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Kategorie: Stricken, Häkeln und so

Wieder ein Schritt erledigt

Wieder ein Schritt erledigt

d-wohnung

Heute war Wohnungsübergabe von Dieters Wohnung. Es ist alles glatt gegangen, nur ging es doch aufs Gemüt. Viktor und ich haben es gleich empfunden, mit dem Aufgeben von Dieters Wohnung, ist er ein weiteres Stück von uns gegangen. Klingt merkwürdig, ich weiß, aber es ist so. Gleichzeitig ist da natürlich auch Erleichterung. Wieder eine Sache erledigt, nun muss nur noch das Nachlassgericht den Erbschein rüberwachsen lassen und wir können die letzten finanziellen Verpflichtungen abschließen und das Konto auflösen. Dann ist nicht mehr viel.

sternenumhang

Wieder zu Hause, konnte ich mich nicht mehr zum Arbeiten aufraffen, also habe ich mir mein Häkelzeug geschnappt und diese Jacke anfangen.

Herbstsamstag

Herbstsamstag

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Heute bin ich gar nicht draußen gewesen. Allerdings nicht, weil es mir schlecht ging, sondern einfach, weil ich viel zu tun hatte. Des Liebsten Socken sind fertig geworden und nun muss ich mit dem Stricken Pause machen, weil mein Arm weh tut, also geht es nun mit einem Häkelpullover weiter.

häkelpullover

Zum Glück habe ich noch eine alte Wolle gefunden und keine neue gekauft, es ist das erste Mal, dass ich einen Pullover häkele und da wollte ich nicht wie bei den Socken mit der teuren Wolle beginnen.

Den Morgen begonnen habe ich aber mit dem Schreiben. Damit ich endlich mit Tore weiter gekommen, habe ich mir nun ein Zeitfenster zum Schreiben geschaufelt. Am besten geht es morgens, wenn Viktor noch schläft, und der Rest der Welt sich noch nicht aufgemacht hat hier anzurufen. So komme ich ganz gut voran. Also wird dieses Werk wohl doch noch werden.

Leichte Besserung

Leichte Besserung

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Es scheint voran zu gehen. Der rote Weihnachtskaktus blüht nun auch. Ich habe es endlich geschafft eine recht zufriedenstellende Socke von der Spitze her zu stricken. Die Ferse sieht recht nett aus und ein elastisches Bündchen habe ich auch hinbekommen.

toeupsock

Der Gatte, dessen Füße sie schmücken sollen, ist entzückt und das freu mich natürlich. Jetzt, wo ich diese Aufgabe gemeistert habe, schaffe ich es vielleicht auch einmal wieder richtig zu arbeiten. Himmel, es ist schon schlimm, wenn man so besessen davon ist, etwas hinzubekommen.

Trotz dieser leichten Verbesserungen habe ich nicht das Gefühl bereits durch zu sein. Ich bin noch sehr in mich gekehrt, bin dankbar für jeden Tag, der ohne große Heulerei von Statten geht und an dem ich einfach froh bin mit Mann, Hund und Buch im Bett zu liegen. Beim Stricken werde ich heute anfangen „sleeping beauties“ von Stephen & Owen Kind zu hören.

Die Stimmung war schon besser

Die Stimmung war schon besser

Plötzlich bin ich entsetzlich müde. Alles was ich zur Zeit anfange wird nichts, nicht einmal Socken stricken klappt. Dabei stelle ich mich an, als wenn ich es noch nie gemacht habe. Es ist zum Kotzen. Habe mich trotzdem zu einer Hunderunde aufgerafft und ein wenig fotografiert. Und ja, einige Bilder sind gut geworden, doch mehr als die Hälfte taugte nichts. In der Regel habe ich da eine 10 % Quote.

Selbst das Lesen kommt zu kurz und bei Hörbuch fallen mir die Augen zu. Ich denke die Ereignisse des letzten Jahres holen mich nun ein, dazu noch Zukunftsängste und das Gefühl nichts erreicht zu haben. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich dieses Jahr 60 werde? Dabei ist sie mir im Großen und Ganzen egal, die Sache mit dem Alter. Dass es geistig gesehen nicht schlecht ist, ist eine Sache, dass es körperlich betrachtet nix taugt, eine andere. Braucht man nicht groß drüber reden. Ich habe mir also Urlaub verordnet. Ab dem 04. Dezember, also einen Tag nach meinem Geburtstag gehe ich in eine Art Winterschlaf bis zum 07.01.18. Ich werde viel spazieren gehen, mir so einiges von der Seele schreiben und ansonsten hoffen, dass alles ruhig bleibt.

 

Schreiben, Stricken, Teetrinken

Schreiben, Stricken, Teetrinken

sockenspietz

Es ist wahrlich Herbst und ich gebe mich den Freuden dieser Jahreszeit hin. Ich schreibe fröhlich vor mich hin und versinke in Recherche Literatur oder sehe mir Dokumentationen zum Thema an. Dabei kann ich wunderbar stricken und da ich gerne etwas neues ausprobiere, habe ich die neuen Socken für den Gatten mal an der Spitze angefangen, ist ein wenig ungewohnt und fummelig am Anfang, aber dann macht es Spaß.

Ansonsten gibt es zu vermelden, dass ich auf einmal gerne Tee trinke. Mochte ich früher nie und habe ihn auch nur getrunken, wenn ich krank war. Da ich aber selten so lange leidend war, wie diesen Herbst, hielt das mit dem Teetrinken auch nie so lange an, wie diesmal. Doch nun, so scheint es, habe ich mich gewöhnt und trinke nachmittags Kräutertee. Morgens und am späten Nachmittag einen Becher Kaffee. Vorher habe ich über den Nachmittag hinweg so gut einen Liter des schwarzen Zauberelixiers in mich getan.

Es geht dieser Tage gemütlich zu im Hause Braun und ich habe zur Zeit keine Lust mir die Laune von Nachrichten vermiesen zu lassen.

Nun spinnt sie …

Nun spinnt sie …

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Gudrun und Frau Momo haben mich infiziert. Nun habe ich kein Platz für ein Spinnrad und schon gar keinen für eine Kardiermaschine und große Färbereien, aber ich habe schon lange eine Handspindel, allerdings keine Ahnung, wie das alles funktionieren soll. Doch dafür gibt es ja Bücher. Fündig wurde ich in der Wullstuuv, die ich gestern besucht habe, um meine bestellte Wolle abzuholen. Da fand ich das Anleitungsbuch Spinn. Spindel. Spinn. und auch gleich Wolle zum Üben.

Zu Hause angekommen, arrangierte ich alles auf dem Tisch für ein Foto, verließ kurz den Raum und als ich wiederkam, hatte sich Suka die Schafswolle unter die Pfoten gerissen und wollte gerade anfangen zu untersuchen, wo sich das restliche Schaf darin versteckt hat. Dieses diebische Biest. Ich fürchte für die Spinnübungen muss ich mich ins Schlafzimmer verfügen und die Tür verschließen.

Donnerstag und noch immer

Donnerstag und noch immer

… am husten. Verdammt. Aber es wird besser, allerdings immer, wenn ich das gerade denke, wird es wieder schlechter. Ein Auf und Ab.

kabra

Und dann war da noch ein mir sehr, besonders Nächtens, naheliegender Herr , der mich fragte, was ich mit den ganzen Häkeltüchern will, die ich im Laufe der letzten Wochen gefertigt habe. Ha, nun ist er froh, dass wir sie haben und ich bin froh, dass sie nicht nur mir den Hals wärmen, sondern ich auch der einen oder anderen eine Freude machen konnte.

Die letzten Tage habe ich begonnen, die Webseite des Verlages neu zu machen. Nicht zu viel auf einmal, ich lass mir Zeit. Da wir uns entschieden haben weiter zu machen, soll da auch ein Update her. Darüber hatte ich noch nicht geschrieben. Da der Verlag eher holperig läuft, wie es eben so ist, wenn man kein Geld für Werbung hat, hatten wir überlegt, ihn aufzugeben. Doch es steckt halt auch eine Menge Herzblut drin und so konnten wir uns letztlich nicht dazu durchringen. Es geht also weiter.

Ansonsten bin ich immer mehr in dem Thema Handarbeit. Mein Wunsch, soviel Kleidung, wie möglich selbst zu fertigen, ist stärker denn je. Einen weiteren Kick hat mir dieses Buch gegeben, in dem ich gerade lese.

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Zwei rechts, zwei Links – Geschichten vom Stricken von Ebba D. Drolshagen. Sehr interessant und vor allem nicht trocken. Eine Kulturgeschichte des Strickens, spannend geschrieben.

 

To Hus

To Hus

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Nach einer furchtbaren Nacht, mit trockenem Reizhusten und wenig Schlaf, bin ich doch relativ frisch hoch, allerdings immer noch mit scheußlichen Hustenanfällen. Mittlerweile habe ich Muskelkater vom dauernden Husten und verstehe, warum Schwindsüchtige so dünn waren. Es ist wirklich anstrengend. Also weiter Tee und auf zur nächsten Apotheke und Hustenstiller für die Nacht geholt. Noch so eine wie die letzte und ich geb mir die Kugel. Mittlerweile habe ich drei Nächte nur immer stundenweise geschlafen. Das geht gar nicht. Also Notfall-Apotheke und dann raus nach Friedrichsort.

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Viel Laufen war nicht drin, dazu war ich zu schlapp, aber es hat so gut getan. Es ist einer der Orte, an denen ich wundervoll Kraft schöpfen kann.

Dann wieder nach Hause und stricken. Habe mit meinem Winterpullover angefangen. Morgen hole ich die restliche Wolle. Aber erst einmal Bratkartoffeln, vom Gatten liebevoll bereitet.

Wolliger Tag

Wolliger Tag

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Heute morgen sind wir in die Wullstuuv, um die Wolle für meinen Winterpullover und zwei paar Socken zu holen. Eigentlich wollte ich ja den Pullover aus Lanolinwolle stricken, aber die war doch sehr sehr dünn. Also habe ich mich für die Nordkap entschieden und davon die ersten 400 g mitgenommen. Dann bin ich noch über die beiden Stränge Sockenwolle gestolpert und bin entzückt. Die war schon ein Genuss zu wickeln. So weich.

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Nun ist alles aufgewickelt und auch der Schöppel Zauberball hat seinen Platz im Winterkorb gefunden. Ich freue mich so. Die Wollkasse wird nun leer sein, wenn ich die letzten 800 g Nordkap abgeholt habe, aber dafür habe ich sicher einen schönen Pullover und feine Socken und vor allem Spaß beim Stricken.

Was lag sonst noch an? Nicht viel. Wir sind früh hoch und haben schon mal einige Termine abgearbeitet. Samstag fahren wir ja in Urlaub und vorher gibt es noch einiges was erledigt werden muss. Alles so Kleinigkeiten, wie Sachen vom Schuhmacher holen und Amtstermine. Mittwoch Abend findet eine Gedenkstunde in dem Hospiz statt, in dem Dieter gestorben ist. Da wollen wir hin. Außerdem habe ich das schöne Wetter genutzt und einen Spaziergang mit Suka gemacht. Nun wird es Zeit ein Tuch zu Ende zu häkeln und dann Pizza zu essen. Diesmal nicht in der Osteria (da sicher nie wieder) sondern im Ristorante Da Viktor. Mein Gatte macht eh die beste Pizza.

 

St. Peter Ording

St. Peter Ording

Nächste Woche um diese Zeit, sind wir sicherlich schon in St. Peter Ording. Hoffentlich! Es wir ja eine Rundreise. Erst die Kinder in Hamburg einsammeln und dann an die Nordseeküste.

Der_geteilte_himmel

Ich gestehe, dass ich ein wenig hin und her gerissen bin. Zum einen freue ich mich auf eine Auszeit und auf die Kinder, zum anderen, hätte es die Auszeit, alleine mit Mann und Hund auch getan. Aber es sind Ferien und nun ja. So oft habe ich die Beiden auch nicht. Ist ja auch nicht, dass ich sie nicht gerne um mich habe, nur bin ich noch so angeschlagen durch die Bronchitis, die noch immer nicht ganz vorüber ist. Angeschlagen bin ich aber auch, durch die Ereignisse der letzten 1 3/4 Jahre. Es war so eine anstrengende Zeit und ich bin wirklich erledigt.

Letztlich muss ich aber auch gestehen, dass es einiges gebracht hat. Vor einigen Tagen bin ich über mein Thema für die Raunächte gestolpert. Die letzten beiden Jahre war es Loslassen, was aber nicht so richtig klappte. Diesmal ist es Verarbeiten. Kein Wunder also, dass es mit dem Loslassen nicht so geklappt hat, muss ja erst verarbeitet werden.

Es hat sich einiges ergeben die letzte Zeit und es hat sich auch wieder gezeigt, wie wichtig die Kontakte hier im Netz sind. Gudrun hat über die Idee geschrieben, ihre Kleidung selber herzustellen. Sie verarbeitet, heimische Schafswolle vom Flies zum gewünschten Kleidungsstück. Eine ähnliche Idee hatte ich auch schon einmal und als ich bei Gudrun darüber las, dachte ich, warum eigentlich nicht? Sicher, ich habe kein Spinnrad und, so gerne ich würde, auch keinen Platz dafür Rohwolle zu verarbeiten, aber ich habe gleich um die Ecke die Wullstuuv, wo es wundervolle Naturwolle, gefärbt mit natürlichen Farben gibt. Allerdings wird mein erstes Teil aus einer sehr lanolinhaltigen Wolle entstehen. Schon lange wünsche ich mir einen Pullover für zum Draußen rumlaufen, der auch ein wenig wetterfest ist.  Ich freue mich so. Danke Gudrun, dass du mich zurück auf diesen Gedanken und mir das heimische Schaf näher gebracht hast.