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Kategorie: Bücher

Sonntag

Sonntag

Tulipan

… und das Wochenende ist auch schon wieder um. War schön. Samstag haben wir vor uns hingepuzzelt und heute kam eine Freundin zu Besuch. Eigentlich wollten wir ihr einen Blog einrichten, kamen aber nicht so recht weiter, doch es kam auch so keine Langeweile auf. Bücher, Filme, Politik und was noch alles wurde besprochen und die Zeit verging wie im Flug.

Nun werde ich mich langsam bettfein machen. Noch ein wenig mit Wolle werkeln und Hörbuch hören, dann ein paar Seiten lesen und schlafen. Hoffentlich so tief und fest, wie gestern Nacht. Vorgestern erwachte ich aus einem Traum. Ich wurde hingerichtet. Der Scharfrichter hob das Beil und im nächsten Moment sah ich irgendwie von oben auf meinen Körper und sah, dass er mir den Kopf nicht abgeschlagen, sondern aufgeschlagen hat. Ich konnte mein Gehirn sehen und Blut und dachte: ‚Was für ein Stümper, kann nicht einmal richtig köpfen.‘ Komischerweise hatte ich nicht richtig Angst und obwohl mir klar war, dass ich so nicht weiterleben kann, fragte ich mich diesmal nicht, wenn ich an Tod, finale Bäder in der Ostsee, tödliche Erkrankungen denke: Was wird aus Jenni und Viktor? Diesmal war ich zuversichtlich, dass ich weiter da sein werde. Nur eine Hülle war weg. Komischerweise fühlte ich mich wunderbar befreit. Als ich aufwachte, konnte ich allerdings lange nicht wieder einschlafen, weil mich der Traum so beschäftigte.

Doch nun Handarbeit und Literatür

Zu viel Spannung

Zu viel Spannung

… sagt der Techniker. Schweigt sich aber aus, woran das liegt. Jedenfalls geht es erst einmal wieder, allerdings möchte ich mir nicht vorschnell Hoffnungen machen.

Stonehorse

Nun warten und hoffen wir, dass der Fehler bald endgültig behoben ist. Zuviel Spannung auch sonst, meine Geschichte kommt zwar in Gang, aber immer so schubsweise. Mal plätschert sie vor sich hin, mal sprudelt und passiert alles gleichzeitig. Manchmal denke ich, ich kriege das verdammte Ding nie fertig. Aber da mein Mann, vorher er seine Zuversicht nimmt, weiß ich nicht, mich heute morgen informiert hat, dass ich es schaffen werde, bemühe ich mich ihm einfach mal zu glauben. Vielleicht sollte ich einfach so tun, als wäre ich jemand, der Bücher schreiben kann.

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So richtig fit bin ich immer noch nicht, aber es geht ein wenig besser. Ehrlich gesagt, genieße ich die Ausrede nicht soviel tun zu müssen und mich immer mal ins Bett verziehen zu können. Die kleinen Fluchten, die man sich gerne einmal gönnt.

 

Les enfants

Les enfants

… waren zu Besuch. Ach daas war schön. Jenni, Melinda und Selena. Wir hatten viel Spaß und haben sogar noch das schöne Wetter für einen Spaziergang um die  Hörn genutzt.

Mouette au glacé

Auf der Hörn ist Eis. Da holen sich die Möwen kalte Füße. So mag ich das Wetter. Kalt, aber ohne Regen und Schneematsch.

Anschließend haben wir dann noch einen Besuch bei Gandalf gemacht. Einem der hiesigen Fantasyläden. Selena brauchte noch ein Manga für die Rückfahrt. Und da ich der nachgiebige Typ Großmutter bin, wurde diesem Mangel natürlich umgehend Abhilfe geschaffen. Melinda hat dort nichts gefunden, für ihre Altersklasse gibt es dort noch nichts, aber sie hat einen Gutschein angenommen und kann den beim nächsten Besuch einlösen.

Nun sind Viktor und ich wieder alleine. Ruhig ist es in der Hütte. Ich glaube ich gehe früh zu Bett.

nacht unter tag-valmcdermid

Lesetechnisch bin ich bei Val McDermid, einer alten Lieblingsautorin von mir, gelandet. Irgendwann hatte ich sie ein wenig aus den Augen verloren und nun wieder entdeckt. Die Wiederentdeckung habe ich Margaret Kirk zu verdanken, Val McDermid hat Margarets wundervollen Krimi Shadow Man, gelobt und wird auf dem Cover zitiert. Shadow Man ist übrigens auch sehr zu empfehlen. Warte sehnsüchtig auf den 2. Teil. Leider gibt es ihn noch nicht in deutscher Übersetzung, was aber dringend geschehen sollte.

Planänderung

Planänderung

wintermatsch

Wir hatten geplant heute einen Spaziergang zur Kunsthalle zu machen und uns die Ausstellung „Nolde und die Brücke“ anzusehen. Da wurde nichts von. Wäre es einige Grade kälter und nicht so matschig feucht, hätte ich große Lust gehabt. Aber so? Nee, dann mache ich es mir lieber mit einem Buch bequem. Ich lese gerade dieses hier.

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Vor 2 1/2 Jahren ist Milena Moser in die USA, genauer gesagt nach New Mexico, Santa Fé, ausgewandert. Wie es dazu kam, hat sie in „Das Glück sieht immer anders aus“ beschrieben. Mehr zu beiden Büchern, gibt es morgen im Rezensionsblog. Ich habe ja heute Zeit zum Lesen, da schaffe ich es leicht und locker.

Zwei Nervtage

Zwei Nervtage

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Die letzten beiden Tage hatten es in sich und ich will im Grunde nur noch schlafen. Himmel, war das anstrengend. Der größte Hammer war ein kapitaler Bock, den Viktor geschossen hat und der von mir nicht bemerkt wurde. Wir machen ein neues Buch für den Verlag und Viktor hat auf dem Cover den Namen der Autorin falsch geschrieben, leider haben wir das erst gesehen, als die Bücher schon aus der Druckerei waren.  Teurer Fehler und noch nerviger, weil unter anderem die E-Books schon zum Upload vorbereitet war, also heute wieder alles von vorn. Mal ganz abgesehen, von dem Geld was es kostet, es war wahrlich eine Plackerei.

Zu allem Überfluss wird der Verlag heute 4 Jahre alt und eigentlich war ein großes Eisessen geplant. Das haben wir verschoben, wir sind einfach nur müde und hoffen, dass nun alles in Ordnung ist und die Bücher bald kommen.

Dabei haben wir noch Glück im Unglück gehabt, der Verlag steht im Moment finanziell nicht so schlecht da und wir können den finanziellen Verlust ausgleichen. Zu jeder anderen Zeit, hätten wir einfach dicht machen können.

Es gibt aber auch positives zu berichten. Ich habe meine Arbeitswoche gut durchgehalten. Habe mir ja vorgenommen, Dienstag – Donnerstags Vollzeit zu arbeiten und Montag und Freitag den halben Tag. Nun, dass ist heute ein wenig mehr geworden. Dann habe ich noch das Buch von Katarina Bivald „Highway to heaven“ ausgelesen und bin so begeistert. Aber dazu morgen mehr.

Normalität zieht ein

Normalität zieht ein

… jedenfalls für den Moment.

Tulpenblup

Die Rechner laufen, Windows ist nun endgültig passé und wenn Papyrus es nicht fertig bekommt, eine Linux Version zu schaffen, am besten eine, die stabil läuft, dann muss es eben ohne gehen. Heute habe ich noch das Thinkpad eingerichtet und ab morgen wird wieder geschrieben, übersetzt und so weiter.

Zu tun gibt es wahrlich genug. Wir haben uns nun mal entschieden mit dem Verlag weiter zumachen, also gibt es Arbeit. Nach dem wir Danny Carnahans „Ein Jig bevor du stirbst? – Niall & Rose Sweeneys 1. Fall“ veröffentlicht ist, mache ich mich an die Übersetzung des 2. Falles … aber nicht mehr heute. Nach 2 1/2 Tagen Computerkampf und Buchführung für 2017 ist nun Feierabend. Nun wird gehäkelt und vielleicht auch ein netter Film geguckt. Dann früh zu Bett.

Das erste Wochenende des Jahres

Das erste Wochenende des Jahres

… steht bevor. Im Großen und Ganzen waren die ersten Tage des Jahres doch erträglich.

Tyll

Endlich habe ich auch TYLL von Daniel Kehlmann zu Ende gelesen. Ein Buch, das ich euch ans Herz legen möchte. Ich bin so begeistert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll, darüber zu schreiben. Also lasse ich es noch ein wenig abkühlen und warte ein bis zwei Tage mit der Rezension.

Stormfront

Weiter geht es mit Jim Butchers Storm Front. Jim Butcher wurde mir bei Gandalph empfohlen, also dachte ich. Warum nicht? Paranormaler Krimi ist doch fein und eine angenehme Abwechselung.

Was gibt es sonst zu berichten? Mir geht es ein wenig besser, allerdings noch nicht gut. Also habe ich mir noch einen Indoortag verordnet. Genügend Wolle und Lesestoff ist da und auch genügend Arbeit. Ein Jig bevor du stirbst von Danny Carnahan ist raus und nun werde ich mit der Übersetzung des 2. Niall & Rose Sweeney Krimis beginnen. Ich bin mir noch nicht sicher, wie der deutsche Titel sein wird, der englische ist „Fortune turns the wheel“.

Den gestrigen Tag habe ich damit verbracht meinen neuen Computer einzurichten. Mein alter Tower hat zum Jahresende 2017 die Grätsche gemacht, also brauchte ich Ersatz. Glück gehabt, dass ich ein günstiges Teil erwischt habe. Jetzt bin ich komplett Lenovo, Tablet, Thinkpad und Tower.

 

 

Ich kann doch Urlaub

Ich kann doch Urlaub

filigran

Diesmal klappt es. Ich amüsiere mich mit Fotografieren, Stricken, Lesen, Spazieren und koche wieder mit Begeisterung. Zu Mal es im Augenblick sehr wichtig ist, dass ich mich wirklich gesund ernähre, was auch sehr gut klappt. Es macht Spaß endlich einmal kein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich einfach nur mache, was mir gut tut.

Die Raunächte muss ich etwas vorziehen. Denn vom 29.12. – 05.01.18 kommt meine ältere Enkelin zu Besuch und da ist Rückzug schlecht möglich. Ich überlege gerade womit wir uns Silvester amüsieren. Vielleicht eine gute Möglichkeit endlich einmal das Trommeln-Statt-Böllern-Projekt anzugehen. Wir werden sehen. Nun werde ich weiter an meinen Eulensocken stricken und dann geht es früh mit dem Terranauten von T. C. Boyle ins Bett.

Sonntagsfreude

Sonntagsfreude

Diese Jahr hat unser Lieblingseisdealer auch im Winter geöffnet und sogar sein Programm erweitert. Es gibt nun auch Kuchen und zwar ausgesprochen leckeren. Links ein Ricotta-Waldbeeren-Kuchen mit Pinienkernen und rechts Mandolini. Es gab noch viel mehr, Muffins, Tiramisu und natürlich Eis. Ich hatte mich für den Ricotta-Waldfruchtkuchen entschieden, mit Marzipaneis und Sahne. Die Mandolinis haben wir uns für zu Hause mitgenommen. Dolce Vita hat sich somit zum liebsten Eis- und Kuchendealer gemausert, dazu noch im Winter auf. Hach das Leben hat eindeutig seine schönen Seiten.

shadowman

Was gibt es sonst Neues? Ach gar nicht so viel. Viktor war gestern zur Vernissage und einen Moment habe ich bedauert, dass ich nicht mit konnte, doch das währte nicht lange. Ich habe es mir mit meinem Strickzeug und mit dem Hörbuch „Shadow Man“ von Margaret Kirk gemütlich gemacht. Übrigens toll gesprochen von Steve Worsley. Ich bin sehr angetan von diesem Buch, das eindeutig in die Kategorie „Unbedingt übersetzen“ gehört. Mehr dazu schreibe ich noch die Tage im Rezensions Blog.  Auf alle Fälle ein über die Maßen gut gelungener Erstling der Autorin.

Trostessen mit Vitaminen

Trostessen mit Vitaminen

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Wenn man beladen und gebeutelt ist, soll man wenigstens gut essen. Gestern war es einmal wieder einmal Zeit für ein Trostessen mit Vitaminen und Sahne. Der Gatte hatte sich bereit erklärt uns einen schönen Obstsalat zu bereiten, ich habe dazu Pfannkuchen Teig gemacht und dazu gab es Sahne. Die Pfannkuchen sehen übrigens nur wie Waffeln aus, weil ich sie immer im Waffeleisen mache. Da braucht es weniger Fett, was sich dann durch die Sahne leicht wieder ausgleichen lässt.

Es ist schon merkwürdig. Ich fühle mich immer noch nicht so richtig gut, bin aber früh auf und auch schon fleißig. Habe schon die Korrekturen in Rikka Gan gemacht, eines der Bücher, die dieses Jahr noch rauskommen sollen und schon einige Bilder bearbeitet. Meine Blogrunde habe ich auch schon durch, also habe ich den Nachmittag frei zum Schreiben.

nordlicht,elchundtannegruen

Dann möchte ich noch auf dieses wunderschöne Buch hinweisen. Nordlicht, Elch und Tannengrün – Die schönsten Weihnachtsgeschichten aus Skandinavien. Von besinnlich, über komisch, bis tief traurig ist alles dabei und man erfährt auch noch eine Menge über die Weihnachtsbräuche in den skandinavischen Ländern.