Browsed by
Kategorie: Schreiben

Schnee aber Matsch

Schnee aber Matsch

schnee nd holz

Endlich schneit es. Allerdings bleibt nichts liegen und es ist eine sehr feuchte Angelegenheit. An romantische Spaziergänge im Schnee ist also nicht zu denken. Es ist eher so, dass ich heute gar nicht vor die Tür gehen werde. Gelobt sei der Gatte, der die Hunderunden übernommen hat.

kieselschnee

Dem süßen Nichtstun werde ich mich trotzdem nicht hingeben können. Ich habe gut zu tun. Der 2. Fall von Niall & Rose Sweeney will übersetzt werden, meine eigenen Projekte und dann ist da ja auch noch der Verlag. Da gibt es auch einiges zu erledigen. Ach ja und die Handarbeitsprojekte. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf.

 

A Spiral Dance

A Spiral Dance

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

A Spiral Dace von Starhawk war eines der ersten Bücher zum Thema Hexen, das ich las und dachte: Ja, das ist es! In dem ich mich wieder gefunden habe, was vor allem daran la, dass bei Starhawk Spiritualität und Politik nicht getrennt waren. Es ist eines der Bücher, die mich immer noch begleiten und die ich immer wieder in die Hand nehme. Ich musste heute an das Buch denken, als wir am Falkensteiner Ufer waren und ich die Steinspirale fand. Das ich sie entdeckt habe, nehme ich mal als gutes Zeichen für 2018 und als Erinnerung mein Leben wieder spiritueller auszurichten. Der Anlass zu dem wir am Strand waren, ist im weitesten Sinne schon ein solcher. Ich habe Steine gesammelt für ein Runenset. Runen ziehen mich im Augenblick doch sehr.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Seit gestern ist Selena bei uns und ich glaube wir werden es schwer haben Suka beizubringen, dass wir sie nächsten Samstag wieder nach Hause bringen müssen. Die Beiden sind sich so nah. Ach es ist so schön. Gestern waren ja auch noch Jenni und Melinda da. Die sind nun aber wieder in Hamburg und machen dort Party.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein wundervolles 2018.

Tyll und Weihnachtsmarkt

Tyll und Weihnachtsmarkt

funkeln

Frohe Kunde erreichte mich aus der Bücherei. Ich hatte mir dort Tyll von Daniel Kehlmann bestellt und entgegen meiner Hoffnung, kam es doch so schnell. Also bin ich nach dem Frühstück schnell in die Stadt gehuscht. Komisch, ich sage immer in die Stadt, wenn ich in die Bücherei gehe, dabei wohne ich ziemlich mitten in der Stadt und zur Zentralbib gehe ich 10 Minuten. Aber egal, jedenfalls war ich so gierig auf das Buch, dass ich den kürzesten Weg genommen habe und der führte über den Weihnachtsmarkt. Am Eingang zur Glühwein-Gedöns-Meile hatten sich so 20 Leutchen zusammengerottet, blockierten alles und beschwerten sich, dass es so voll ist. Fand ich lustig. Überhaupt konnte ich heute mit dem Gewimmel umgehen. Muss die Vorfreude auf Tyll gewesen sein, die mich so sanftmütig stimmte. Normalerweise bringt mich so etwas auf die Palme.

Tyll

Ich habe noch nix von Daniel Kehlmann gelesen, bin aber sehr gespannt. So, nun mache ich mal mit den Raunächten weiter. Beschäftige mich gerade intensiv mit Runen. Trickreiche Geschichte! Und bin auf der Suche nach Informationen über Angrbroda (die Mami von Fenris Wolf, Midgaardschlange und Hel) und Eir, der Ärztin der Götter und Göttinnen. Gar nicht so einfach da was zu finden.

 

Herbstsamstag

Herbstsamstag

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Heute bin ich gar nicht draußen gewesen. Allerdings nicht, weil es mir schlecht ging, sondern einfach, weil ich viel zu tun hatte. Des Liebsten Socken sind fertig geworden und nun muss ich mit dem Stricken Pause machen, weil mein Arm weh tut, also geht es nun mit einem Häkelpullover weiter.

häkelpullover

Zum Glück habe ich noch eine alte Wolle gefunden und keine neue gekauft, es ist das erste Mal, dass ich einen Pullover häkele und da wollte ich nicht wie bei den Socken mit der teuren Wolle beginnen.

Den Morgen begonnen habe ich aber mit dem Schreiben. Damit ich endlich mit Tore weiter gekommen, habe ich mir nun ein Zeitfenster zum Schreiben geschaufelt. Am besten geht es morgens, wenn Viktor noch schläft, und der Rest der Welt sich noch nicht aufgemacht hat hier anzurufen. So komme ich ganz gut voran. Also wird dieses Werk wohl doch noch werden.

Winterwirbel

Winterwirbel

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Was die physische Gesundheit betrifft, geht es eindeutig bergauf, leider kann man das von der psychischen nicht sagen. Ich bin so hin und her gerissen, stehe nach 10 Stunden Schlaf unausgeschlafen auf, was bei einem Rückblick auf meine Träume  auch kein Wunder ist. Da geht so einiges ab. Keine direkten Alpträume, aber eben vieles, was unverdautes wieder hochbringt und mich zwingt mich damit zu beschäftigen. Das geht mir ganz schön unter die Haut und drückt auf die Stimmung. Diesmal ist alles dabei, Zukunftsangst, Schuldgefühle und das Gefühl mich darin  darin aufzulösen. Vielleicht habe ich Glück und es geht in einigen Tagen wieder vorbei, vielleicht hält es an. Am Besten ich beginne es mir von der Seele zu schreiben.

Auf und Ab

Auf und Ab

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Es ist wie auf der Wippe. Gestern ging es mir so verdammt schlecht und heute schon wieder einigermaßen. Wäre schön, wenn letzteres mal ein wenig anhalten würde. Dieses Auf und Ab ist nervig.

Eigentlich wollte ich heute ans Falkensteiner Ufer. Ich bräuchte ein wenig Lokalkolorit für meine Geschichte. Da es die Blaupause für einen der Handlungsorte von Tore ist, wäre es schön gewesen, dort ein wenig zu stromern und zu denken. Ich habe mich denn letztlich doch gegen einen Ausflug entschieden und mir lieber noch einen Tag Ruhe verordnet. Im Nachhinein war es auch gut so, denn es stellte sich heraus, dass meine neue Lampe heute geliefert wurde. Wäre ich nun unterwegs gewesen hatte ich sie morgen auf der Hauptpost abholen können, was mir sehr lästig gewesen wäre.

neue lampe1

Das ist das Prachtstück und ich bin völlig überwältigt. Fünf Helligkeitsstufen, drei Lichteinstellungen und einen USB-Port zum Handyaufladen. Das muss diese moderne Technik sein, von der alle reden.

 

Verwirrung Entwirrung

Verwirrung Entwirrung

wirrwarr

Ich hing in meiner Geschichte fest und weil ich nicht weiter kam, habe ich mir die Strickversuche der letzten Woche (das Projekt Socken von der Spitze her zu stricken, hat ja nicht gleich geklappt) vorgenommen und begonnen sie aufzuräppeln Und siehe da, so nach und nach löste sich nicht nur das Fadengewirr, sondern ich fand auch meinen Faden in der Geschichte wieder. So konnte ich noch ein wenig schreiben, bevor es zum Treffen mit lieben Freunden ging. Leider hatte die Eisdiele nicht offen, also ging es ins Stattcafé. Immer wieder nett da und Flammkuchen ist eben auch lecker.

Jetzt werde ich noch ein wenig Stricken und dann früh zu Bett. Morgen kommt das Holz und das bedeutet eine Menge Arbeit.

 

 

Entspannter Sonntag

Entspannter Sonntag

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Bisher machte der Sonntag den nervigen Samstag wett. Wir sind relativ früh hoch und haben sehr lecker gefrühstückt. Gestern habe ich noch einen Schoko-Mandel-Rum-Kuchen gebacken. Rezept habe ich keines, weil ich meistens nach Laune alles zusammenrühre und das Beste hoffe. In diesem Fall war das Ergebnis wundervoll.

schoko-mandel-rum

Jedenfalls hat dieses Schmankerl eine gute Grundlage für unsere Hunderunde geschaffen. Wir sind mal wieder über den Südfriedhof. Nun geht es an die Arbeit und dann werden die Socken fertig gestrickt und dabei ein bisschen Hörbuch.

Habt es schön …

Nerviger Samstag

Nerviger Samstag

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Es gibt so Tage, an denen man gleich wieder zu Bett gehen möchte. Heute waren es mal wieder Computerprobleme. Genaugenommen ein altbekanntes Problem. Papyrus, das Autorenprogramm, das ich seit Windowszeiten nutze und das laut den Entwicklern auch auf Linux laufen soll, ohne große Anschränkungen, hat sich mal wieder verabschiedet. Heute hat es mir denn gereicht. Ich habe es so satt und auch, wenn es das beste Programm dieser Art ist, dass ich kenne … genug ist genug. Ich verbringe bald mehr Zeit damit das Teil neu zu installieren, als dass ich damit arbeite. Nun bin ich also komplett frei von Windowsprogrammen und hoffe, dass ich nun Ruhe habe. Sicher Writer’s Café ist nicht so komfortabel wie Papyrus, aber es läuft stabil auf Linux.

Aber genug davon. Nachdem alles eingerichtet war, habe ich mich anderen, angenehmeren Dingen zugewandt und einen Kuchen gebacken, Schokolade-Rum-Mandel mit Marillenmarmelade. Wenn das kein Trost ist. Ich hoffe Viktor holt ihn rechtzeitig aus dem Ofen.

Schreiben, Stricken, Teetrinken

Schreiben, Stricken, Teetrinken

sockenspietz

Es ist wahrlich Herbst und ich gebe mich den Freuden dieser Jahreszeit hin. Ich schreibe fröhlich vor mich hin und versinke in Recherche Literatur oder sehe mir Dokumentationen zum Thema an. Dabei kann ich wunderbar stricken und da ich gerne etwas neues ausprobiere, habe ich die neuen Socken für den Gatten mal an der Spitze angefangen, ist ein wenig ungewohnt und fummelig am Anfang, aber dann macht es Spaß.

Ansonsten gibt es zu vermelden, dass ich auf einmal gerne Tee trinke. Mochte ich früher nie und habe ihn auch nur getrunken, wenn ich krank war. Da ich aber selten so lange leidend war, wie diesen Herbst, hielt das mit dem Teetrinken auch nie so lange an, wie diesmal. Doch nun, so scheint es, habe ich mich gewöhnt und trinke nachmittags Kräutertee. Morgens und am späten Nachmittag einen Becher Kaffee. Vorher habe ich über den Nachmittag hinweg so gut einen Liter des schwarzen Zauberelixiers in mich getan.

Es geht dieser Tage gemütlich zu im Hause Braun und ich habe zur Zeit keine Lust mir die Laune von Nachrichten vermiesen zu lassen.