Die tägliche Routine

leuchter

Während unser Alltag sonst eher von Büchern, Musik und Hundespaziergängen bestimmt war, sind es jetzt die Besuche im Hospiz, die Fahrten in die Messihölle und Seelenstreichler, wie Ausflüge und Kuchenessen.

Heute war es im Hospiz besonders anstrengend, obwohl wir Dieter es ein wenig bequemer machen konnten, er hat sogar ein wenig getrunken, atmet aber extrem schwer und man hat den Eindruck, jeder Atemzug könnte der Letzte sein. Das dem nicht unbedingt so sein muss, ist klar, nur man wünscht es ihm … und ja, auch uns.

Heute war es besonders wichtig, dass wir noch etwas Schönes machen, bevor es zurück nach Hause ging, also haben wir ein altes Lieblingscafé von uns besucht. Das ist nun allerdings von der Lieblingscaféliste gestrichen, ob seiner neuerdings horrenden Preise. War aber gut noch mal da gewesen zu sein. Nun sind wir wieder daheim und lassen es uns gut gehen, soweit es geht.

Die Sache mit Dieter, diese Phase des Abschieds hat auch noch einiges andere in Gang gesetzt, es gibt noch so einiges mehr, von dem wir uns verabschieden müssen … sollten. Es ist Zeit einige aufgeschobene Veränderungen anzugehen. Noch tue ich mich schwer, aber es muss wohl sein.

4 thoughts on “Die tägliche Routine

  1. es ist wohl die zeit des änderns veränderns
    des akzeptierens dass einiges nicht so ist wie ich es gern sehen würde
    ich wünsch dir / euch weiterhin kraft und immer wieder gelassenheit
    umarm
    birgit

  2. Liebe Karin,
    überall sichtbar gerade, das Thema Transformation … Wir sollen freigeben, was wir nicht mehr brauchen. Uns unseren Ängsten aber auch unseren Gaben stellen. Vergangenheit heilen, damit Zukunft geschehen kann. Es klingt so einfach, die Chance eigene Ganzheit zu entdecken. Zu Heilen was der Heilung bedarf. Und trotzdem schwingt der Tod, das große Tabu immer mit.
    Alles Liebe Dir! Und Kraft!
    Erika

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