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Kategorie: Gedanken

Frühsport

Frühsport

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Wie heißt es doch so schön: Wer früh aufsteht, kann früher fröhlich sein. Heute morgen hat es mich gepackt. Schon lange möchte ich wieder mehr Sport machen.

Nordic Walking

Also habe ich meine Nordic Walking Sticks angesehen und gedacht: These Sticks are made for walking, so lets walk. Ach war das schön. Ich bin um die Hörn herum und war überrascht, wie schnell ich wieder drinnen war, ein recht gutes Tempo hatte und wie gut es mir gefallen hat. Wieder zu Hause, war ich derartig fröhlich, dass mein verschlafener Mann beschlossen hat, das nächste Mal mitzukommen. Das ist fein, denn seine Hosen sitzen schon recht stramm mittlerweile. Aber ich sollte nicht lästern, meine sitzen nur aus einem Grund nicht stramm, weil sie allesamt Gummizug haben und bei den meisten ist der ausgeleiert. Der Winter war nahrungstechnisch recht gehaltvoll.

 

 

 

Sonntag

Sonntag

Tulipan

… und das Wochenende ist auch schon wieder um. War schön. Samstag haben wir vor uns hingepuzzelt und heute kam eine Freundin zu Besuch. Eigentlich wollten wir ihr einen Blog einrichten, kamen aber nicht so recht weiter, doch es kam auch so keine Langeweile auf. Bücher, Filme, Politik und was noch alles wurde besprochen und die Zeit verging wie im Flug.

Nun werde ich mich langsam bettfein machen. Noch ein wenig mit Wolle werkeln und Hörbuch hören, dann ein paar Seiten lesen und schlafen. Hoffentlich so tief und fest, wie gestern Nacht. Vorgestern erwachte ich aus einem Traum. Ich wurde hingerichtet. Der Scharfrichter hob das Beil und im nächsten Moment sah ich irgendwie von oben auf meinen Körper und sah, dass er mir den Kopf nicht abgeschlagen, sondern aufgeschlagen hat. Ich konnte mein Gehirn sehen und Blut und dachte: ‚Was für ein Stümper, kann nicht einmal richtig köpfen.‘ Komischerweise hatte ich nicht richtig Angst und obwohl mir klar war, dass ich so nicht weiterleben kann, fragte ich mich diesmal nicht, wenn ich an Tod, finale Bäder in der Ostsee, tödliche Erkrankungen denke: Was wird aus Jenni und Viktor? Diesmal war ich zuversichtlich, dass ich weiter da sein werde. Nur eine Hülle war weg. Komischerweise fühlte ich mich wunderbar befreit. Als ich aufwachte, konnte ich allerdings lange nicht wieder einschlafen, weil mich der Traum so beschäftigte.

Doch nun Handarbeit und Literatür

Die Sache mit dem Armsein

Die Sache mit dem Armsein

schneeglöckchenJPG

Dass wir nicht viel Geld haben, dürften ja mittlerweile alle die hier mitlesen mitbekommen haben. In der Regel macht es mir auch nichts aus arm zu sein. Wir haben Prioritäten gesetzt und in der Regel kommen wir über den Monat und wenn es gut läuft, verdrängt man gerne, dass wir so gut wie keine Rücklagen haben, oft genug auf Kulturveranstaltungen verzichten müssen und so einige Male am Verzweifeln waren, wenn etwas kaputt ging, was dringend gebraucht wird.

Besonders bewusst geworden ist mir dies in letzter Zeit. Viktor hat ein wenig Geld von seinem Bruder geerbt. Nicht viel, aber doch soviel, dass wir einiges im Haushalt ersetzen konnten. Unser alter Herd, der schon lange ein wenig muckte, und wir immer Angst hatten, dass er den Geist aufgibt, die Lattenrosten, die schon so oft geflickt waren, dass es wirklich nicht mehr ging, mein Rechner war auch dabei sich zu verabschieden und was Kleidung betrifft, sagen wir mal so, eine vernünftige Regenjacke habe ich schon lange nicht mehr und finde auch Second Hand kaum etwas in meiner Größe (die geht schon eher in Richtung Nordlandzelt). Wir haben also die letzte Zeit ein wenig Geld ausgegeben und uns gefreut, dass wir vorbeugen konnten. Mit dem was wir jetzt angeschafft haben, werden wir über die nächsten Jahre kommen. Mir ist erst jetzt, wo es möglich war für Ersatz zu sorgen, ohne dass sich die Frage stellt, wovon wir die nächsten Wochen leben wollen, aufgefallen, wie sehr mir die angespannte finanzielle Lage doch oft an den Nerven zerrt.

Es geht gar nicht darum zu klagen. Wir sind zwar finanziell immer knapp, aber wir leben nicht schlecht und oft hat es sich auch in Notsituationen irgendwie geregelt. Doch es ist nicht schön, so gar keine Sicherheit zu haben und immer darauf angewiesen zu sein, dass jemand hilft.

Übrigens standen wir gestern voller Glück vor dem neuen Herd und waren schier überwältigt, dass wir uns so ein Teil gekauft haben (ohne noch 2 Jahre Raten abzustottern), dann wurde es klar, dass es für uns beide, mit unseren über 60 Jahren, der erste neue Herd war. Vorher haben wir immer gebrauchte Teile gehabt. Überhaupt haben wir kaum neue Möbel, was ja auch in Ordnung ist, mir gefällt das. Aber komisch ist es schon. Vor allem wenn ich bedenke, dass mein Schwager (nicht der tote) erzählte, sie hätten ihren drei Jahre alten Herd aussortiert und durch einen neuen ersetzt, weil man ja einfach technisch auf dem neusten Stand sein muss.

Mir ist natürlich sehr bewusst, dass diese Phase der finanziellen Erleichterung nicht anhalten wird. Soviel ist es wie gesagt auch nicht. Doch ich habe keine Lust an die Zeit zu denken, wenn es wieder knapp ist. Das ist mein neues Projekt, mich im hier und jetzt freuen und nicht sorgenvoll an die Zukunft zu denken … und selbst, wenn es wieder enger wird. Wir haben neue Lattenrosten und einen neuen Herd und ein paar Euro auf der Seite, falls Suka krank wird und wir zum Tierarzt müssen.

Viel los

Viel los

rikka_gan

… war diese Woche. Das kann man nicht anders sagen. Heute sind dann auch die Bücher, endlich mit dem korrekten Autorinnamen gekommen und mussten zum Teil verschickt werden. Dann kam der Techniker von der Telekom und sagt, er kann nichts machen, der Fehler liegt bei TNG, die morgen mit Sicherheit sagen werden, nee, legt bei Telekom. Komischerweise sehe ich das im Moment sehr gelassen, was auch daran liegt, dass es zur Zeit recht stabil läuft.

Immer öfter frage ich mich, kommt das Alter gerade oder ist es schon da? Heute habe ich mir einen Hackenporsche gekauft. Ich kann die schweren Einkaufsrucksäcke einfach nicht mehr tragen. Wann ich wohl den ersten Rollator brauche?

Sonst gibt es wenig neues. Ein merkwürdig zerrissener Tag. Gleich nach dem Abendessen müssen wir noch die Küche putzen, denn morgen kommt der neue Herd. Darauf freue ich mich schon sehr.

Für mehr Infos zum Buch, einfach auf das Bild klicken.

 

Zu viel Spannung

Zu viel Spannung

… sagt der Techniker. Schweigt sich aber aus, woran das liegt. Jedenfalls geht es erst einmal wieder, allerdings möchte ich mir nicht vorschnell Hoffnungen machen.

Stonehorse

Nun warten und hoffen wir, dass der Fehler bald endgültig behoben ist. Zuviel Spannung auch sonst, meine Geschichte kommt zwar in Gang, aber immer so schubsweise. Mal plätschert sie vor sich hin, mal sprudelt und passiert alles gleichzeitig. Manchmal denke ich, ich kriege das verdammte Ding nie fertig. Aber da mein Mann, vorher er seine Zuversicht nimmt, weiß ich nicht, mich heute morgen informiert hat, dass ich es schaffen werde, bemühe ich mich ihm einfach mal zu glauben. Vielleicht sollte ich einfach so tun, als wäre ich jemand, der Bücher schreiben kann.

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So richtig fit bin ich immer noch nicht, aber es geht ein wenig besser. Ehrlich gesagt, genieße ich die Ausrede nicht soviel tun zu müssen und mich immer mal ins Bett verziehen zu können. Die kleinen Fluchten, die man sich gerne einmal gönnt.

 

carpe lacuna

carpe lacuna

mystikerin

Mysteriös, mysteriös. Nun zickt unser Internet und ich nutze gerade die Lücke (carpe lacuna), um dies der Welt mitzuteilen. Wir sind mit einem Fluch beladen, dass sehe ich mittlerweile ganz deutlich. Aber ich werde die Zeit nutzen und mich freuen, dass ich mich nun nicht so schnell ablenken lassen kann. Doch erst einmal geht es in die Bücherei.

Was das nun wieder mit dem Internet ist … ich weiß es nicht. Mal ist es da, mal nicht, vielleicht ist es ein Eingreifen in meinen Entschluss weniger Zeit hier zu verdammeln.

Wir werden sehen … Bis bald … Wann genau … ?

Biber Bettwäsche und lange Unterhosen

Biber Bettwäsche und lange Unterhosen

Rentiere

Soweit ist es also mit mir gekommen. Mittlerweile brauche ich wahrlich Biberbettwäsche, zwei Bettdecken, eine Heizdecke und ich trage lange Unterhosen, weil mir sonst die Gelenke wehtun.

Den gestrigen Nachmittag habe ich komplett im Bett verbracht. Mit Häkelarbeit und Hörbuch. Sowie ich heute die Bolognese gekocht habe, werde ich mich wieder dorthin verfügen, diesmal mit Laptop. Man kann ja dank dieser modernen Technik, von der alle reden, ja an jedem Ort arbeiten … auch im Bett.

Les enfants

Les enfants

… waren zu Besuch. Ach daas war schön. Jenni, Melinda und Selena. Wir hatten viel Spaß und haben sogar noch das schöne Wetter für einen Spaziergang um die  Hörn genutzt.

Mouette au glacé

Auf der Hörn ist Eis. Da holen sich die Möwen kalte Füße. So mag ich das Wetter. Kalt, aber ohne Regen und Schneematsch.

Anschließend haben wir dann noch einen Besuch bei Gandalf gemacht. Einem der hiesigen Fantasyläden. Selena brauchte noch ein Manga für die Rückfahrt. Und da ich der nachgiebige Typ Großmutter bin, wurde diesem Mangel natürlich umgehend Abhilfe geschaffen. Melinda hat dort nichts gefunden, für ihre Altersklasse gibt es dort noch nichts, aber sie hat einen Gutschein angenommen und kann den beim nächsten Besuch einlösen.

Nun sind Viktor und ich wieder alleine. Ruhig ist es in der Hütte. Ich glaube ich gehe früh zu Bett.

nacht unter tag-valmcdermid

Lesetechnisch bin ich bei Val McDermid, einer alten Lieblingsautorin von mir, gelandet. Irgendwann hatte ich sie ein wenig aus den Augen verloren und nun wieder entdeckt. Die Wiederentdeckung habe ich Margaret Kirk zu verdanken, Val McDermid hat Margarets wundervollen Krimi Shadow Man, gelobt und wird auf dem Cover zitiert. Shadow Man ist übrigens auch sehr zu empfehlen. Warte sehnsüchtig auf den 2. Teil. Leider gibt es ihn noch nicht in deutscher Übersetzung, was aber dringend geschehen sollte.

Entwarnung

Entwarnung

its good to be

Vorhin war ich also zum Ultraschall und habe das Ergebnis der Blutuntersuchung bekommen. Ultraschall sagt, alles soweit in Ordnung, außer das die Milz vergrößert ist, was beobachtet werden muss. Die Blutwerte sind top, bis auf die leichte Entzündung, die sich irgendwo zeigt.

Nun aber der Hammer, vor 1 1/2 Jahren wurde bei mir Diabetes II diagnostiziert und ich bekam Metformin. Das passte mir so gar nicht, einmal ist das Medikament nicht unumstritten und zweitens mag ich diese „Nimm ne Pille, dann geht es wieder“ Attitüde nicht. Wenn irgendetwas in meinem Körper nicht stimmt, was ich auch durch Veränderung meiner Lebensumstände, durch Ernährung und Bewegung regulieren kann, dann ziehe ich dies deutlich vor. Mir ist dieser Aspekt der Eigenverantwortung sehr wichtig. Also setzte ich das Metformin nach einiger Zeit ab und begann zu verändern. Lief mehr, machte Yoga und passte ein wenig mit dem Essen auf. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bei der Diagnose der Diabetes hatte ich einen Wert von 146, mit Metformin sank dieser auf 123 und ohne das Medikament, durch mein Fitnessprogramm, ist er nun bei 118 und der Langzeitwert bei 6.3. Jedenfalls war ich entzückt.

Es ist wieder mal gut ausgegangen und wahrscheinlich habe ich nicht mehr, als eine Blasenentzündung. Dafür nehme ich nun fünf Tage Antibiotika und halte mich warm. In einem Vierteljahr muss ich wieder hin, außer die Schmerzen gehen nicht weg, dann früher.

Ich war heute so erleichtert, wieder zu Hause zu sein, denn ich hatte fast damit gerechnet im Krankenhaus zu landen. Das ich sofort das Schlimmste befürchte, wenn nur das kleinste Bisschen nicht stimmt, hat natürlich mit dem letzten Jahr zu tun, mit der Sterbebegleitung für Dieter. Bei dem hatte  es ja auch mit Blut im Urin angefangen. Und eine vergrößerte Milz, nun ja, kann harmlos sein, aber auch ein Vorzeichen von Leukämie und daran ist meine Mutter gestorben.

Nach dem Geräteverfall

Nach dem Geräteverfall

… bin ich nun dran.

blaulicht

Seit einigen Tagen habe ich Schmerzen in der linken Seite, so zwischen Milz und Niere und außerdem Rückenschmerzen. Heute morgen habe ich mich nun aufgerafft und bin zum Doc. Also die Milz, hatte ich befürchtet, ist es nicht. Die Urinuntersuchung hat allerdings ergeben, dass sich Blut und Eiweiß in rauen Mengen in meinem Pipi befinden. Also Antibiotika und morgen geht es zum Ultraschall. Jedenfalls stimmt mal wieder irgendwas nicht und ich muss mich kümmern. Die technischen Unstimmigkeiten sind erst einmal besiegelt (dreimal schwarze Katz, über die Schulter gespuckt und auf Holz geklopft). Nun also ich! Verdammter Mist.

Ich habe mir allerdings – da ich schon vermutete, dass es etwas Ernstes sein könnte -einen neuen Hausarzt gesucht. Meine frühere Hausärztin ist zwar sehr lustig und tut in der Regel, was ich ihr sage, allerdings ist sie auch sehr oberflächlich und flusig. Der neue Hausarzt residiert gleich bei mir uns Eck und hat eine gut ausgestattete Praxis, Sono, Lungenfunktionstest und Belastungs – EKG, ist direkt in den Praxisräumen möglich. Außerdem macht er auch Hausbesuche. Was ja schon lange nicht mehr selbstverständlich ist.

Ich hoffe wahrlich, dass es nichts ernstes ist. Bin aber arg genervt, weil ich mich auf eine ruhige Phase, ohne Termine gefreut hatte. Egal, da muss ich jetzt durch. Wie schrieb ich neulich in einem Kommentar: Immer wenn ich Pläne mache, höre ich eine Göttin im Hintergrund boshaft kichern.