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Kategorie: Familie

Samstagsgemütlichkeit

Samstagsgemütlichkeit

Krank

Heute haben wir es extrem ruhig angehen lassen. Viktor hatte eine schlechte Nacht und so habe ich ihn, gleich nach dem Frühstück, wieder ins Bett beordert. Dem ist er gerne nachgekommen, zum einen, weil er wirklich arg gebeutelt ist und zum anderen, weil er gerade Magnus Chase und das Schwert des Sommers von Rick Riordan (Übersetzung Gabriele Haefs), liest und es gerade sehr spannend ist. Außerdem genießt er es schon mit Tee, Musik und allerlei Spezereien begöschert zu werden.

Ich hingegen hatte es auch fein. Da ich für drei Tage Gulasch vorgekocht habe, die Wäsche bereits gestern gewaschen wurde und auch alles eingekauft ist, habe ich den Dreck in den Ecken ignoriert und nach der Hunderunde einfach angefangen zu schreiben. Ich liege gut im Schnitt bei der NaNoWriMo Sache. Die Geschichte gefällt mir, auch wenn sie anders wird, als ich dachte und es sicher noch einiges an Überarbeitung kosten wird, bis sie allgemein lesbar ist. Aprospos überarbeiten. Mit Tore geht es gut voran. Einige Ungereimtheiten habe ich aufgespürt und so langsam denke ich, Viktor hat recht und ich bin froh, dass ich nicht noch einmal ganz von vorne angefangen habe. Wird wohl Zeit in mal ein Küsschen zukommen zu lassen, dem Guten.

Drei Stunden

Drei Stunden

… habe ich heute bei der Ärztin gesessen!

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Heute morgen habe ich mich aufgerafft und bin zum Arzt. Der Liebste hat sich meinem guten Beispiel angeschlossen … und dann saßen wir drei Stunden im Wartezimmer, weil wir keinen Termin hatten, der Rest der Welt aber schon. Eine Offenbarung war es in meinem Fall nicht. Bronchitis halt und sich verstärkendes Asthma. Also Aarane (Notfallspray und Bronchienweitsteller) und Foster Nextfolder als Kortisonpulver zum Inhalieren, ach ja und noch einen Hustensaft, diesmal wieder was mit Thymian. Schmeckt gräulich, scheint aber zu helfen.

Was den Liebsten betrifft, so entlockte mir die Diagnose ein Lächeln. Verdacht auf Keuchhusten! Das Lächeln verging mir allerdings schnell, da, sollte es so sein, ich auch gefährdet bin. Immerhin habe ich keine einzige Kinderkrankheit gehabt. Ganz ohne dagegen geimpft zu sein. Hat meine Mutter zur Verzweifelung getrieben und dauernd wurde ich mit Kindern, die Masern, Keuchhusten, Mumps und so weiter hatten, zusammen gesperrt. Blieb aber immer gesund und munter. Sollte Viktor wirklich Keuchhusten haben, dann können wir feststellen, ob ich immer noch resistent bin.  Es bleibt also bunt.

Diese drei Stunden beim Arzt haben mir meine ganze Tagesplanung durcheinander gebracht, doch nichts destotrotz habe ich meine NaNoWriMo Soll erfüllt und sogar schon für morgen essen vorgekocht.

Samhain 2017

Samhain 2017

bei der Arbeit

… auch wenn es nicht so aussieht, ich arbeite. Es ist gut, die Finger beim Denken in Bewegung zu haben.

Vergehen

Aber ich wollte ja etwas zu Samhain schreiben. Dieses Fest, eher als Halloween bekannt, kennzeichnet heidnisch gesehen, das Ende des Jahres. Die Schnitterin hat ihre Ernte eingebracht und nun wird in Cerridwens Kessel alles neu vermischt und zu Jul beginnt der Kreislauf neu. Samhain ist auch das Fest der AhnInnen. Ich begehe die Feste nicht immer, manchmal habe ich einfach kein Bedürfnis und dann lasse ich es halt. Allerdings ist mir Samhain dieses Jahr sehr wichtig, was zum Einen am Tod meines Schwagers liegt und zum anderen daran, dass ich nicht mehr wütend auf meine Mutter bin. Das möchte ich feiern.

An Dieter zu denken ist sehr viel einfacher, denn unser Verhältnis war unbelastet, wir mochten uns einfach und er fehlt mir sehr. Viktor vermisst ihn natürlich noch mehr und auf eine ganz andere Weise. Daher haben wir uns überlegt, heute ein Dieter Gedenk-Dinner zu machen. Eines unserer Samhain Rituale ist das Gedeck für die Verstorbenen. Der Tisch wird für eine Person mehr hergerichtet als anwesend, so werden symbolisch die AhnInnen an den Tisch gebeten,  und auch diese bekommen Speis und Trank. Das heutige Menü sieht folgendermaßen aus. Als Hauptgericht Tartiflette – am Tag vorher gekochte Pellkartoffeln, werden mit Speck und Zwiebeln gemischt und dann mit Rotschimmel-Weichkäse überbacken. Zum Dessert habe ich einen Apfelkuchen gebacken, der mit braunem Vanillezucker bestreut und mit Rum parfümiert wurde. Dazu gibt es eine Flasche Sekt, die wir aus den schwägerlichen Beständen gerettet haben. Der wird auch meiner Mutter zu sagen, die einem guten Tropfen nicht abhold war.

Nach Samhain beginne auch ich mich mehr nach innen zuwenden. Habe ein großes Bedürfnis nach Ruhe, danach in mich zu gehen und Bilanz ziehen. 2017 war ein schwieriges Jahr, wie es auch bereits 2016 war. Ich war mehrere Male sehr an der Grenze und denke, dass es an der Zeit ist, mir die Ruhe zu gönnen, die ich brauche.

Übrigens zeigt sich um diese Zeit meistens die Göttin, die mir im nächsten Jahr zur Seite steht und ein Krafttier. Diesmal hat Sheela na Gig sich bereit erklärt mit mir zu gehen, das Krafttier, ist dasselbe geblieben. Eine Wölfin.

Donnerstag und noch immer

Donnerstag und noch immer

… am husten. Verdammt. Aber es wird besser, allerdings immer, wenn ich das gerade denke, wird es wieder schlechter. Ein Auf und Ab.

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Und dann war da noch ein mir sehr, besonders Nächtens, naheliegender Herr , der mich fragte, was ich mit den ganzen Häkeltüchern will, die ich im Laufe der letzten Wochen gefertigt habe. Ha, nun ist er froh, dass wir sie haben und ich bin froh, dass sie nicht nur mir den Hals wärmen, sondern ich auch der einen oder anderen eine Freude machen konnte.

Die letzten Tage habe ich begonnen, die Webseite des Verlages neu zu machen. Nicht zu viel auf einmal, ich lass mir Zeit. Da wir uns entschieden haben weiter zu machen, soll da auch ein Update her. Darüber hatte ich noch nicht geschrieben. Da der Verlag eher holperig läuft, wie es eben so ist, wenn man kein Geld für Werbung hat, hatten wir überlegt, ihn aufzugeben. Doch es steckt halt auch eine Menge Herzblut drin und so konnten wir uns letztlich nicht dazu durchringen. Es geht also weiter.

Ansonsten bin ich immer mehr in dem Thema Handarbeit. Mein Wunsch, soviel Kleidung, wie möglich selbst zu fertigen, ist stärker denn je. Einen weiteren Kick hat mir dieses Buch gegeben, in dem ich gerade lese.

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Zwei rechts, zwei Links – Geschichten vom Stricken von Ebba D. Drolshagen. Sehr interessant und vor allem nicht trocken. Eine Kulturgeschichte des Strickens, spannend geschrieben.

 

Daheim ist daheim

Daheim ist daheim

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Auch wenn der Urlaub schön war. So richtig Talent zum Freihaben scheine ich nicht zu haben. Nach drei Tagen begann ich mich nach meinem Schreibtisch zu sehnen. Dabei habe ich das Zusammensein mit meinen Enkelinnen so sehr genossen. Es kommt ja nicht so oft vor, dass ich die Beiden einmal länger erlebe.

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Da man ihre Gesichter nicht sieht, stelle ich mal ein Foto ein. Die Beiden sind schon klasse und hängen sehr aneinander. Suka vermisst sie auch. Die wurde so begöschert und nun sitzt sie wieder mit mir langweiligen Tante hier.

Mich erstaunt immer noch, wie sehr Kiel mein zu Hause geworden ist. Früher hatte ich nie Probleme damit einmal für längere Zeit aus meinem gewohnten Umfeld zu verschwinden oder auch mal umzuziehen. Gestern war ich so glücklich wieder im Bruchbudenparadies zu sein, dass ich es kaum fassen konnte. Sogar krank sein ist zu Hause schöner.  Ach hier hatte ich eine schlechte Nacht, war oft wach, musste dauernd auf Klo und husten, aber es machte mir weniger aus. Liegt natürlich dran, dass ich heute nicht funktionieren muss, aber eben auch, dass es mein Bett ist.

Übrigens soll man ja viel Ruhe haben und viel trinken bei Erkältung, wie das zusammengehen soll, weiß ich nicht. Gestern habe ich literweise Tee, Saft und Wasser in mich getan und war sehr müde, kam aber nicht zur Ruhe, weil ich dauernd zum Pott musste. Wahrscheinlich soll ich schlafwandelnder Weise pinkeln gehen, was ich aber nicht beherrsche. Dummerweise bin ich immer sofort von 0 auf 100.

 

Moddermors

Moddermors

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Heute waren wir am Südstrand unterwegs. Viktor sorgte für allgemeine Erheiterung, weil er, mit Sukas Unterstützung, mit dem Mors im Modder landete. Gut dass er noch eine Hose zum Wechseln dabei hatte. Aber bis zur Wohnung musste er so durchhalten.

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Mir geht es zwar nicht besonders gut, aber den Ausflug konnte ich doch genießen. Heute sind wir noch hier und beginnen schon einmal langsam zu packen. Morgen geht es denn zurück. Ich muss gestehen, dass ich mich auf zu Hause freue. Es ist sehr schön hier, keine Frage, aber eine Woche langt mir wirklich.

Was gibt es sonst zu berichten? Wir waren eben Backfisch essen. Sehr lecker, war es und auch die Kinder haben eine große Portion verdrückt.

Während Opa sich den Mors modderig gemacht hat, haben die Kinder sich eine Kriegsbemalung mit Schlamm zugelegt. So hatte jeder was und ich die Freude alle abzuschrubben.

 

Mal wieder krank

Mal wieder krank

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Heute morgen erwachte ich mit laufender Nase und rauem Hals. Da hörte ich die Stimme meiner Mutter (als wenn das mit Nase und Hals nicht schlimm genug wäre), die verkündete: „Dass ist das Reizklima.“ Ich denke allerdings eher, dass es daran liegt, dass ich die alte Bronchitis nicht richtig auskuriert hatte. Nun, es gibt Schlimmeres und ich werde es wohl überleben, besonders, weil ich heute Ruhe habe. Der Gatte ist mit den Gören auf große Fahrt, wollte ich gerade verkünden … da fuhren sie bereits wieder vor. Warum, werde ich gleich entdecken, dabei hatten Suka und ich es so schön ruhig. Wobei Suka, sicher entzückt ist, dass die lieben Kleinen wieder da sind, es hat ihr gar nicht gepasst, dass die Kinder ohne sie mit Viktor los waren. Allerdings hat sie den Spaziergang mit mir auch genossen.

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Es ist heute herrliches Wetter und die Runde war wirklich schön. Nun unter die Dusche und dann geht es ins Dorf, Eis essen. Natürlich nur aus medizinischen Gründen. Wegen meines Halses.

Heute Tönning

Heute Tönning

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Heute waren wir in Tönning unterwegs. Eigentlich wollten wir mit den Adler Schiffen zu den Seehundbänken, doch es war schnell klar, dass das mit Suka nicht gehen wird. Also haben wir umdisponiert und sind wieder nach Hause, nachdem wir ein wenig in Tönning herumgelaufen sind. Morgen wird Suka sich alleine mit den Kindern aufmachen und Suka und ich bleiben hier, laufen ein wenig in den Wiesen herum und genießen die Ruhe.

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Sie ist zwar geduldig und lässt sich eine Menge von den Kindern bieten, aber manchmal guckt sie mich an, als wenn sie sagen will: Wann fahren wir wieder nach Hause? Also werden wir uns morgen erholen. Heute waren wir noch einmal bei Trigema. Viktor und ich haben uns Fleecewesten geholt und die Kinder haben Sweatshirts bekommen. Also sind wir gut ausgerüstet.

Salzwiesen – Westerhever

Salzwiesen – Westerhever

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Nachdem wir am Morgen unsere Vorräte aufgefrischt haben, sind wir nach Westerhever rausgefahren und dort in den Salzwiesen spazieren gegangen. Die Mäuse sind auch ein wenig Watt gelaufen, wir alten Leute nicht. Aber demnächst.

Vorher waren wir wie gesagt einkaufen, unter anderem habe ich dem Testladen von Trigema einen Besuch abgestattet und mich gefreut mich relativ günstig und qualitativ hochwertig einzukleiden. Ich mag die Trigema Sachen. Bequem, haltbar und im Schwabenlande gefertigt.

Nun haben wir unseren dritten Urlaubstag fast rum. Morgen wird Viktor mit den Kindern einen Ausflug zu den Seehundbänken machen und ich werde mich ein wenig erholen von dem Trubel. Ich brauche ja immer so ein paar Stunden Einsamkeit.

Um einen größeren Wollkauf kam ich herum, weil die Verkäuferin am Westerhever Deich, lieber mit einer Freundin telefoniert, statt sich um die Kundschaft zu kümmern.

An der Nordseeküste …

An der Nordseeküste …

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So, wir sind gut gelandet und haben es nett. Die Wohnung ist schön, die Gegend sowieso und Eisessen waren wir auch schon. Lecker, aber ausgesprochen kleine Portionen. Nun es wird nicht schaden. Die Kinder sind begeistert, weil es hier sogar einen Fernseher gibt, welch ein Luxus.

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Als ich bei der Hofbesichtung sah, dass es auch Leihfahrzeuge für mich gibt, wusste ich, ich bin am richtigen Ort.

Gleich werden wir Abendbrot essen und dann geht es früh schlafen. Das wird auch gut sein, ich bin ganz schön müde von der langen Fahrt und dem rumlaufen. Suka ist auch glücklich und hat es sich bequem gemacht.