To Hus

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Nach einer furchtbaren Nacht, mit trockenem Reizhusten und wenig Schlaf, bin ich doch relativ frisch hoch, allerdings immer noch mit scheußlichen Hustenanfällen. Mittlerweile habe ich Muskelkater vom dauernden Husten und verstehe, warum Schwindsüchtige so dünn waren. Es ist wirklich anstrengend. Also weiter Tee und auf zur nächsten Apotheke und Hustenstiller für die Nacht geholt. Noch so eine wie die letzte und ich geb mir die Kugel. Mittlerweile habe ich drei Nächte nur immer stundenweise geschlafen. Das geht gar nicht. Also Notfall-Apotheke und dann raus nach Friedrichsort.

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Viel Laufen war nicht drin, dazu war ich zu schlapp, aber es hat so gut getan. Es ist einer der Orte, an denen ich wundervoll Kraft schöpfen kann.

Dann wieder nach Hause und stricken. Habe mit meinem Winterpullover angefangen. Morgen hole ich die restliche Wolle. Aber erst einmal Bratkartoffeln, vom Gatten liebevoll bereitet.

Moddermors

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Heute waren wir am Südstrand unterwegs. Viktor sorgte für allgemeine Erheiterung, weil er, mit Sukas Unterstützung, mit dem Mors im Modder landete. Gut dass er noch eine Hose zum Wechseln dabei hatte. Aber bis zur Wohnung musste er so durchhalten.

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Mir geht es zwar nicht besonders gut, aber den Ausflug konnte ich doch genießen. Heute sind wir noch hier und beginnen schon einmal langsam zu packen. Morgen geht es denn zurück. Ich muss gestehen, dass ich mich auf zu Hause freue. Es ist sehr schön hier, keine Frage, aber eine Woche langt mir wirklich.

Was gibt es sonst zu berichten? Wir waren eben Backfisch essen. Sehr lecker, war es und auch die Kinder haben eine große Portion verdrückt.

Während Opa sich den Mors modderig gemacht hat, haben die Kinder sich eine Kriegsbemalung mit Schlamm zugelegt. So hatte jeder was und ich die Freude alle abzuschrubben.

 

Mal wieder krank

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Heute morgen erwachte ich mit laufender Nase und rauem Hals. Da hörte ich die Stimme meiner Mutter (als wenn das mit Nase und Hals nicht schlimm genug wäre), die verkündete: „Dass ist das Reizklima.“ Ich denke allerdings eher, dass es daran liegt, dass ich die alte Bronchitis nicht richtig auskuriert hatte. Nun, es gibt Schlimmeres und ich werde es wohl überleben, besonders, weil ich heute Ruhe habe. Der Gatte ist mit den Gören auf große Fahrt, wollte ich gerade verkünden … da fuhren sie bereits wieder vor. Warum, werde ich gleich entdecken, dabei hatten Suka und ich es so schön ruhig. Wobei Suka, sicher entzückt ist, dass die lieben Kleinen wieder da sind, es hat ihr gar nicht gepasst, dass die Kinder ohne sie mit Viktor los waren. Allerdings hat sie den Spaziergang mit mir auch genossen.

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Es ist heute herrliches Wetter und die Runde war wirklich schön. Nun unter die Dusche und dann geht es ins Dorf, Eis essen. Natürlich nur aus medizinischen Gründen. Wegen meines Halses.

Heute Tönning

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Heute waren wir in Tönning unterwegs. Eigentlich wollten wir mit den Adler Schiffen zu den Seehundbänken, doch es war schnell klar, dass das mit Suka nicht gehen wird. Also haben wir umdisponiert und sind wieder nach Hause, nachdem wir ein wenig in Tönning herumgelaufen sind. Morgen wird Suka sich alleine mit den Kindern aufmachen und Suka und ich bleiben hier, laufen ein wenig in den Wiesen herum und genießen die Ruhe.

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Sie ist zwar geduldig und lässt sich eine Menge von den Kindern bieten, aber manchmal guckt sie mich an, als wenn sie sagen will: Wann fahren wir wieder nach Hause? Also werden wir uns morgen erholen. Heute waren wir noch einmal bei Trigema. Viktor und ich haben uns Fleecewesten geholt und die Kinder haben Sweatshirts bekommen. Also sind wir gut ausgerüstet.

Salzwiesen – Westerhever

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Nachdem wir am Morgen unsere Vorräte aufgefrischt haben, sind wir nach Westerhever rausgefahren und dort in den Salzwiesen spazieren gegangen. Die Mäuse sind auch ein wenig Watt gelaufen, wir alten Leute nicht. Aber demnächst.

Vorher waren wir wie gesagt einkaufen, unter anderem habe ich dem Testladen von Trigema einen Besuch abgestattet und mich gefreut mich relativ günstig und qualitativ hochwertig einzukleiden. Ich mag die Trigema Sachen. Bequem, haltbar und im Schwabenlande gefertigt.

Nun haben wir unseren dritten Urlaubstag fast rum. Morgen wird Viktor mit den Kindern einen Ausflug zu den Seehundbänken machen und ich werde mich ein wenig erholen von dem Trubel. Ich brauche ja immer so ein paar Stunden Einsamkeit.

Um einen größeren Wollkauf kam ich herum, weil die Verkäuferin am Westerhever Deich, lieber mit einer Freundin telefoniert, statt sich um die Kundschaft zu kümmern.

Büsschen diesig schon

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… war es heute schon. Aber auch warm und wunderschön. Damit es nicht zu langweilig wird, hat Selena eine Bindehautentzündung. Gut dass wir heute Freunde aus Hamburg getroffen haben, beide sind Ärzte und sind gleich zur Notfall-Apotheke, um Augentropfen zu holen. Dann haben wir einen langen Spaziergang am Strand gemacht. Meine Güte ist der breit hier. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass die Nordsee eine Diva ist, man muss ihr ganz schön hinterlaufen, wenn man sie sehen will.

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Nun sind wir entsprechend erschöpft und werden es uns noch ein wenig gemütlich machen, dann schlafen. Morgen müssen wir einkaufen und dann werde ich lecker Weißkohl kochen.

 

An der Nordseeküste …

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So, wir sind gut gelandet und haben es nett. Die Wohnung ist schön, die Gegend sowieso und Eisessen waren wir auch schon. Lecker, aber ausgesprochen kleine Portionen. Nun es wird nicht schaden. Die Kinder sind begeistert, weil es hier sogar einen Fernseher gibt, welch ein Luxus.

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Als ich bei der Hofbesichtung sah, dass es auch Leihfahrzeuge für mich gibt, wusste ich, ich bin am richtigen Ort.

Gleich werden wir Abendbrot essen und dann geht es früh schlafen. Das wird auch gut sein, ich bin ganz schön müde von der langen Fahrt und dem rumlaufen. Suka ist auch glücklich und hat es sich bequem gemacht.

Lebenszeichen

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Heute habe ich mich sogar ein wenig vor die Tür getraut. Ein kleiner Ausflug nach Möltenort war angesagt, nachdem es uns in Laboe am Hafen zu voll war.

Das Wetter ist so schön und wenn ich nicht so verdammt klapperig wäre, hätte ich gute Lust zu einem längeren Spaziergang gehabt. Doch so haben wir es bei einigen Schritten am Hafen und etwas in der Sonne sitzen gelassen. Nun noch einen Quarkwickel, denn duschen und dann zu Bette. Hoffentlich geht es morgen deutlich besser.

Weiter auf Tour …

schusterstadt

Die Zeit in der wir ein Auto zur Verfügung haben, nähert sich dem Ende. Mitte bis Ende September werden wir noch im Luxus schwelgen und in der Lage sein einige Ausflüge zu machen. Zwar bin ich immer noch nicht ganz entspannt während der Fahrt, aber ich genieße es sehr, ein wenig raus zu kommen. Besonders da sich zu Hause  die Sachen, die Dinge. die erledigt werden müssen häufen und wenn die Tendenz sämtliche Papiere und Formulare einfach anzuzünden zu stark wird, machen wir uns für ein paar Stunden davon. Gestern war das sehr malerische Preetz an der Reihe. Preetz ist bekannt als Schusterstadt, liegt an zwei Seen, dem Postsee und dem Lankersee und hat ein Kloster. Letzteres interessierte uns nicht so sehr, aber der Bezug zu den Schuhen war nett. Ich habe neue Sandalen und die sollten eingelaufen werden.

neue Sandalen

Da ich noch nie welche von dieser Marke hatte, dachte ich, es wäre gut, eine Strecke zu wählen, an der man sich öfter mal setzen kann. So ging es dann an den Lankersee, wo es alle paar Meter Bänke gibt.

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Es gab natürlich einen weiteren Grund, warum wir uns für dieses Gewässer entschieden haben, denn dort gibt es, ganz in der Nähe, die Preetzer Café Stuben, ein sehr gemütliches Kaffee mit leckerem Kuchen. Dort sassen wir im Garten und haben uns einen Windbeutel Pfirisch Melba zu Gemüte geführt. Eigentlich bin ich ja die totale Kaffeetanten, stelle aber seit einigen Tagen fest, dass ich Appetit auf Tee habe. Also habe ich es mal mit Darjeeling probiert. War lecker, aber zu Hause habe ich mir doch noch einen Kaffee gekocht.

 

Angeschlagen und auf Autopilot

Angeschlagen

Bis dato war es eine anstrengende Woche und ich habe auf Autopilot umgeschaltet. Aber es sind die wichtigsten Termine, bis auf die Trauerfeier, abgearbeitet. Heute morgen sind wir früh los und haben unsere neuen Ausweise abgeholt, gestern haben wir mit dem Entrümpler gesprochen, der bereits nächsten Dienstag tätig werden will. Da kriegte der Liebste einen Anfall von „aber-wir-können-doch-nicht-Dieters-Sachen-so-schnell-weggeben“. Beruhigte sich aber einigermaßen zügig wieder, nachdem ich ihn mir zur Brust genommen habe und nun wird es wie geplant von Statten gehen. Es geht nicht an, dass wir da ein Museum erhalten, und es geht auch nicht an, dass mehr und mehr Sachen hier  landen. Es wird Zeit, zumindest in der Wohnung, einen Abschluss zu finden. Viktor weiß das auch, vom Kopf her, doch gefühlsmäßig ist es eben hart, was ich ja auch verstehen kann, aber einer muss einen klaren Kopf behalten und eben manchmal auch ein Machtwort sprechen. Es gibt allerdings Momente, da wünsche ich mir, ich könnte es sein, die sich ihren Gefühlen überlässt und jemand anders könnte vernünftig sein.

Morgen ist also die Trauerfeier und danach noch Kaffeetrinken und funktionieren. Dann nach Hause und sehen, wie es weitergeht. Wir haben einige ruhige Tage vor uns, an denen wir uns verbarrikadieren oder ein wenig rausfahren werden. Ans Wasser ist ja immer gut für die Seele oder nach Kappeln, dort gibt es einen Wollladen, der ein recht interessantes Angebot hat. Außerdem ist Kappeln immer schön.