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Autor: Karin Braun

Öffnung

Öffnung

open

Seit einigen Tagen, habe ich das Gefühl mich in einer Klammer aus kleineren Katastrophen zu befinden, es begann mit dem falschen Cover der neuen Bücher und ging weiter mit dem Verrecken diverser Geräte. Ganz zu schweigen von dem daraus resultierenden Kampf mit den diversen Callcentern. Gestern dann, auf einmal, eine Öffnung. Wie von Zauberhand ließen sich einige Dinge klären, funktionierte das eine oder andere doch. Allerdings war ich am Ende des Tages komplett erledigt.

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Seit Tagen ziehe ich als Tageskarte die 3 der Steine, welche Kreativität bedeutet, die ich gerade dringend benötige, doch nicht etwa zum Verfassen von Meisterwerken kann ich sie nutzen oder in dem ich mich Farbräuschen hingeben, nein, alle Kreativität brauche ich um all diesen nervigen Kleinkram zu managen. Sehr lästig. Doch es kommen auch wieder bessere Zeiten … hoffentlich.

Nun auch noch Rücken

Nun auch noch Rücken

Nix_passt

Nachdem die Technik in weiten Teilen zur Reparatur oder auf dem Weg dorthin ist, habe ich nun körperliche Maleschen. Der Rücken macht sich unangenehm bemerkbar. Also Wärme und am Besten zu Bett. So kriege ich meine Arbeit nie geschafft. Den halben Morgen habe ich damit verbracht ein Rücksende-Ticket von Lenovo zu erhalten. Es ist noch nicht da, aber zu mindest angekündigt, was immer das aussagt. Bei drei Hotlines erschlug man mich mit Höflichkeit und verdross mich durch Inkompetenz. Also ein gelungener Tag. Die Aussicht auf Pizza zum Abendessen hält mich gerade arg aufrecht.

Das Bild hat übrigens den Titel: Nix passt! (©Kabra-art) Es ist eines meiner früheren Werke. Zu den letzten Tagen passt es allerdings, wie die Faust aufs Auge.

 

Bad Technic Day

Bad Technic Day

Was ist eigentlich zur Zeit los? In einer Tour geht etwas schief oder kaputt. Heute morgen hat der neue Tower die Grätsche gemacht, das SHIFT Phone lässt sich nicht mit dem Router verbinden und auch sonst läuft nichts so richtig rund. Nachdem beim Tower gar nichts mehr ging, habe ich meinen alten Rechner wieder hervorgekramt und den erst einmal fit gemacht. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass es wichtiger ist, Taschenlampe und Schweizer Messer im Rucksack zu haben, als Lippenstift und Puderdöschen. Herr Braun, der alte Gierlappen, war mit meinem Kreuzschlitzschraubenzieher durchgebrannt und hatte sich auf, zu einer großen Hunderunde gemacht. Er ist nicht gerne in meiner Nähe, wenn ich mit der Technik kämpfe, er behauptet ich wäre in solchen Situationen aggressiv. Wie er drauf kommt, keine Ahnung.(Ich meine nur, weil man eine Tasse an die Wand wirft und ein wenig schreit, ist man doch nicht gleich aggressiv … ). Also neuen Tower aufgeschraubt, zweite Festplatte raus, wieder zugeschraubt, alten Tower aufgeschraubt, zweite Festplatte rein und alles wieder zugeschraubt. Läuft … Fürs erste. Hoffentlich dauert die Reparatur nicht so lange.

Es scheint insgesamt eine schlechte Technikwoche gewesen zu sein. Meine Freundin G. hatte einen Rechnerzusammenbruch, Tochters Handy hat sich verabschiedet und ihre Bankkarte ist durchgebrochen.

 

Planänderung

Planänderung

wintermatsch

Wir hatten geplant heute einen Spaziergang zur Kunsthalle zu machen und uns die Ausstellung „Nolde und die Brücke“ anzusehen. Da wurde nichts von. Wäre es einige Grade kälter und nicht so matschig feucht, hätte ich große Lust gehabt. Aber so? Nee, dann mache ich es mir lieber mit einem Buch bequem. Ich lese gerade dieses hier.

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Vor 2 1/2 Jahren ist Milena Moser in die USA, genauer gesagt nach New Mexico, Santa Fé, ausgewandert. Wie es dazu kam, hat sie in „Das Glück sieht immer anders aus“ beschrieben. Mehr zu beiden Büchern, gibt es morgen im Rezensionsblog. Ich habe ja heute Zeit zum Lesen, da schaffe ich es leicht und locker.

Wochenende

Wochenende

brombeerschnee

Ich bin ja nun eine Frau mit festen Arbeitszeiten und so habe ich, seit langem einmal wieder, offiziell Wochenende. Muss also nichts tun, außer es mir wohl sein lassen. Doch wie so oft, wenn ich frei habe, fallen mir tausend Dinge ein, die ich unbedingt machen möchte. Was soll man tun, in solchen Fällen? Am Besten hinsetzen und warten, bis der Anfall vorüber ist, rät der Liebste. Tja, ich weiß nicht, wiederum könnte ich auch einfach ein wenig arbeiten und so ein kleines Zeitpolster schinden, man kann ja immer mal ein oder zwei Stunden zwischendrin frei gebrauchen. Ich glaube ich gehe gleich erst einmal Eis essen und überdenke das weitere Vorgehen.

Die letzte Woche und ihre größeren und kleineren Katastrophen sitzen mir noch ordentlich in den Knochen und doch komme ich nicht zur Ruhe. Ich schrieb ja schon, dass einige Veränderungen anstehen und ich möchte am Liebsten alles sofort und gleich erledigen, was damit zusammenhängt. Dabei ist das nun wirklich Blödsinn, weil ich mir ganz sicher bin, es ist wichtig, das Neue langsam wachsen zu lassen. Das fällt mir schwer, denn ich möchte ja am liebsten schon da sein und nicht langsam in die Richtung tuckern. Also überrede ich mich Ruhe zu bewahren und Schritt für Schritt zu gehen.

 

Zwei Nervtage

Zwei Nervtage

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Die letzten beiden Tage hatten es in sich und ich will im Grunde nur noch schlafen. Himmel, war das anstrengend. Der größte Hammer war ein kapitaler Bock, den Viktor geschossen hat und der von mir nicht bemerkt wurde. Wir machen ein neues Buch für den Verlag und Viktor hat auf dem Cover den Namen der Autorin falsch geschrieben, leider haben wir das erst gesehen, als die Bücher schon aus der Druckerei waren.  Teurer Fehler und noch nerviger, weil unter anderem die E-Books schon zum Upload vorbereitet war, also heute wieder alles von vorn. Mal ganz abgesehen, von dem Geld was es kostet, es war wahrlich eine Plackerei.

Zu allem Überfluss wird der Verlag heute 4 Jahre alt und eigentlich war ein großes Eisessen geplant. Das haben wir verschoben, wir sind einfach nur müde und hoffen, dass nun alles in Ordnung ist und die Bücher bald kommen.

Dabei haben wir noch Glück im Unglück gehabt, der Verlag steht im Moment finanziell nicht so schlecht da und wir können den finanziellen Verlust ausgleichen. Zu jeder anderen Zeit, hätten wir einfach dicht machen können.

Es gibt aber auch positives zu berichten. Ich habe meine Arbeitswoche gut durchgehalten. Habe mir ja vorgenommen, Dienstag – Donnerstags Vollzeit zu arbeiten und Montag und Freitag den halben Tag. Nun, dass ist heute ein wenig mehr geworden. Dann habe ich noch das Buch von Katarina Bivald „Highway to heaven“ ausgelesen und bin so begeistert. Aber dazu morgen mehr.

Farbenhungrig

Farbenhungrig

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Ich war ja immer eher eine Winterfrau, doch jetzt sehne ich mich nach Sonne, Farbe und Licht. Ob ich im Wechsel bin? Warten wir es mal ab.

Jedenfalls habe ich heute Tulpen gekauft, mit diesem Farbtupfer muss ich mich erst einmal begnügen.

Happy Imbloc

Holzaktion

Holzaktion

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Heute war es einmal wieder so weit. Die zweite Holzlieferung des Winters war fällig. Meine Güte, was hat es mir davor gegraut. Es ist immer mit so einigen Ungewissheiten verbunden. Wir wohnen ja mitten in der Stadt und da muss man denn rechtzeitig einen Parkplatz freihalten, was nicht leicht ist, da diese nun einmal hart umkämpft sind. Doch wir hatten Glück, sowohl mit dem Parkplatz, als auch mit dem Wetter. Heute morgen regnete es in einer Tour und ich befürchtete schon das Schlimmste. Doch das Holz kam und es blieb trocken, bis wir alles verstaut hatten. Kaum war es getan, klingelte der Postbote und brachte die Alnatura-Lieferung, also weiter verstauen … aber, die Göttin sei Dank, drinnen.

Obwohl es heute gut lief, bin ich doch erledigt. Ich glaube ich werde früh zu Bett gehen. Vielleicht noch mal einen Film gucken und ein wenig lesen. Ansonsten beruhigt einschlafen, weil wir es auch den restlichen Winter warm haben werden.

Aufs Ziel konzentrieren

Aufs Ziel konzentrieren

Sagritarius
Es liegt so einiges an, im Hause Braun. Einige Veränderungen stehen an und da heißt es, sich auf das Ziel konzentrieren. Sollte mir als Schützin doch eigentlich gelingen, sollte man meinen. Das Ziel anvisieren ist in der Regel auch nicht das Problem, schwieriger fällt es mir, es im Auge zu behalten. Aber das kann man ja üben. Was genau sich ändern soll, besser gesagt, in wie weit sich das Feld erweitert, dazu werde ich zu einem späteren Zeitpunkt noch schreiben. Jedenfalls ist einiges im Gange und wird hoffentlich Früchte tragen. Gegen alle Vernunft hoffe ich ja immer noch, mich einmal unabhängig vom Amt ernähren zu können. So sind die Tage zur Zeit mit Arbeit angefüllt und ich merke die Unternehmungen der letzten Tage schon. Zu allem Überfluss kriegen wir morgen eine Fuhre Holz und das bedeutet, wir müssen ackern. Donnerstag Abend wollten wir ins Kino, aber ehrlich gesagt, ich habe keine Lust und werde meine Karte an jemanden weiterreichen. Lieber mache ich es mir mit einem Hörbuch gemütlich. Kann natürlich sein, dass ich es mir noch überlege, im Augenblick kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen am Donnerstag Abend das Haus zu verlassen.

Was gibt es sonst Neues? Eigentlich nichts. Wie gesagt, ich habe gut zu tun und werde nun gemütlich Feierabend machen.

An Tagen wie diesen

An Tagen wie diesen

… kann nur noch Kaffee helfen

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Heute musste ich in die Stadt, und als wenn das nicht schlimm genug ist, standen Behördengänge an. Um das Ganze noch zu verkomplizieren, gab es im neuen Rathaus ein munteres „Behördchen-wechsel-dich Spiel“. Ich musste zum Gewerbeamt, meinen Gewerbeschein erweitern lassen, das hierfür zuständige Amt ist umgezogen und zwar nicht etwa innerhalb des Hauses, sondern gleich eine Straße weiter. Dort dümpelt das Bürger- und Ordnungsamt nun in einer versteckten Ecke. Als ich es schließlich gefunden habe, war ich durchgeregnet und genervt. Von dort sollte es in die Bücherei gehen. Doch die hatte noch nicht auf, was mir die perfekte Ausrede lieferte mir einen Café Latte (im Grunde ein Latte Macciato, allerdings mit viel Macciato und wenig Latte) im Stattcafé einzuverleiben. (Den haben die gar nicht auf der Karte, war eine Wunschanfertigung) Also Lebensgeister belebt und hoch zur Bib. Dort ging es reibungslos. Danach hätte ich noch Post abgeben sollen. Allerdings hat die Hauptpost beschlossen nicht mehr an alter Stelle zu firmieren, sondern ist ein Stück weiter gezogen … ich konnte nicht mehr … also nach Hause und drauf vertraut, dass Viktor  noch nicht los ist. War er nicht und hat so dafür gesorgt, dass die Post doch noch auf den Weg gebracht wurde.

King_Kong_v2

Allerdings war ich wieder durchgeregnet und hätte schreien können, so genervt war ich. Nachdem ich mich ein wenig aufgewärmt hatte, habe ich mich an Viktors EKS gemacht. Es ist einmal wieder an der Zeit, dem Jobcenter Rede und Antwort zu stehen. Der Monat hat zwar noch zwei Tage. Aber das meiste konnte ich schon mal fertig machen. Am 01.03.2018 muss ich denn hin. Meine hat also noch ein wenig Zeit. Aber ich kann ja auch da schon mal vorarbeiten.

Für so einen Frusttag habe ich gar nicht mal so wenig geschafft. Friere aber immer noch, trotz bollernden Ofen und heißem Tee.