To Hus

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Nach einer furchtbaren Nacht, mit trockenem Reizhusten und wenig Schlaf, bin ich doch relativ frisch hoch, allerdings immer noch mit scheußlichen Hustenanfällen. Mittlerweile habe ich Muskelkater vom dauernden Husten und verstehe, warum Schwindsüchtige so dünn waren. Es ist wirklich anstrengend. Also weiter Tee und auf zur nächsten Apotheke und Hustenstiller für die Nacht geholt. Noch so eine wie die letzte und ich geb mir die Kugel. Mittlerweile habe ich drei Nächte nur immer stundenweise geschlafen. Das geht gar nicht. Also Notfall-Apotheke und dann raus nach Friedrichsort.

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Viel Laufen war nicht drin, dazu war ich zu schlapp, aber es hat so gut getan. Es ist einer der Orte, an denen ich wundervoll Kraft schöpfen kann.

Dann wieder nach Hause und stricken. Habe mit meinem Winterpullover angefangen. Morgen hole ich die restliche Wolle. Aber erst einmal Bratkartoffeln, vom Gatten liebevoll bereitet.

Ämter und Spaß

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Heute hatten wir gemischtes Programm. Dummerweise ein Termin beim Amt. Unsere Ausweise mussten verlängert werden. Vorher ging es noch zum Bildermachen bei unserem bevorzugtem Kameradealer. Ein gefährliches Pflaster wie sich herausstellte. Aber davon ein wenig weiter unten.  Erst einmal aber aufs Amt. Mittlerweile muss man auch in Kiel für solche Aktionen einen Termin machen, was ich ja auch brav getan habe, allerdings hat man mir nicht gesagt, dass man neuerdings seine Geburts- und Heiratsurkunden mitbringen muss. Nun gut, wir können sie bei der Abholung vorlegen, dass ist ja auch was. Ich war jedenfalls reichlich angepisst, allerdings fast schon wieder versöhnt, als ich das enttäuschte Gesicht der Dame sah, als ich verneinte meine Fingerabdrücke abzugeben. Der Ausdruck sagte eindeutig: „Nie will jemand seine Fingerabdrücke auf dem Ausweis haben.“ So schön. Nun müssen wir drei Wochen warten.

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Da uns leider (der-Göttin-sei-dank) eine Kamera ins Auge gefallen war, auf die ich schon lange ein solches geworfen hatte, zog es uns noch einmal zurück zu Vico und da das Firmenequipment ein Up-Date brauchen konnte, haben wir zugeschlagen. Ich freue mich so. Die Kamera hat wirklich einiges zu bieten und auch wenn sie nicht ganz billig ist, so wird sich die Anschaffung auszahlen denke ich, zu Mal wir den Foto, Grafik Bereich ausbauen wollen und auch einmal wieder ein Ausstellung planen. Für mich ist es ein wenig ungewohnt,. denn bis dato hatte ich noch keine Systemkamera.

Die Gechichte der

Wieder zu Hause habe ich dann gleich mit dem neuen Spielzeug gespielt, während die bezaubernde Selena ein Bilderbuch obigen Titels gemalt und geschrieben hat. Einfach schön.

Jetzt warten wir darauf, dass Viktor aus dem Hospiz zurück kommt, wo heute der Trauerredner noch einmal mit Dieter und Viktor sprechen will. Dann Käsespätzle und Feierabend. Klingt doch gut.

 

Allheilmittel: Eiscreme

Tartufo

Auch heute ging es wieder in der schwagerliche Wohnung. Langsam aber sicher kriegen wir die Küche frei, noch einmal zehn Kartons mit abgelaufenen Lebensmitteln packen und zum Abfallwirtschaftshof und die Küche ist lebensmittelfrei. Der Gefrierschrank ist abgetaut, der Kühlschrank leer. Diverse Kleinigkeiten sind gepackt und wieder einmal Erstaunen über die Mengen, die da angehäuft sind. Aber davon will ich mich nicht mehr runterziehen lassen. Zur Belohnung, dass wir uns nur fast 2 x gestritten haben, sind wir Eis essen gegangen. So ein Tartufo wirkt doch sehr beruhigend. Morgen habe ich eine Besprechung in Gaarden und danach werden wir uns ein freies Wochenende gönnen, der Liebste und ich. Samstag wollen wir, falls wir früh genug hochkommenn die Windjammerparade angucken, obwohl wir dieses Jahr hier nicht mit Großseglern verwöhnt werden.

Altarrose

Mit Fotografieren ist im Moment nicht viel und mit Schreiben auch nicht. Irgendwie ist mein Kopf voll mit Sachen, die dringend getan werden müssen und was noch geklärt werden sollte. Vielleicht kommt ab morgen Mittag ein wenig Ruhe rein.

 

Familienausflug nach Heikendorf

Heute ging es zum Schwager bespaßen nach Heikendorf ins Galeriecafé Roehrskroog. Eines der wenigen Cafés bei dem Ambiente und Qualität der Kuchen übereinstimmen. Einfach schön! Es liegt direkt am Hafen und wenn das Wetter mitspielt kann man draußen sitzen. Ging heute nicht, weil sich die Sache mit dem Frühling schon wieder erledigt hatte. Aber für eine kurze Runde am Hafen lang hat es gereicht.

Der Herr Schwager ist besser zu Fuß und der Ausflug hat ihm gut getan. Alledings wollte er erst gar nicht los und grantelte herum. Aber wir sind energisch geblieben und als er erst einmal im Auto sass, war alles in Ordnung. Für Viktor und mich war es auch schön vor die Tür zu kommen. Kommen wir zwar wegen der Hundine täglich, aber eben meistens hier in unserem Kiez. Samstag bin ich auch wieder auf Tour. Meine Enkelinnen verlangen erneut nach Oma Karin und da muss ich natürlich folgen.

Besuch in Honigsee

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Trotz des eisigen Windes wird es Frühling in Schleswig-Holstein und das ist die Zeit, in der sich unser kleines Land von seiner schönsten Seite zeigt. Wir waren heute zum Geburtstagskaffee in Honigsee eingeladen. Um dort hinzugelangen geht es einige Kilometer über Land und mir ging mal wieder das Herz auf.

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Der Himmel ist zur Zeit eine Pracht. Gut das mein Chauffeur auch fotografiert, so brauchte es nicht viel, ihn zum Anhalten zu bewegen, um einige Fotos zu machen. Dieses entstand zwischen Rönne und Honigsee.

Es war schön mal unter Leuten zu sein, von denen man die meisten nicht kennt. Interessante Gespräche, lachen, leckeres Essen und dann ging es wieder nach Hause und das ist auch schön. Nun muss ich mich noch ein wenig sortieren und dann geht es zu Bett. Morgen kann ich ausschlafen und dann ist buisness as usual.

Athrosetherapie in den Mini-Alpen

Alpen-mini

Heute waren wir im Botanischen Garten unterwegs und ich bin gekraxelt. Interessanterweise hat das meinen mit Athrose geschlagenen Knien gut getan. Jedenfalls schmerzen sie zur Abwechselung nicht. Es war schön. Von Regen blieben wir verschont und dass es ein kalter Wind wehte war nicht weiter schlimm. Als es uns zu kalt wurde sind wir in die Gewächshäuser gewechselt und dort habe ich erneut festgestellt, dass die Tropen nichts für mich sind. Vor allem konnte ich dort kaum fotografieren, weil die Linse so beschlagen war.

Titanwurz

Zum Abschluss haben wir noch mal bei der Titanwurz längsgeguckt. Nun sind wir wieder zu Hause und lassen den Tag ausklingen. Morgen beginnt eine anstrengende Woche. D. muss zum Arzt, ich habe mit Tore, einkaufen und kochen zu tun und abends kommt Besuch.

Es gab noch weiteren Grund zur Freude, über meinen IKEA Martin wurde Lob ausgeschüttet.

Titel Lebst Du noch_cs

 Annemarie Oster-Becker schreibt:
Bisher habe ich nur die Leseprobe auf meinem Handy gehabt. Ich habe angefangen zu lesen und war direkt in den Bann dieser Geschichte gezogen. Karin Braun versteht es wunderbar mit ihrem lebendigen Erzählstil einen so einzufangen, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen.Da ja wohl jeder IKEA kennt, kann man sich wunderbar in diese Geschichte rein versetzen und selber mit dem Gedanken spielen, dem Probanten gleich zu tun. Die Leseprobe endet so spannend, dass ich jetzt mir das Buch vornehme, welches schon eine Weile auf meinem Nachtskommödchen liegt

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Friedrichsort und die Deichperle

Einer meiner Lieblingsorte in Kiel ist Friedrichsort-Strand, das Falkensteiner Ufer und mein Lieblingscafé dort ist die Deichperle. So haben wir uns denn, als gestern am späten Nachmittag die Sonne herauskam, aufgerafft und sind noch mal ans Wasser. Eine gute Entscheidung. Wundervolles Licht, ein Bilderbuchwolkenhimmel und ein leckerer Cappucino in der Deichperle. Das tat sehr gut. Vor allem konnte ich es mit Arbeit verbinden. Einige Elemente dieses Teils der Förde spielen in „Tore“ eine Rolle. Manchmal ist mir, als wenn ich einen Heimatroman schreibe, nur halt ohne Förster, dafür mit Gestaltwandlern und Völvas.

Nach den eher bedrückenden Tagen, der Herr Schwager will sich so gar nicht erholen, tat es gut, einmal rauszusein und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen.