La Braun kommt rum

… und wird dabei immer fetter.

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Wir sind ja noch immer am Schwager bespaßen und vor die Tür locken, was am Besten funktioniert, in dem man ihm Kuchen in Aussicht stellt. Heute hatte er sich einen Ausflug ins Café Zeit in Westensse gewünscht. Dieses Café ist nicht nur sehr gemütlich, es hat auch wundervolle hausgemachte Torten und Kuchen. Viktor und ich sind auch sonst viel in Sachen Kuchen und Eis unterwegs, aber dann ist es immer mit einer größeren Spazierrunde verbunden.  Die entfällt natürlich, wenn Dieter mit von der Partie ist, weil er ja sehr schlecht zu Fuß ist. Aber ich bereue nichts. Die Cappucino-Espresso-Torte war der Hammer und was auch erfreulich ist, im Café Zeit werden vernünftige Portionen serviert.

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Wie gesagt mit spazierengehen und fotografieren war heute nicht so viel. Daher nur ein Schnappschuss aus dem Auto heraus. Mittlerweile geht es mit dem Autofahren wieder, allerdings nicht sehr gut. Ich bin so hin und hergerissen. Einerseits ist es schön, mal ein wenig weiter raus zu kommen und andererseits ist es anstrengend.

Aber ich war auch schon fleißig. Heute morgen habe ich als erstes an Tore gearbeitet und dann eine Rezension zu dem wundervollen Grabgeflüster von Martín Ó Chadhain, wundervoll übersetzt von Gabriele Haefs, geschrieben.

Eine kurze Woche

Kirschbluete beginnt

… und soviel geschafft. Ich bin schon ein wenig stolz auf mich, dass ich diesen Computerkrempel, von dem ich viel zu wenig verstehe, hinbekommen habe. Tat gut, sich heute morgen, gleich nach dem Duschen und einer großen Tasse Kaffee, dem Schreiben widmen zu können und zwar in meinem Lieblingsprogramm. Wie gesagt, ich habe viele ausprobiert und lande doch immer wieder bei Papyrus Autor. Und nein, die bezahlen mich nicht, damit ich Werbung für sie mache. Nur wenn etwas gut ist, dann sollte man es auch einmal erwähnen.

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Seit einigen Tagen, werden Spaziergänge wieder zu Medicinwalks und ich achte auf Runen und Zeichen. Heute bin ich über Laguz gestolpert. Das Fließende! Ich nehme es mal als gutes Zeichen, nachdem so lange alles blockiert war und sich nichts bewegte.

So, nun ist es an der Zeit den Dampfnudelteig zu machen, der Herr Schwager kommt nach hier zum Essen.

 

Wartungsarbeiten

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Falls ich mir jemals Sorgen gemacht haben sollte, wie ich die durch den Facebookaustritt entstandene freie Zeit herumbekomme … nun, derer bin ich ledig. Ich habe die letzten Tage genutzt, um umfangreiche Wartungsarbeiten an meinen Blogs vorzunehmen. Nach langem hin und her habe ich ich mich entschieden auch den Lesen gefährdet die Dummheit Blog mit den Rezensionen weiterzuführen. Dass ich diesen hier behalte, stand ja von Anfang an außer Frage, die Überlegung ging nur in die Richtung, die Rezensionen hier unterzubringen. Doch hier gehen sie unter, während auf dem Rezi-Blog ist alles so schön zusammen ist und man gemütlich durch die Bücher scrollen kann. Eine neue Rezension habe ich auch gleich online gestellt. Gestern abend habe ich William Wenton und die Jagd nach dem Luridium von Bobbie Peers ausgelesen. Es ist der Auftakt zu einer Jugendbuchserie und ich bin sehr angetan davon. Die Übersetzung aus dem Norwegischen ist übrigens von Gabriele Haefs.

Die Ostertage sind wie im Flug vergangen. Aber ich habe auch so einiges geschafft. Wie schon erwähnt erstrahlen die Blogs in einem neuen Glanze, ich habe gebacken, gekocht und gelesen und war mit Mann und Hund spazieren. Gestern war der Herr Schwager zum Essen hier und macht uns immer noch Sorge. Er wirkt doch sehr fragil. Heute wollten wir eigentlich mit ihm spazierengehen, aber er konnte sich nicht aufraffen. Nun ja, war ja auch keine Kleinigkeit und sechs Wochen Klinik schüttelt man auch nicht so aus dem System.

Ich wünsche euch allen einen schönen Restostertag.

Wieder zu Hause

Heute kam D. dann nach Hause. Ohne Kompressionsstrümpfe, ohne letzte Blutdruckmessung und ziemlich fertig. Wir haben es ihm so bequem wie möglich gemacht und morgen geht es zu seinem Urologen. Dann sind wir wieder nach Hause, wahnsinnig erleichtert, heute mal nirgends mehr hinzumüssen. Eigentlich hätten wir arbeiten müssen, aber wir waren beide so müde, dass wir uns hingelegt haben und drei Stunden am Stück geschlafen haben.

Morgen geht es denn an die Arbeit. Viktor muss mit Dieter zum Arzt und ich muss hier die Stellung halten, denn die Bücher kommen. Der Neurosenkavalier ist aus der Druckerei da und kann am 01.05. erscheinen. Morgen müssen aber schon mal die Belege raus und die Pflichtexemplare für die Bibliotheken.

 

Bädertour

Heute ging es durch zwei Kurbäder. Erst waren wir in Bad Segeberg. Wir hatten von einem Laden namens Wortwerke gelesen, der ausschließlich Bücher von Selfpublishern und kleinen Verlagen vertreibt und dachten, dass kann man sich mal angucken. Ich hatte in einem Magazin darüber gelesen und mir extra noch mal die Webseite angesehen, da stand wirklich Bad Segeberg, Hamburger Str. 39. Tja, dass war denn wohl ein Satz mit X.

Danach nach Bad Bramstedt, schon mal den Großteil der Sachen holen, die der Herr Schwager dort hatte. Morgen kommt er ja nach Hause und ich bin mehr als besorgt. Es geht ihm wieder schlechter. Er hat Schmerzen im Bauch und im Rücken, sein rechtes Bein ist geschwollen und eine der drei OP-Wunden ist noch immer nicht zugeheilt. Auf Nachfrage, wie er denn nun ohne Hilfe mit seinem Bein und allem anderen weiter verfahren soll, kam die lakonische Antwort: Das sollen ihr Urologe und ihr Hausarzt entscheiden. Nur mal so am Rande. Morgen ist Mittwoch, da hat keine Praxis auf. Donnerstag müsste also Hausarzt und Urologe abgehandelt werden, ein Kompressionsstrumpf besorgt werden und am besten auch noch ein Termin beim Phlebologen gemacht werden. Danach ist erst einmal vier Tage nix weiter möglich! Ich gestehe, ich habe Angst, zu Mal er auch noch zu hohen Blutdruck hat, der natürlich auch nicht im Klinikum behandelt wird, soll wie gesagt der Hausarzt sich drum kümmern. Ich bin so angefressen auf diese Kliniken. Wobei, die Uniklinik Kiel scheint einem in einem geradezu güldenem Lichte, im Vergleich mit Bad Bramstedt.

Frau Braun und die Messis

Wenn man meinen Schwager kennenlernt, denkt man als erstes: Was für ein gepflegter älterer Herr. Da sprießen keine Haare aus Ohren und Nase, er ist ordentlich gekleidet und riecht immer ein wenig nach Seife. Kommt man allerdings in seine Wohnung, glaubt man zuerst nicht, dass hier besagter Herr wohnt. Denn D. ist ein Messi. Sein Bruder auch, nur nicht ganz so schlimm und einer der Gründe, warum wir getrennte Wohnungen haben. Mein Ex-Mann No. 2 war auch so ein Fall. allmählich frage ich mich, was mir damit gesagt, werden soll, dass ich immer mit solchen Hamstern und Nichtloslassenkönnern ende. Vier Stunden haben wir heute gebraucht, um eine 8 qm Küche wieder halbwegs nutzbar zu machen. Alles von 2011 – 2016 haben wir entsorgt. Das Gute, Viktor hat einen ganz schönen Schock gekriegt und nun beschlossen auf- und auszuräumen. Damit würde einer meiner größten Wünsche in Erfüllung gehen.

Jedenfalls bin ich geschafft. Nun noch zwei Maschinen Wäsche und Herr Braun seniors Wohnung ist halbwegs in Ordnung. Morgen dann noch seinen Krempel aus der Klinik abholen und dann kann er am Mittwoch nach Hause kommen und sich ärgern, dass wir soviel weggeschmissen haben.

Aber mal im Ernst, was ist hat es mit diesem alles aufbewahren auf sich? Ich kann es nicht verstehen. Vor allem habe ich immer weniger Geduld damit. Das interessante ist ja, dass das direkte Umfeld dieser Hamster mehr leidet, als sie selber. Sie erkennen ja auch nicht, dass es eine Krankheit ist. Um so weit zu kommen, muss der Leidensdruck schon sehr hoch sein.

 

 

 

Geht es aufwärts?

So richtig traue ich dem Braten noch nicht. Auf alle Fälle sprechen einige Anzeichen dafür. Dieter wird am Mittwoch aus der Klinik entlassen und hat sich recht gut erholt. Sicher machen wir uns immer noch Sorgen, wie er in seiner Wohnung zurecht kommen wird, sollte es Schwierigkeiten geben, nun ja, dann müssen wir uns kurzfristig was einfallen lassen. Aber erst einmal ist er wieder daheim. Heute sind wir ein ganzes Stück gelaufen, einen Rollstuhl brauchten wir nicht mehr. Der Arztbericht aus der Uniklinik war allerdings sehr verstörend. Drei Tumore aus der Blase entfernt, einige Lymphknoten und die rechte Niere. Dabei soviel Blut verloren, dass er eine Transfusion brauchte. Erleichterung allerdings, das CT des Thorax war ohne Befund. Nun hoffen wir, ein wenig wider besseres Wissen. Wir freuen uns einfach mal über jeden Tag, den er uns erhalten bleibt.

Baad Bramstedt ist gut 50 km von Kiel entfernt und schon ist die Landschaft ganz anders. Während Kiel sehr hügelig ist, es es dort alles flach. Ich mag Kiel und die Endmoränenlandschaft der Schleswig-Holsteinischen-Schweiz lieber. Da das Wetter heute so schön war, sind wir erst einmal spazierengegangen, bevor wir uns in diese äußerst weitläufige und lieblos gestaltete Klinik begeben haben. Es war so warm und sonnig. Das tat der Seele gut. Danach gab es Eiscreme, was auch Laune hob. Allerdings bin ich nun sehr müde. Für mich waren es heute zwei lange Spaziergänge. Erst eine lange Runde mit Suka und dann mit dem Liebsten auf dem flachen Land. Ich werd heute nicht alt.

Samstagsspaß bei Brauns

Nein, wir haben uns nicht so wirklich amüsiert, aber relativ harmonisch zusammengearbeitet. Wie es halt geht, wenn zwei Besserwisser an einem Cover basteln. Aber wir sind weiter gekommen, fertig noch nicht, aber nun weiß Herr Braun in welche Richtung es gehen soll und kann den Rest alleine machen. Morgen nochmal nach Bad Bramstedt und ab Montag geht es weiter mit Schreiben. Der Herr Schwager hat sich die Woche nicht gemeldet, also gehen wir mal davon aus, dass es ihm besser geht. Genaueres werden wir morgen erfahren, besonders interessant wäre, ob er nächste Woche bereits wieder nach Hause kommt und ob es vertretbar ist, dass er in der Wohnung alleine ist. Aber das morgen.

Ich werde nun noch ein wenig Hörbücheln und dann zu Bette. Da Viktor sich eine Schleimbeutel- oder auch Sehnenscheidenentzündung im Arm zugezogen hat, so genau wusste die Ärztin es nicht, kann er im Augenblick nicht mit Suka gehen. Was bedeutet, ich habe alle Runden gewonnen. Das, plus Spazierengehen in Bad Bramstedt … diese Rumlauferei ruiniert mir noch die Figur.

Da hatte ich mal frohe Kunde …

… und dann, zerschießt es mir mal wieder die Webseite. Also noch einmal von vorne. Da erst einmal die frohe Kunde …

… dem Herrn Schwager geht es besser. Gestern haben wir einen Rollstuhl organisiert und sind mit ihm nach draußen. Leider ist die Anlage in Bad Bramstedt so weitläufig, dass er es auf den eigenen zwei Beinen nicht zum Café schafft. Aber ein Stück der Strecke ist er gelaufen und den Rest haben wir ihn gefahren. Gar nicht so unpraktisch. Jedenfalls gucken die Brüder Braun schon wieder fröhlicher aus der Wäsche und die Fotografin auch.

Auch wenn die Klinik nun wahrlich kein Highlight ist, dass Umland ist recht schön. Wir sind nach dem Besuch noch ein wenig an der Schmalfelder Au entlang spaziert und haben beschlossen, den Sonntagnachmittag für einen längeren Spaziergang zu nutzen.

Ansonsten sind wir ziemlich geschafft und werden uns heute noch eine Auszeit gönnen. Vielleicht mal ein wenig ans Wasser. Ich habe noch Fahrkarten und wir könnten vielleicht mit dem Schiff fahren. Das Wetter ist zwar heute nicht so prickelnd, aber was soll es, Hauptsache raus und mal weg von Krankheit und Not.