hat in der Schule und sich mit dem Schreiben und Lesen schwer tut. Meine Idee war, wenn sie es mit etwas verbinden kann, was ihr Spaß macht und sie nicht merkt, dass wir im Grunde lernen, wird sie sich leichter tun. Was auch so ist. Sie hat gestern abwechselnd mit mir das erste Kapitel von „Ronja Räubertochter“ gelesen und hat bestimmt eine Stunde an der Geschichte geschrieben und gemalt, ohne zu murren.
      Ja, heute ist es schön. Gestern war alles dabei. Dunkle Wolken, Gewitter, Wind, Sonne.
      Hab es schön, unabhängig vom Wetter

  2. Die Kreuzfahrer bevölkern ja auch Hamburg immer mehr, samt der stinkenden Schiffe dazu. Vom Schlump zur Emilienstraße kann man ja fast zu Fuß gehen 🙂 Aber ich hätte auch den Bus genommen.

    1. Hatte ich auch überlegt, allerdings ist es bei meinen Enkelinnen überlebenswichtig, so ausgruht wie möglich anzukommen.

  3. du hast sehr recht auch wenn mir das herz blutet weil ich soso gern fotos sehen würde
    naja und die kinder werden es dir danken wenn nicht in zwanzig jahren überall ihre fotos auftauchen
    ich schau mir so gern auf instagram die kinderbilder an
    vergesse nur dass nicht jeder wohl will

    1. Es juckt mir ja auch immer in den Fingern, ganz stolze Oma, die ich bin. Aber ich habe da lange drüber nachgedacht und so ist besser. Ich habe dir einen Link geschickt, da kannst du gucken. Alles Liebe Karin

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