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Kategorie: Schreiben

Projektverwaltung

Projektverwaltung

projekte

Ich bin ja nicht sehr ordentlich, nur in einer Sache. Jedes Projekt braucht sein eigenes Notizheft und einen eigenen Stift. Das muss sein, auch wenn die Zeiten hart sind. Wenn sie es einmal nicht sind, wird sich mit Moleskine Heften eingedeckt. So frugal wie ich sonst lebe, so luxuriös habe ich es gerne beim Schreiben.

Das rote ist übrigens zur Zeit eher eine Ideensammlung, als denn ein richtiges Projekt, während das schwarze für Tore ist. Die Schreiber gibt es neu von Faber Castell und sind so drollig verdreht. Schreiben sich toll.

neuer herd

Heute kam denn auch der neue Herd. Ein Prachtstück, leider erst einmal partiell nutzbar, weil uns ein Schlauch fehlt. Wird Montag angeschlossen. Der Backofen ist elektrisch, also gibt es morgen und übermorgen Überbackenes. Montag wird dann gekauft.

Jetzt aber Feierabend …

Zu viel Spannung

Zu viel Spannung

… sagt der Techniker. Schweigt sich aber aus, woran das liegt. Jedenfalls geht es erst einmal wieder, allerdings möchte ich mir nicht vorschnell Hoffnungen machen.

Stonehorse

Nun warten und hoffen wir, dass der Fehler bald endgültig behoben ist. Zuviel Spannung auch sonst, meine Geschichte kommt zwar in Gang, aber immer so schubsweise. Mal plätschert sie vor sich hin, mal sprudelt und passiert alles gleichzeitig. Manchmal denke ich, ich kriege das verdammte Ding nie fertig. Aber da mein Mann, vorher er seine Zuversicht nimmt, weiß ich nicht, mich heute morgen informiert hat, dass ich es schaffen werde, bemühe ich mich ihm einfach mal zu glauben. Vielleicht sollte ich einfach so tun, als wäre ich jemand, der Bücher schreiben kann.

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So richtig fit bin ich immer noch nicht, aber es geht ein wenig besser. Ehrlich gesagt, genieße ich die Ausrede nicht soviel tun zu müssen und mich immer mal ins Bett verziehen zu können. Die kleinen Fluchten, die man sich gerne einmal gönnt.

 

Eiszeit

Eiszeit

… ist bei mir ganzjährig.

tartufo

Und wenn man schon am Samstag arbeiten muss, dann soll man es sich wenigstens in den Pausen gut gehen lassen. Ich habe ja mit der Übersetzung des 2. Falls von Niall & Rose Sweeney angefangen und arbeite paralel an einigen anderen Sachen. Dienstag zum Beispiel fahre ich wahrscheinlich nach Schleswig und gucke mal was mir die Bronzezeit Ausstellung im Schloss Gottorf erzählt. Recherche für Tore. Es geht bunt zu und so hatte ich mir ein großes Eis verdient.

Eben habe ich denn noch Sockenwollreste verpackt. In einer meiner Facebookgruppen hat eine Frau um Spenden gebeten, sie will für eine Unterkunft für jugendliche Obdachlose in Bochum Socken stricken. Eine feine Idee. Nun ist Feierabend, häkeln und Miss Marple ist angesagt. Ich bin gerade ein wenig old fashioned.

Schnee aber Matsch

Schnee aber Matsch

schnee nd holz

Endlich schneit es. Allerdings bleibt nichts liegen und es ist eine sehr feuchte Angelegenheit. An romantische Spaziergänge im Schnee ist also nicht zu denken. Es ist eher so, dass ich heute gar nicht vor die Tür gehen werde. Gelobt sei der Gatte, der die Hunderunden übernommen hat.

kieselschnee

Dem süßen Nichtstun werde ich mich trotzdem nicht hingeben können. Ich habe gut zu tun. Der 2. Fall von Niall & Rose Sweeney will übersetzt werden, meine eigenen Projekte und dann ist da ja auch noch der Verlag. Da gibt es auch einiges zu erledigen. Ach ja und die Handarbeitsprojekte. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf.

 

A Spiral Dance

A Spiral Dance

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A Spiral Dace von Starhawk war eines der ersten Bücher zum Thema Hexen, das ich las und dachte: Ja, das ist es! In dem ich mich wieder gefunden habe, was vor allem daran la, dass bei Starhawk Spiritualität und Politik nicht getrennt waren. Es ist eines der Bücher, die mich immer noch begleiten und die ich immer wieder in die Hand nehme. Ich musste heute an das Buch denken, als wir am Falkensteiner Ufer waren und ich die Steinspirale fand. Das ich sie entdeckt habe, nehme ich mal als gutes Zeichen für 2018 und als Erinnerung mein Leben wieder spiritueller auszurichten. Der Anlass zu dem wir am Strand waren, ist im weitesten Sinne schon ein solcher. Ich habe Steine gesammelt für ein Runenset. Runen ziehen mich im Augenblick doch sehr.

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Seit gestern ist Selena bei uns und ich glaube wir werden es schwer haben Suka beizubringen, dass wir sie nächsten Samstag wieder nach Hause bringen müssen. Die Beiden sind sich so nah. Ach es ist so schön. Gestern waren ja auch noch Jenni und Melinda da. Die sind nun aber wieder in Hamburg und machen dort Party.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein wundervolles 2018.

Tyll und Weihnachtsmarkt

Tyll und Weihnachtsmarkt

funkeln

Frohe Kunde erreichte mich aus der Bücherei. Ich hatte mir dort Tyll von Daniel Kehlmann bestellt und entgegen meiner Hoffnung, kam es doch so schnell. Also bin ich nach dem Frühstück schnell in die Stadt gehuscht. Komisch, ich sage immer in die Stadt, wenn ich in die Bücherei gehe, dabei wohne ich ziemlich mitten in der Stadt und zur Zentralbib gehe ich 10 Minuten. Aber egal, jedenfalls war ich so gierig auf das Buch, dass ich den kürzesten Weg genommen habe und der führte über den Weihnachtsmarkt. Am Eingang zur Glühwein-Gedöns-Meile hatten sich so 20 Leutchen zusammengerottet, blockierten alles und beschwerten sich, dass es so voll ist. Fand ich lustig. Überhaupt konnte ich heute mit dem Gewimmel umgehen. Muss die Vorfreude auf Tyll gewesen sein, die mich so sanftmütig stimmte. Normalerweise bringt mich so etwas auf die Palme.

Tyll

Ich habe noch nix von Daniel Kehlmann gelesen, bin aber sehr gespannt. So, nun mache ich mal mit den Raunächten weiter. Beschäftige mich gerade intensiv mit Runen. Trickreiche Geschichte! Und bin auf der Suche nach Informationen über Angrbroda (die Mami von Fenris Wolf, Midgaardschlange und Hel) und Eir, der Ärztin der Götter und Göttinnen. Gar nicht so einfach da was zu finden.

 

Herbstsamstag

Herbstsamstag

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Heute bin ich gar nicht draußen gewesen. Allerdings nicht, weil es mir schlecht ging, sondern einfach, weil ich viel zu tun hatte. Des Liebsten Socken sind fertig geworden und nun muss ich mit dem Stricken Pause machen, weil mein Arm weh tut, also geht es nun mit einem Häkelpullover weiter.

häkelpullover

Zum Glück habe ich noch eine alte Wolle gefunden und keine neue gekauft, es ist das erste Mal, dass ich einen Pullover häkele und da wollte ich nicht wie bei den Socken mit der teuren Wolle beginnen.

Den Morgen begonnen habe ich aber mit dem Schreiben. Damit ich endlich mit Tore weiter gekommen, habe ich mir nun ein Zeitfenster zum Schreiben geschaufelt. Am besten geht es morgens, wenn Viktor noch schläft, und der Rest der Welt sich noch nicht aufgemacht hat hier anzurufen. So komme ich ganz gut voran. Also wird dieses Werk wohl doch noch werden.

Winterwirbel

Winterwirbel

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Was die physische Gesundheit betrifft, geht es eindeutig bergauf, leider kann man das von der psychischen nicht sagen. Ich bin so hin und her gerissen, stehe nach 10 Stunden Schlaf unausgeschlafen auf, was bei einem Rückblick auf meine Träume  auch kein Wunder ist. Da geht so einiges ab. Keine direkten Alpträume, aber eben vieles, was unverdautes wieder hochbringt und mich zwingt mich damit zu beschäftigen. Das geht mir ganz schön unter die Haut und drückt auf die Stimmung. Diesmal ist alles dabei, Zukunftsangst, Schuldgefühle und das Gefühl mich darin  darin aufzulösen. Vielleicht habe ich Glück und es geht in einigen Tagen wieder vorbei, vielleicht hält es an. Am Besten ich beginne es mir von der Seele zu schreiben.

Auf und Ab

Auf und Ab

 

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Es ist wie auf der Wippe. Gestern ging es mir so verdammt schlecht und heute schon wieder einigermaßen. Wäre schön, wenn letzteres mal ein wenig anhalten würde. Dieses Auf und Ab ist nervig.

Eigentlich wollte ich heute ans Falkensteiner Ufer. Ich bräuchte ein wenig Lokalkolorit für meine Geschichte. Da es die Blaupause für einen der Handlungsorte von Tore ist, wäre es schön gewesen, dort ein wenig zu stromern und zu denken. Ich habe mich denn letztlich doch gegen einen Ausflug entschieden und mir lieber noch einen Tag Ruhe verordnet. Im Nachhinein war es auch gut so, denn es stellte sich heraus, dass meine neue Lampe heute geliefert wurde. Wäre ich nun unterwegs gewesen hatte ich sie morgen auf der Hauptpost abholen können, was mir sehr lästig gewesen wäre.

neue lampe1

Das ist das Prachtstück und ich bin völlig überwältigt. Fünf Helligkeitsstufen, drei Lichteinstellungen und einen USB-Port zum Handyaufladen. Das muss diese moderne Technik sein, von der alle reden.

 

Verwirrung Entwirrung

Verwirrung Entwirrung

wirrwarr

Ich hing in meiner Geschichte fest und weil ich nicht weiter kam, habe ich mir die Strickversuche der letzten Woche (das Projekt Socken von der Spitze her zu stricken, hat ja nicht gleich geklappt) vorgenommen und begonnen sie aufzuräppeln Und siehe da, so nach und nach löste sich nicht nur das Fadengewirr, sondern ich fand auch meinen Faden in der Geschichte wieder. So konnte ich noch ein wenig schreiben, bevor es zum Treffen mit lieben Freunden ging. Leider hatte die Eisdiele nicht offen, also ging es ins Stattcafé. Immer wieder nett da und Flammkuchen ist eben auch lecker.

Jetzt werde ich noch ein wenig Stricken und dann früh zu Bett. Morgen kommt das Holz und das bedeutet eine Menge Arbeit.