Winterwirbel

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Was die physische Gesundheit betrifft, geht es eindeutig bergauf, leider kann man das von der psychischen nicht sagen. Ich bin so hin und her gerissen, stehe nach 10 Stunden Schlaf unausgeschlafen auf, was bei einem Rückblick auf meine Träume  auch kein Wunder ist. Da geht so einiges ab. Keine direkten Alpträume, aber eben vieles, was unverdautes wieder hochbringt und mich zwingt mich damit zu beschäftigen. Das geht mir ganz schön unter die Haut und drückt auf die Stimmung. Diesmal ist alles dabei, Zukunftsangst, Schuldgefühle und das Gefühl mich darin  darin aufzulösen. Vielleicht habe ich Glück und es geht in einigen Tagen wieder vorbei, vielleicht hält es an. Am Besten ich beginne es mir von der Seele zu schreiben.

Auf und Ab

 

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Es ist wie auf der Wippe. Gestern ging es mir so verdammt schlecht und heute schon wieder einigermaßen. Wäre schön, wenn letzteres mal ein wenig anhalten würde. Dieses Auf und Ab ist nervig.

Eigentlich wollte ich heute ans Falkensteiner Ufer. Ich bräuchte ein wenig Lokalkolorit für meine Geschichte. Da es die Blaupause für einen der Handlungsorte von Tore ist, wäre es schön gewesen, dort ein wenig zu stromern und zu denken. Ich habe mich denn letztlich doch gegen einen Ausflug entschieden und mir lieber noch einen Tag Ruhe verordnet. Im Nachhinein war es auch gut so, denn es stellte sich heraus, dass meine neue Lampe heute geliefert wurde. Wäre ich nun unterwegs gewesen hatte ich sie morgen auf der Hauptpost abholen können, was mir sehr lästig gewesen wäre.

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Das ist das Prachtstück und ich bin völlig überwältigt. Fünf Helligkeitsstufen, drei Lichteinstellungen und einen USB-Port zum Handyaufladen. Das muss diese moderne Technik sein, von der alle reden.

 

Verwirrung Entwirrung

wirrwarr

Ich hing in meiner Geschichte fest und weil ich nicht weiter kam, habe ich mir die Strickversuche der letzten Woche (das Projekt Socken von der Spitze her zu stricken, hat ja nicht gleich geklappt) vorgenommen und begonnen sie aufzuräppeln Und siehe da, so nach und nach löste sich nicht nur das Fadengewirr, sondern ich fand auch meinen Faden in der Geschichte wieder. So konnte ich noch ein wenig schreiben, bevor es zum Treffen mit lieben Freunden ging. Leider hatte die Eisdiele nicht offen, also ging es ins Stattcafé. Immer wieder nett da und Flammkuchen ist eben auch lecker.

Jetzt werde ich noch ein wenig Stricken und dann früh zu Bett. Morgen kommt das Holz und das bedeutet eine Menge Arbeit.

 

 

Entspannter Sonntag

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Bisher machte der Sonntag den nervigen Samstag wett. Wir sind relativ früh hoch und haben sehr lecker gefrühstückt. Gestern habe ich noch einen Schoko-Mandel-Rum-Kuchen gebacken. Rezept habe ich keines, weil ich meistens nach Laune alles zusammenrühre und das Beste hoffe. In diesem Fall war das Ergebnis wundervoll.

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Jedenfalls hat dieses Schmankerl eine gute Grundlage für unsere Hunderunde geschaffen. Wir sind mal wieder über den Südfriedhof. Nun geht es an die Arbeit und dann werden die Socken fertig gestrickt und dabei ein bisschen Hörbuch.

Habt es schön …

Nerviger Samstag

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Es gibt so Tage, an denen man gleich wieder zu Bett gehen möchte. Heute waren es mal wieder Computerprobleme. Genaugenommen ein altbekanntes Problem. Papyrus, das Autorenprogramm, das ich seit Windowszeiten nutze und das laut den Entwicklern auch auf Linux laufen soll, ohne große Anschränkungen, hat sich mal wieder verabschiedet. Heute hat es mir denn gereicht. Ich habe es so satt und auch, wenn es das beste Programm dieser Art ist, dass ich kenne … genug ist genug. Ich verbringe bald mehr Zeit damit das Teil neu zu installieren, als dass ich damit arbeite. Nun bin ich also komplett frei von Windowsprogrammen und hoffe, dass ich nun Ruhe habe. Sicher Writer’s Café ist nicht so komfortabel wie Papyrus, aber es läuft stabil auf Linux.

Aber genug davon. Nachdem alles eingerichtet war, habe ich mich anderen, angenehmeren Dingen zugewandt und einen Kuchen gebacken, Schokolade-Rum-Mandel mit Marillenmarmelade. Wenn das kein Trost ist. Ich hoffe Viktor holt ihn rechtzeitig aus dem Ofen.

Schreiben, Stricken, Teetrinken

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Es ist wahrlich Herbst und ich gebe mich den Freuden dieser Jahreszeit hin. Ich schreibe fröhlich vor mich hin und versinke in Recherche Literatur oder sehe mir Dokumentationen zum Thema an. Dabei kann ich wunderbar stricken und da ich gerne etwas neues ausprobiere, habe ich die neuen Socken für den Gatten mal an der Spitze angefangen, ist ein wenig ungewohnt und fummelig am Anfang, aber dann macht es Spaß.

Ansonsten gibt es zu vermelden, dass ich auf einmal gerne Tee trinke. Mochte ich früher nie und habe ihn auch nur getrunken, wenn ich krank war. Da ich aber selten so lange leidend war, wie diesen Herbst, hielt das mit dem Teetrinken auch nie so lange an, wie diesmal. Doch nun, so scheint es, habe ich mich gewöhnt und trinke nachmittags Kräutertee. Morgens und am späten Nachmittag einen Becher Kaffee. Vorher habe ich über den Nachmittag hinweg so gut einen Liter des schwarzen Zauberelixiers in mich getan.

Es geht dieser Tage gemütlich zu im Hause Braun und ich habe zur Zeit keine Lust mir die Laune von Nachrichten vermiesen zu lassen.

Mystischer Hexentee und Die Zweisamkeit der Einzelgänger

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Heute morgen war es in der Cloud, juchuu. Ich mag Meyerhoff und seine Art aus seinem Leben zu erzählen. Nach Shadow Man ist das also dran.

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Ansonsten geht es gesundheitlich in die richtige Richtung. Komischerweise nachdem ich alle Medikamente abgesetzt habe und mich mit Tee und Wik Vaporup begnüge. Vielleicht brauchte diese Geschichte einfach ihre Zeit. Aber nicht zu übermütig werden … obwohl, diesmal fühlt es sich wirklich so an, als wenn ich durch bin.

Ich habe auch mehr Elan, als in den letzten Wochen. Obwohl ich im Moment nicht direkt schreibe, abgesehen von Skizzen und Notizen, bin ich vollauf mit Tore beschäftigt. So einige Ungereimheiten haben sich geklärt und ich habe nun auch eine bessere Vorstellung wie ich sagen kann, was ich sagen will. Es kommt nicht unbedingt auf die Wortzahl an, die man an einem Tag schreibt. Manchmal sind es einfach ein paar Notizen und ein wenig Recherche, die einem das Gefühl geben, richtig etwas geschafft zu haben.

Die Sache mit dem Schreiben

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Es ist schon merkwürdig. Ich hatte ja berichtet, dass Viktor mir ausgeredet hat Tore als NaNoWriMo Projekt zu nehmen. Also es noch einmal komplett neu zu schreiben. Er meinte ja, ich solle es überarbeiten. So kam es, dass ich mir auf die Schnelle ein altes Projekt für NaNoWriMo vorgenommen habe, eine Gesellschaftssatire, und nachdem ich meine Tagessoll an Schönfärber & Federknecht erfüllt hatte, habe ich angefangen das Manusktipt für Tore noch einmal zu lesen. Fazit: Ich kann mich überhaupt nicht auf Schönfärber & Federknecht konzentrieren. Ich schreibe zwar dran, kann aber die Figuren nicht leiden, finde nicht den richtigen Ton und denke jedesmal: ‚Was mache ich hier eigentlich? In den zwei Stunden, in denen ich hier um Worte ringe, hätte ich an Tore arbeiten können.‘ Die Geschichte hat mich genau so gepackt, wie im letzten Jahr, in dem ich sie geschrieben habe. Also habe ich mich entschlossen NaNoWriMo abzubrechen.

Ich bin nicht unglücklich darüber, dass es so gekommen ist. Wenn Viktor mich nicht dazu überredet hätte mir Tore noch einmal vorzunehmen und mit einem anderen Projekt an den Start zu gehen, hätte ich das alte Manuskript nicht angerührt, sondern was Neues geschrieben, das mir wahrscheinlich nicht gefallen hätte. Ich hatte ja regelrecht Angst davor, es noch einmal zu lesen, weil ich befürchtete, dass es meinen Ansprüchen nicht genügen wird. Tut es so auch nicht, aber das betrifft eher stilistisches und den Aufbau. Also Dinge die sich leicht in Form bringen lassen. Einige Passagen, müssen ganz neu, um einige Logikfehler auszuräumen. Auch brauche ich noch einiges an Recherche zur Unterfütterung. Keine großen Sachen, nur natürlich nicht so spannend, wie eine frische Geschichte zu schreiben. Überarbeiten ist halt Fleißarbeit.

Es gibt so Tage

… die sind einfach schön.

gingko

Nachdem es gestern in einer Tour geregnet hat, war der Himmel heute wundervoll blau und die Sonne schien. Das lud natürlich zu einem Spaziergang mit anschließendem Einkauf im Widerhaken ein. Der Gatte hat sich vom Krankenlager erhoben und hustet deutlich weniger. Ich selber fühle mich auch recht gut und bin dabei die Medikamente aus zu schleichen. Fleißig war ich auch. 2019 Worte NaNoWriMo und 20 Seiten Tore überarbeitet. Nicht schlecht für einen Tag, an dem ich auch noch Küchendienst hatte. Es gibt Apfelauflauf mit Vanillesauce. So ein wundervolles Herbstessen.

obst

Reichlich mit Obst habe ich mich auch eingedeckt. Vitamine können ja nie schaden. Bis jetzt war es ein rundherum schöner Tag. Nun noch ein wenig stricken und dann zu Bett und lesen. Die Lieferantin von Zoë Beck sollte ich heute zu Ende kriegen und dann geht es weiter mit Margaret Kirks Shadow Man.

Regen, Kerzenlicht und Hustensaft

schäbbig
Eigentlich hätte ich heute Lust auf einen langen Spaziergang gehabt. Allerdings lud das Wetter nicht dazu ein. Auch nicht zum fotografieren. So ist denn auch nur dieses Foto entstanden. Ist nicht ganz so geworden, wie ich gehofft hatte, im Original wirkt dies Tür geheimnisvoll und schäbig. Auf dem Foto wohl eher einfach schäbig. Macht aber nix. Demnächst gibt es ein besseres Foto.

Da es mit dem Spaziergang nichts wurde, habe ich also gearbeitet. Wir mussten die Sachen für das Nachlassgericht fertig machen. So ein Nervkram. Nachdem wir das hatten, konnten ich in mein Wolkenkukusheim und schreiben, während Viktor sich wieder ins Bett verzog. Ich wünschte ihm würde es endlich besser gehen. Aber dieser Husten ist hartnäckig.

Gleich werde ich noch ein wenig stricken und dabei den Rest von Gone Girl von Gillian Flynn hören. Ein Hammer das Buch und wundervoll von Christiane Paul und Mathias Köberlin gelesen. Dann geht es früh zu Bett. Der morgige Tag wird sich nicht sonderlich von diesem unterscheiden, außer das ich einkaufen muss. Es soll Apfelauflauf mit Vanillesauce geben. Die Vorfreude ist groß.