Westensee

Wenn die Zeiten schwer sind und man sich beladen fühlt, dann soll man spazierengehen und Torte essen. In diesem Sinne haben wir uns heute an den Westensee und ins Café Zeit aufgemacht. Im letzteren gibt es die leckerste Marzipan-Kirsch-Nuss-Torte aller Zeiten. Aber erst sind wir ein wenig herumgelaufen. Nicht zuviel, denn ich habe in der rechten Ferse eine Sehnenscheidentzündung, oder etwas in der Art. Daher habe ich mich auch wieder ins Bette verfügt und schreibe von dort aus. Erst einmal musste ich allerdings die Fotoprogramme auf dem Laptop installieren und dann habe ich wild versucht einen alten Cardreader zum Laufen […]

Facebook deaktiviert die 2.

Ich habe meinen Facebookaccount vorübergehend (vielleicht auch ganz) deaktivert. Es wird mit alles zu viel dort. Ich will mehr Zeit im Außen, mit Schreiben und mit ähnlichem verbringen. Wie gesagt, mein Account ist deaktiviert und ich weiß noch nicht, ob ich wirklich ganz weg bin, aber fürs erste, ist es so.

Arbeitsbesprechung im Club68

Gestern habe ich mich mit E. im legendären Kieler Club 68 getroffen, um die Schreibwerkstatt, und wie sie denn nun laufen soll, zu besprechen. Wir hatten da im Vorwege einige Probleme, einige davon technischer Art, die wir aber ausräumen konnten. Nun wird die Schreibwerkstatt also im July beginnen und ich habe noch etwas Vorbereitungszeit. Ich bin froh, dass es nun doch was wird. Mit unserer Besprechung waren wir relativ schnell durch. Nach Hause gekommen bin ich allerdings erst um 01:00 Uhr, woran nicht zu letzt das Guiness Schuld war. Ich trinke sehr selten Alkohol und bin auch nicht oft in […]

Frust und Lust

Gestern habe ich mich sehr geärgert. Eigentlich sollte es ja heute mit der Schreibwerkstatt losgehen, aber das wurde verschoben. Ist an sich nicht schlimm, ärgerlich ist nur, dass mir niemand Bescheid gesagt hat. Der Informationsfluss war also eher suboptimal und wenn ich nicht nachgefragt hätte, wäre ich heute umsonst dort aufgeschlagen. Wie auch immer, heute abend soll sich alles klären. Das war aber nicht alles, gerade ist wieder einmal der Wurm drin. Es kommt zu Verzögerungen oder Projekte die Viktor und mir am Herzen liegen lösen sich in Luft auf. Also kurz gesagt, es ist nicht die beste aller Zeiten. […]

Nach dem Buch ist vor dem Buch

Gestern war die Freude groß, dass ich die Übersetzung von „A Jig before dying“ fertig habe und es wurde auch gefeiert, mit Currywurst, selbstgebauten Pommes und zum Dessert Erdbeeren. Heute ist die Freude über den Abschluss immer noch groß, aber auch das Bewusstsein, dass zwei weitere Niall & Rose Sweeney Mysteries auf mich warten … mal ganz abgesehen von meinen eigenen Buchprojekten. Nach dem Buch ist eben vor dem Buch. Langweilig wird es jedenfalls nicht und ich will es ja auch gar nicht anders haben. Heute morgen habe ich mal den Startbildschirm meines Computers fotografiert und festgestellt, dass er genau […]

Ich hab fertig

Nach einem nahrhaften und seelenstreichelnden Frühstück auf des Liebsten Balkon habe ich mich ans Werk gemacht und mich auf die letzten Seiten von „A Jig before dying“ von Danny Carnahan gemacht. Kurz gesagt: Es ist vollbracht! Ich habe ein ganzes verdammtes Buch übersetzt! Nun noch überarbeiten und dann an die Fachfrau mit den Adleraugen weitergeben, die dann guckt, ob das Werk wirklich gelungen ist und wo es noch Korrekturen braucht. Selbst wenn da noch was sein sollte, ich bin stolz auf mich, dass ich durchgehalten habe. So langsam lerne ich Dinge zu Ende zu bringen.

Kartoffeln mit Schlick

Ich schwelge in einfachen Genüssen. Neue Kartoffeln, saure Sahne mit Paprika und Bassilikum und Erdbeeren. Der Sommer hat seine schönen Seiten. Ansonsten bin ich am Arbeiten, während um mich herum das Chaos tobt. Die Küche in Viktors Wohnung wird gemacht und dadurch ist Lärm, Staub und überhaupt so einiges unbequem, aber ich freue mich so, dass wir bald eine schöne Küche haben und einen Balkon.  Doch nun ist erst einmal Feierabend.

Frisch ans Werk

Heute morgen habe ich mich sofort ans Übersetzen gemacht und es flutschte nur so. Gestern kam ich erst nachmittags dazu, den Kopf bereits voll mit Dingen und tausend Kleinigkeiten, die auch noch erledigt werden mussten, und es lief sehr zähflüssig. Also ist es wohl besser, die Arbeitszeit für Übersetzungen auf den frühen Morgen zu verlegen.  Überhaupt sollte ich früher aufstehen. Habe heute mal überschlagen, dass ich mindestens 130 Jahre alt werden muss, wenn ich alle meine Projekte noch in diesem Leben umsetzen will und weiter so in Slow-Motion arbeite wie bisher. Dabei muss ich natürlich auch noch halbwegs frisch in […]

Manchmal hat man Glück

… und nach einigen sehr schweren Monaten, hat sich nun auch bei mir ein Sonnenstrahl gezeigt. Vor einigen Jahren habe ich eine Schreibwerkstatt mit Migrantinnen gemacht, damals auf 1 € Basis. Die Sache hat mir damals viel Spaß bereitet und auch die Teilnehmerinnen, mit einigen stehe ich immer noch in Kontakt, hatten ihre Freude daran. Es ging da nicht um klassischen Deutschunterricht, sondern um kreatives Schreiben, darum die eigenen Gedanken schriftlich auf Deutsch auszudrücken und um spezifischer in der Sprache zu werden. Lange Rede, kurzer Sinn, vor einigen Tagen erhielt ich einen Anfrage, ob ich Lust hätte noch einmal so […]

Was in den Knochen

Irgendwie bin ich erschöpft. Gut, ich habe heute viel gearbeitet. Habe ein wenig an „Tore“ gebastelt und ein ganzes Stück vom „Jig“ übersetzt. Doch das ist es nicht. Schon seit Tagen schleppe ich mich morgens aus dem Bett und die Bettschwere will nicht weichen. Die verflüchtigt sich ja sonst so nach einer halben Stunde. Daher geht es heute früh in die Falle, aber vorher werde ich meinen müden Kadaver noch einmal um den Block schleppen und dabei auch gleich den Hund lüften. Ein weiterer Grund früh zu Bette zu gehen, ist der Lesestoff der meiner harret. Einmal von Laurie R. […]