Übersetzen

Desk ready for translation

Einige Zeit hatte ich die Übersetzung von A Jig before dying von Danny Carnahan beseite gepackt, weil so viele andere Sachen waren. Nun geht es weiter. Heute morgen habe ich mir als erstes den Schreibtisch entsprechend her gerichtet. Beim Übersetzen arbeite ich gerne mit zwei Rechnern, einen für den Text und den anderen zum Nachschlagen. Das funktioniert recht gut.

Eigentlich habe ich mir nie vorstellen können, einmal zu übersetzen. Sicher, als ich noch aktiver in der feministischen Hexenszene unterwegs war, habe ich manchmal Artikel von Starhawk und Zsuzsanna Budapest übersetzt. Aber das war ja nur so am Rande. Dann hatten Gabriele Haefs und ich die Idee zu Vierertreffen – Schottland Irland und ich übernahm die Übersetzung von Rita Kellys Maggie, einfach als Versuch ob ich es hinbekomme. Das klappte. Also nach einigen Artikeln, einer längeren Kurzgeschichte, nun ein Kriminalroman. Wer hätte das gedacht … ich sicher nicht. Doch ich gestehe, mir macht die Arbeit Spaß, es eröffnet ganz neue Aspekte des Schreibens und man lernt eine Menge. In dem Buch gibt es einen literarischen Bezug zu dem Mord. Es ist die irische Sage aus dem 9. Jahrhundert von Mad Sweeney, die von Seamus Heaney ins Englische übersetzt wurde und auf die auch Flan O’Brien und T. S, Elliot in einigen Werken Bezug genommen haben. Da in Dannys Text einige Passagen, dieses in Stanzen geschrieben Gedichtes, vorkommen, habe ich mich auf die Suche nach einer deutschen Übersetzung von Seamus Heaneys „Sweeney Astray“ gemacht. Die englische Ausgabe befindet sich in meinem Besitz. Ich dachte, der Heaney ist ein Nobelpreisträger, von dem gibt es doch alles übersetzt … von wegen. Ich wurde nicht fündig. Jedenfalls nicht als eigenständiges Werk. Natürlich kann es sein, dass sie sich in einem der Sammelbände befindet. Wie auch immer, es sollte ja vorangehen und so habe ich es einfach einmal selbst versucht. Bin gespannt, was die gestrenge Gabriele zu meinem Versuch sagt.

Brewers Dictionary

Eine weitere Quelle der Weisheit, wenn auch keine Hilfe im oben beschriebenen Fall, ist Brewer’s Dictionary of Phrase & Fable. Ein wahrer Schatz, der in keinem Haushalt fehlen sollte.

CappuRaKu

Nachdem ich so hart gearbeitet hatte, musste ich mir noch ein wenig den Wind um die Nase wehen lassen und da ich auch noch etwas Recherche in Sachen Leuchtturm brauchte, ging es noch einmal nach Friedrichsort. Und da direkt am Leuchtturm die Deichperle ist und übersetzen, laufen und recherchieren hungrig machen, habe ich meine letzten Kröten zusammengerafft und habe mir ein Stück Rhababerkuchen und einen Cappucino gegönnt, während der Liebste weiter um den Leuchtturm strich.

 

Nicht der beste aller Tage

Weißdorn.JPG

… war es heute. Keine großen Katastrophen, das nun wirklich nicht. Nur soviel Nerverei. Kaum hatte ich angefangen zu arbeiten, klingelte in einer Tour das verdammte Telefon und alles war eilig. Ab Morgen ist es wieder aus, solange ich schreibe oder übersetze. Dann ging es zum Herrn Schwager, der sich Kassler und Sauerkraut gewünscht hat. Was wir ihm natürlich gerne gekocht haben. Dort haben wir die Gelegenheit genutzt und die kaputte Mikrowelle entsorgt, bevor er intervenieren konnte. Er hat es ja immer schwer irgend etwas loszulassen. Ihm geht es immer noch nicht gut, ist sehr schwach und muss sich alle paar Meter hinlegen. Das macht mir schon Sorgen, dass er sich so schlecht erholt. Manchmal hat er einen guten Tag und wir schöpfen Hoffnung, doch am nächsten Moment liegt er wieder lang und kann sich kaum aufraffen zu essen. Daher koche ich ihm auch all seine Lieblinge, damit er sich leichter überwinden kann, etwas zu essen, denn er hat kaum Appetit.

Ansonsten ist alles im Lot. Gut, wir sind, wie jedes Mal um diese Zeit des Monats pleite, aber das kennen wir ja und Hunger und darben müssen wir nicht, weil wir ja gut mit Vorräten ausgerüstet sind. Doch es ist bedrückend. Existenzangst lauert immer im Hintergrund und das macht es nicht leichter. Es ist nicht schön, wenn einem so eine einfache Anschaffung, wie ein neuer Boiler, aus der Bahn wirft.

 

Der frühe Vogel kann mich mal

blauäugig

Immer wieder stelle ich fest, früh aufstehen, das ist nichts für mich. Heute mussten wir gezwungener Maßen, weil Dieter zum Arzt sollte. Also ich hätte nicht müssen, aber Viktor. Aus Solidarität, weil die Küche gewischt und ich mich gestern ziemlich über eine Mail geärgert habe, bin ich mit aufgestanden und dachte: Toll, Mittag bist du mit allem durch und dann kannst du es dir gemütlich machen. Mittag kam, nix war fertig und ich war hundemüde und bin es auch noch. Ich glaube ich geh wieder zu Bette.

Wieso versuche ich mir eigentlich immer wieder einzureden, dass ich besonders produktiv sein kann, wenn ich früh aufstehe? Das muss noch so eine alte Konditionierung sein. Meine Mutter hat ja immer versucht mir mit diesen Küchenweisheiten wie: Der frühe Vogel fängt den Wurm oder Wer morgens singt, vögelt abends die Katze  … Moment, letztertes klingt falsch, dieses mitten in der Nacht aufstehen schmackhaft zu machen. Watt’n Quatsch.

Ich mochte schon als Kind nicht früh aufstehen und war die ersten beiden Stunden in der Schule zu nix zu gebrauchen. Was allerdings auch daran lag, dass ich den Unterricht nicht sehr informativ oder gar unterhaltsam fand. Meistens habe ich meinen eigenen Kram gelesen, was den Lehrern nur recht war, weil ich ihnen so wenigstens nicht mit Fragen auf die Nerven ging. Denn Fragen sollten wir ja nicht soviel, schon gar nicht hinterfragen. Wahrscheinlich habe ich damals bereits festgestellt, dass nichts früh morgens  besser ist … nur der Nervkram beginnt eher und dann, wenn ich noch nicht in der Verfassung bin es damit aufzunehmen.

Athrosetherapie in den Mini-Alpen

Alpen-mini

Heute waren wir im Botanischen Garten unterwegs und ich bin gekraxelt. Interessanterweise hat das meinen mit Athrose geschlagenen Knien gut getan. Jedenfalls schmerzen sie zur Abwechselung nicht. Es war schön. Von Regen blieben wir verschont und dass es ein kalter Wind wehte war nicht weiter schlimm. Als es uns zu kalt wurde sind wir in die Gewächshäuser gewechselt und dort habe ich erneut festgestellt, dass die Tropen nichts für mich sind. Vor allem konnte ich dort kaum fotografieren, weil die Linse so beschlagen war.

Titanwurz

Zum Abschluss haben wir noch mal bei der Titanwurz längsgeguckt. Nun sind wir wieder zu Hause und lassen den Tag ausklingen. Morgen beginnt eine anstrengende Woche. D. muss zum Arzt, ich habe mit Tore, einkaufen und kochen zu tun und abends kommt Besuch.

Es gab noch weiteren Grund zur Freude, über meinen IKEA Martin wurde Lob ausgeschüttet.

Titel Lebst Du noch_cs

 Annemarie Oster-Becker schreibt:
Bisher habe ich nur die Leseprobe auf meinem Handy gehabt. Ich habe angefangen zu lesen und war direkt in den Bann dieser Geschichte gezogen. Karin Braun versteht es wunderbar mit ihrem lebendigen Erzählstil einen so einzufangen, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen.Da ja wohl jeder IKEA kennt, kann man sich wunderbar in diese Geschichte rein versetzen und selber mit dem Gedanken spielen, dem Probanten gleich zu tun. Die Leseprobe endet so spannend, dass ich jetzt mir das Buch vornehme, welches schon eine Weile auf meinem Nachtskommödchen liegt

https://www.amazon.de/Lebst-noch-oder-wohnst-nur-ebook/dp/B00LU4QK5O/ref=pd_rhf_ee_p_img_4?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=BGE9J3JZAQW1QFY5C50G

 

La Braun kommt rum

… und wird dabei immer fetter.

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Wir sind ja noch immer am Schwager bespaßen und vor die Tür locken, was am Besten funktioniert, in dem man ihm Kuchen in Aussicht stellt. Heute hatte er sich einen Ausflug ins Café Zeit in Westensse gewünscht. Dieses Café ist nicht nur sehr gemütlich, es hat auch wundervolle hausgemachte Torten und Kuchen. Viktor und ich sind auch sonst viel in Sachen Kuchen und Eis unterwegs, aber dann ist es immer mit einer größeren Spazierrunde verbunden.  Die entfällt natürlich, wenn Dieter mit von der Partie ist, weil er ja sehr schlecht zu Fuß ist. Aber ich bereue nichts. Die Cappucino-Espresso-Torte war der Hammer und was auch erfreulich ist, im Café Zeit werden vernünftige Portionen serviert.

schönwohld

Wie gesagt mit spazierengehen und fotografieren war heute nicht so viel. Daher nur ein Schnappschuss aus dem Auto heraus. Mittlerweile geht es mit dem Autofahren wieder, allerdings nicht sehr gut. Ich bin so hin und hergerissen. Einerseits ist es schön, mal ein wenig weiter raus zu kommen und andererseits ist es anstrengend.

Aber ich war auch schon fleißig. Heute morgen habe ich als erstes an Tore gearbeitet und dann eine Rezension zu dem wundervollen Grabgeflüster von Martín Ó Chadhain, wundervoll übersetzt von Gabriele Haefs, geschrieben.

Eine kurze Woche

Kirschbluete beginnt

… und soviel geschafft. Ich bin schon ein wenig stolz auf mich, dass ich diesen Computerkrempel, von dem ich viel zu wenig verstehe, hinbekommen habe. Tat gut, sich heute morgen, gleich nach dem Duschen und einer großen Tasse Kaffee, dem Schreiben widmen zu können und zwar in meinem Lieblingsprogramm. Wie gesagt, ich habe viele ausprobiert und lande doch immer wieder bei Papyrus Autor. Und nein, die bezahlen mich nicht, damit ich Werbung für sie mache. Nur wenn etwas gut ist, dann sollte man es auch einmal erwähnen.

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Seit einigen Tagen, werden Spaziergänge wieder zu Medicinwalks und ich achte auf Runen und Zeichen. Heute bin ich über Laguz gestolpert. Das Fließende! Ich nehme es mal als gutes Zeichen, nachdem so lange alles blockiert war und sich nichts bewegte.

So, nun ist es an der Zeit den Dampfnudelteig zu machen, der Herr Schwager kommt nach hier zum Essen.

 

Durchblick

Durchblick

So langsam sehe ich Land in meinen Computerbasteleien. Es ist aber auch immer ein Kreuz. Ich bin jetzt von Ubuntu auf Linux Mint umgestiegen und glaube nun (dreimal über die Schulter gespuckt … toi toi toi … hoki poki di dum) ein Betriebssystem gefunden zu haben, welches eine gute Mischung aus Windoof und Ubuntu darstellt. Ist ja nicht alles schlecht bei Windows. Jedenfalls läuft alles, wie es laufen soll und ich kann Feierabend machen.

Was gibt es sonst Neues? Nicht wirklich viel. Ach ja doch. So ganz ohne Facebook geht es nun doch nicht. Also habe ich beschlossen, meinen Zockeraccount (bin leider spielsüchtig) öffentlich zu machen. Wer sich mit mir verbandeln will, kann es hier tun: https://www.facebook.com/karin.braun.5623

 

Rumdümpeln

rumduempeln

So richtig in die Gänge gekommen bin ich die letzten Tage nicht. Ich dachte ja, weg von Facebook, massig Zeit und ganz viel schaffen. War nicht ganz so. Gut, ich habe die Blogs schick gemacht. Das ist wahr und ich freue mich auch darüber, dass diese nun wieder auf dem neusten Stand sind. Nervig war mein Kampf mit der neuen Papyrus Autor Version. Die habe ich ja erst nicht unter Ubuntu 16.04 installiert bekommen. Heute nun mit Hilfe des Supports und des Forums ist es mir gelungen. Wie ich es hinbekommen habe, die Fehlermeldung des Duden Korrekturs, die eine vernünftige Rechtschreibprüfung seit der Version 8.0 blockiert, zu eliminieren und nun wieder eine funktionierende Version zu haben … ich habe keine Ahnung, schmelze aber vor Dankbarkeit dahin.

Jedenfalls habe ich nun keine Ausrede mehr mich vor der Arbeit zu drücken. Doch für heute ist Feierabend. Mir raucht der Kopf und mir fehlt Facebook. Vielleicht sollte ich doch? Mal sehen, wie lange ich durchhalte.

 

Friedrichsort und die Deichperle

Einer meiner Lieblingsorte in Kiel ist Friedrichsort-Strand, das Falkensteiner Ufer und mein Lieblingscafé dort ist die Deichperle. So haben wir uns denn, als gestern am späten Nachmittag die Sonne herauskam, aufgerafft und sind noch mal ans Wasser. Eine gute Entscheidung. Wundervolles Licht, ein Bilderbuchwolkenhimmel und ein leckerer Cappucino in der Deichperle. Das tat sehr gut. Vor allem konnte ich es mit Arbeit verbinden. Einige Elemente dieses Teils der Förde spielen in „Tore“ eine Rolle. Manchmal ist mir, als wenn ich einen Heimatroman schreibe, nur halt ohne Förster, dafür mit Gestaltwandlern und Völvas.

Nach den eher bedrückenden Tagen, der Herr Schwager will sich so gar nicht erholen, tat es gut, einmal rauszusein und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen.

Wartungsarbeiten

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Falls ich mir jemals Sorgen gemacht haben sollte, wie ich die durch den Facebookaustritt entstandene freie Zeit herumbekomme … nun, derer bin ich ledig. Ich habe die letzten Tage genutzt, um umfangreiche Wartungsarbeiten an meinen Blogs vorzunehmen. Nach langem hin und her habe ich ich mich entschieden auch den Lesen gefährdet die Dummheit Blog mit den Rezensionen weiterzuführen. Dass ich diesen hier behalte, stand ja von Anfang an außer Frage, die Überlegung ging nur in die Richtung, die Rezensionen hier unterzubringen. Doch hier gehen sie unter, während auf dem Rezi-Blog ist alles so schön zusammen ist und man gemütlich durch die Bücher scrollen kann. Eine neue Rezension habe ich auch gleich online gestellt. Gestern abend habe ich William Wenton und die Jagd nach dem Luridium von Bobbie Peers ausgelesen. Es ist der Auftakt zu einer Jugendbuchserie und ich bin sehr angetan davon. Die Übersetzung aus dem Norwegischen ist übrigens von Gabriele Haefs.

Die Ostertage sind wie im Flug vergangen. Aber ich habe auch so einiges geschafft. Wie schon erwähnt erstrahlen die Blogs in einem neuen Glanze, ich habe gebacken, gekocht und gelesen und war mit Mann und Hund spazieren. Gestern war der Herr Schwager zum Essen hier und macht uns immer noch Sorge. Er wirkt doch sehr fragil. Heute wollten wir eigentlich mit ihm spazierengehen, aber er konnte sich nicht aufraffen. Nun ja, war ja auch keine Kleinigkeit und sechs Wochen Klinik schüttelt man auch nicht so aus dem System.

Ich wünsche euch allen einen schönen Restostertag.