Chilli chillt

Chilli_chillt

Um die Fähigkeit, immer und überall ein wenig zu chillen, beneide ich sowohl Katz als auch Hund. Irgendwie komme ich nicht in diesen Modus. Wir waren gerade mit dem Herrn Schwager in der Forstbaumschule zum Essen. Ein toller Ort in Kiel, liegt sehr nett im alten Botanischen Garten und das Essen dort, ist vielleicht nicht spitzenmäßig, aber durchaus lecker und preislich adäquat.

Magnolia Tulipan

Wie gesagt, es ist ein schöner Ort, wie dazu gemacht ein wenig auszuspannen und die Seele baumeln zu lassen. Doch ich sitze da und mache mir Gedanken, ob ich auch alles erledigt habe, was so nötig ist, um ein neues Buch auf den Weg zu bringen. Eris von Lethe „Hans bringt Glück – Märchenhafte Stunde für die mutige Frau“ wird am 15.6. bei uns erscheinen und ging heute zum Drucker und das E-Book ging auf die entsprechenden Portale und kann vorbestellt werden.  Jedenfalls sollte es das in den nächsten 3 Tagen sein.

Nun versuche ich es denn doch noch mal mit Entspannung. Habe einen neuen Strang Wolle, der muss aufgewickelt werden.

Was in den Knochen

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Irgendwie bin ich erschöpft. Gut, ich habe heute viel gearbeitet. Habe ein wenig an „Tore“ gebastelt und ein ganzes Stück vom „Jig“ übersetzt. Doch das ist es nicht. Schon seit Tagen schleppe ich mich morgens aus dem Bett und die Bettschwere will nicht weichen. Die verflüchtigt sich ja sonst so nach einer halben Stunde. Daher geht es heute früh in die Falle, aber vorher werde ich meinen müden Kadaver noch einmal um den Block schleppen und dabei auch gleich den Hund lüften. Ein weiterer Grund früh zu Bette zu gehen, ist der Lesestoff der meiner harret. Einmal von Laurie R. King „The Beekeepers Apprentice“, Diana Wynne Jones „The Dark Lord of Derkholm“ und die drei neuen Bücher aus dem Wortreich Verlag, die demnächst erscheinen werden. Der Wortreich Verlag ist ein kleiner Wiener Verlag, der sehr viele interessante Autoren in seinem Programm hat. Es lohnt sich also da mal längs zu gucken.

So, nun aber raus. Ich habe mit dem an die Luft gehen bis zum Abend gewartet, weil mir wieder einmal alles zu laut, zu bunt und zu tralala ist. Ans Wasser wäre ich gerne gekommen heute, aber nun ja … man kann nicht alles haben und soviel geschafft zu haben, ist auch fein.

 

Wartungsarbeiten

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Falls ich mir jemals Sorgen gemacht haben sollte, wie ich die durch den Facebookaustritt entstandene freie Zeit herumbekomme … nun, derer bin ich ledig. Ich habe die letzten Tage genutzt, um umfangreiche Wartungsarbeiten an meinen Blogs vorzunehmen. Nach langem hin und her habe ich ich mich entschieden auch den Lesen gefährdet die Dummheit Blog mit den Rezensionen weiterzuführen. Dass ich diesen hier behalte, stand ja von Anfang an außer Frage, die Überlegung ging nur in die Richtung, die Rezensionen hier unterzubringen. Doch hier gehen sie unter, während auf dem Rezi-Blog ist alles so schön zusammen ist und man gemütlich durch die Bücher scrollen kann. Eine neue Rezension habe ich auch gleich online gestellt. Gestern abend habe ich William Wenton und die Jagd nach dem Luridium von Bobbie Peers ausgelesen. Es ist der Auftakt zu einer Jugendbuchserie und ich bin sehr angetan davon. Die Übersetzung aus dem Norwegischen ist übrigens von Gabriele Haefs.

Die Ostertage sind wie im Flug vergangen. Aber ich habe auch so einiges geschafft. Wie schon erwähnt erstrahlen die Blogs in einem neuen Glanze, ich habe gebacken, gekocht und gelesen und war mit Mann und Hund spazieren. Gestern war der Herr Schwager zum Essen hier und macht uns immer noch Sorge. Er wirkt doch sehr fragil. Heute wollten wir eigentlich mit ihm spazierengehen, aber er konnte sich nicht aufraffen. Nun ja, war ja auch keine Kleinigkeit und sechs Wochen Klinik schüttelt man auch nicht so aus dem System.

Ich wünsche euch allen einen schönen Restostertag.

Erschöpft, froh und nachdenklich

Die Sorgen, Anstrengungen und das frühe Aufstehen der letzten Wochen, machen sich deutlich bemerkbar. Ich bin erschöpft. Mein ganzer Körper fühlt sich müde an und alles geht sehr sehr langsam. Viktor ist jetzt mit Dieter beim Arzt und ich habe die Hunderunde übernommen. Von dort habe ich mir ein Franzbrötchen mitgebracht, was eigentlich keines ist. Denn die Original-Hamburger-Franzbrötchen sind platter und man verzichtet auf Hagelzucker. War mir heute morgen aber egal, zu dem Bäcker, der die „richtigen“ im Angebot hat, war es mir zu weit.

Aber es gibt auch Grund zur Freude. Wir haben ein neues Buch aus der Druckerei bekommen. Neurosenkavalier von Ludvig Lorentzen, übersetzt von Gabriele Haefs. Wer wissen will, was eine perfekte Glosse ausmacht und wie man diese schreibt, ist hier richtig. Ludvig Lorentzen ist ein Meister seines Fachs.

Dieser Tage bin ich sehr nachdenklich. Eines meiner Themen, ist Facebook. Will ich wirklich weiter dort sein? Dort soviel Zeit verbringen? Vor allem, was bringt es mir? Der Spaß an diesem asozialen Medium ist mir flöten gegangen. Der Wunsch back to the roots ist extrem stark. Ich möchte wieder mehr bloggen und mehr Blogs lesen. Das ist deutlich auf der Strecke geblieben. Das ich mit meinen Gedanken nicht so ganz alleine bin, habe ich heute morgen, hier gelesen: https://tageweiseunsortiert.wordpress.com/. Ich habe schon den früheren Blog von Herrn Momo gerne gelesen und war recht traurig, dass er diesen nicht weiter betrieb. Nun ist er mit einem Neuen wieder dabei und ich werde gerne wieder regelmäßig vorbeischauen.