Die Sache mit dem Schreiben

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Es ist schon merkwürdig. Ich hatte ja berichtet, dass Viktor mir ausgeredet hat Tore als NaNoWriMo Projekt zu nehmen. Also es noch einmal komplett neu zu schreiben. Er meinte ja, ich solle es überarbeiten. So kam es, dass ich mir auf die Schnelle ein altes Projekt für NaNoWriMo vorgenommen habe, eine Gesellschaftssatire, und nachdem ich meine Tagessoll an Schönfärber & Federknecht erfüllt hatte, habe ich angefangen das Manusktipt für Tore noch einmal zu lesen. Fazit: Ich kann mich überhaupt nicht auf Schönfärber & Federknecht konzentrieren. Ich schreibe zwar dran, kann aber die Figuren nicht leiden, finde nicht den richtigen Ton und denke jedesmal: ‚Was mache ich hier eigentlich? In den zwei Stunden, in denen ich hier um Worte ringe, hätte ich an Tore arbeiten können.‘ Die Geschichte hat mich genau so gepackt, wie im letzten Jahr, in dem ich sie geschrieben habe. Also habe ich mich entschlossen NaNoWriMo abzubrechen.

Ich bin nicht unglücklich darüber, dass es so gekommen ist. Wenn Viktor mich nicht dazu überredet hätte mir Tore noch einmal vorzunehmen und mit einem anderen Projekt an den Start zu gehen, hätte ich das alte Manuskript nicht angerührt, sondern was Neues geschrieben, das mir wahrscheinlich nicht gefallen hätte. Ich hatte ja regelrecht Angst davor, es noch einmal zu lesen, weil ich befürchtete, dass es meinen Ansprüchen nicht genügen wird. Tut es so auch nicht, aber das betrifft eher stilistisches und den Aufbau. Also Dinge die sich leicht in Form bringen lassen. Einige Passagen, müssen ganz neu, um einige Logikfehler auszuräumen. Auch brauche ich noch einiges an Recherche zur Unterfütterung. Keine großen Sachen, nur natürlich nicht so spannend, wie eine frische Geschichte zu schreiben. Überarbeiten ist halt Fleißarbeit.

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