Herbstfreuden und noch immer krank

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… doch es geht aufwärts, wage ich mal vorsichtig zu behaupten. Sicher bin ich mir noch nicht. Schlimm, also richtig schlimm, ist es ja meistens nachts, wenn die Hustenkrämpfe mich nicht schlafen lassen. Doch wenn ich bedenke, dass ich heute eigentlich nicht aufstehen wollte, so ging der Tag doch recht gut. Ich habe sogar ein wenig gearbeitet und kann mich morgen für einige Tage meinem eigenen Geschichten komplett widmen, so ich wirklich besser drauf bin.

Viktor hat nun Bronchicum Elixier besorgt, ich trinke Tee aus frischem Ingwer und Zitronen und Honig und für die Nacht hat er mir Wick Vaporup mitgebracht. Gestern erinnerte ich mich an den Geruch und beschloss auf altbewährte Mittel zurück zu greifen.

Da ich trotz allem fleißig war, und sogar schon eine Doku über Charles Dickens geguckt habe, kann ich mich nun der Wolle widmen. Es darf gewickelt werden. Viktor hat die restliche Pulloverwolle aus der Wullstuuv abgeholt. Dann noch ein wenig tricken, Pizza und dann zu Bett.

To Hus

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Nach einer furchtbaren Nacht, mit trockenem Reizhusten und wenig Schlaf, bin ich doch relativ frisch hoch, allerdings immer noch mit scheußlichen Hustenanfällen. Mittlerweile habe ich Muskelkater vom dauernden Husten und verstehe, warum Schwindsüchtige so dünn waren. Es ist wirklich anstrengend. Also weiter Tee und auf zur nächsten Apotheke und Hustenstiller für die Nacht geholt. Noch so eine wie die letzte und ich geb mir die Kugel. Mittlerweile habe ich drei Nächte nur immer stundenweise geschlafen. Das geht gar nicht. Also Notfall-Apotheke und dann raus nach Friedrichsort.

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Viel Laufen war nicht drin, dazu war ich zu schlapp, aber es hat so gut getan. Es ist einer der Orte, an denen ich wundervoll Kraft schöpfen kann.

Dann wieder nach Hause und stricken. Habe mit meinem Winterpullover angefangen. Morgen hole ich die restliche Wolle. Aber erst einmal Bratkartoffeln, vom Gatten liebevoll bereitet.

Daheim ist daheim

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Auch wenn der Urlaub schön war. So richtig Talent zum Freihaben scheine ich nicht zu haben. Nach drei Tagen begann ich mich nach meinem Schreibtisch zu sehnen. Dabei habe ich das Zusammensein mit meinen Enkelinnen so sehr genossen. Es kommt ja nicht so oft vor, dass ich die Beiden einmal länger erlebe.

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Da man ihre Gesichter nicht sieht, stelle ich mal ein Foto ein. Die Beiden sind schon klasse und hängen sehr aneinander. Suka vermisst sie auch. Die wurde so begöschert und nun sitzt sie wieder mit mir langweiligen Tante hier.

Mich erstaunt immer noch, wie sehr Kiel mein zu Hause geworden ist. Früher hatte ich nie Probleme damit einmal für längere Zeit aus meinem gewohnten Umfeld zu verschwinden oder auch mal umzuziehen. Gestern war ich so glücklich wieder im Bruchbudenparadies zu sein, dass ich es kaum fassen konnte. Sogar krank sein ist zu Hause schöner.  Ach hier hatte ich eine schlechte Nacht, war oft wach, musste dauernd auf Klo und husten, aber es machte mir weniger aus. Liegt natürlich dran, dass ich heute nicht funktionieren muss, aber eben auch, dass es mein Bett ist.

Übrigens soll man ja viel Ruhe haben und viel trinken bei Erkältung, wie das zusammengehen soll, weiß ich nicht. Gestern habe ich literweise Tee, Saft und Wasser in mich getan und war sehr müde, kam aber nicht zur Ruhe, weil ich dauernd zum Pott musste. Wahrscheinlich soll ich schlafwandelnder Weise pinkeln gehen, was ich aber nicht beherrsche. Dummerweise bin ich immer sofort von 0 auf 100.

 

Moddermors

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Heute waren wir am Südstrand unterwegs. Viktor sorgte für allgemeine Erheiterung, weil er, mit Sukas Unterstützung, mit dem Mors im Modder landete. Gut dass er noch eine Hose zum Wechseln dabei hatte. Aber bis zur Wohnung musste er so durchhalten.

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Mir geht es zwar nicht besonders gut, aber den Ausflug konnte ich doch genießen. Heute sind wir noch hier und beginnen schon einmal langsam zu packen. Morgen geht es denn zurück. Ich muss gestehen, dass ich mich auf zu Hause freue. Es ist sehr schön hier, keine Frage, aber eine Woche langt mir wirklich.

Was gibt es sonst zu berichten? Wir waren eben Backfisch essen. Sehr lecker, war es und auch die Kinder haben eine große Portion verdrückt.

Während Opa sich den Mors modderig gemacht hat, haben die Kinder sich eine Kriegsbemalung mit Schlamm zugelegt. So hatte jeder was und ich die Freude alle abzuschrubben.

 

Mal wieder krank

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Heute morgen erwachte ich mit laufender Nase und rauem Hals. Da hörte ich die Stimme meiner Mutter (als wenn das mit Nase und Hals nicht schlimm genug wäre), die verkündete: „Dass ist das Reizklima.“ Ich denke allerdings eher, dass es daran liegt, dass ich die alte Bronchitis nicht richtig auskuriert hatte. Nun, es gibt Schlimmeres und ich werde es wohl überleben, besonders, weil ich heute Ruhe habe. Der Gatte ist mit den Gören auf große Fahrt, wollte ich gerade verkünden … da fuhren sie bereits wieder vor. Warum, werde ich gleich entdecken, dabei hatten Suka und ich es so schön ruhig. Wobei Suka, sicher entzückt ist, dass die lieben Kleinen wieder da sind, es hat ihr gar nicht gepasst, dass die Kinder ohne sie mit Viktor los waren. Allerdings hat sie den Spaziergang mit mir auch genossen.

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Es ist heute herrliches Wetter und die Runde war wirklich schön. Nun unter die Dusche und dann geht es ins Dorf, Eis essen. Natürlich nur aus medizinischen Gründen. Wegen meines Halses.

Heute Tönning

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Heute waren wir in Tönning unterwegs. Eigentlich wollten wir mit den Adler Schiffen zu den Seehundbänken, doch es war schnell klar, dass das mit Suka nicht gehen wird. Also haben wir umdisponiert und sind wieder nach Hause, nachdem wir ein wenig in Tönning herumgelaufen sind. Morgen wird Suka sich alleine mit den Kindern aufmachen und Suka und ich bleiben hier, laufen ein wenig in den Wiesen herum und genießen die Ruhe.

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Sie ist zwar geduldig und lässt sich eine Menge von den Kindern bieten, aber manchmal guckt sie mich an, als wenn sie sagen will: Wann fahren wir wieder nach Hause? Also werden wir uns morgen erholen. Heute waren wir noch einmal bei Trigema. Viktor und ich haben uns Fleecewesten geholt und die Kinder haben Sweatshirts bekommen. Also sind wir gut ausgerüstet.

Salzwiesen – Westerhever

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Nachdem wir am Morgen unsere Vorräte aufgefrischt haben, sind wir nach Westerhever rausgefahren und dort in den Salzwiesen spazieren gegangen. Die Mäuse sind auch ein wenig Watt gelaufen, wir alten Leute nicht. Aber demnächst.

Vorher waren wir wie gesagt einkaufen, unter anderem habe ich dem Testladen von Trigema einen Besuch abgestattet und mich gefreut mich relativ günstig und qualitativ hochwertig einzukleiden. Ich mag die Trigema Sachen. Bequem, haltbar und im Schwabenlande gefertigt.

Nun haben wir unseren dritten Urlaubstag fast rum. Morgen wird Viktor mit den Kindern einen Ausflug zu den Seehundbänken machen und ich werde mich ein wenig erholen von dem Trubel. Ich brauche ja immer so ein paar Stunden Einsamkeit.

Um einen größeren Wollkauf kam ich herum, weil die Verkäuferin am Westerhever Deich, lieber mit einer Freundin telefoniert, statt sich um die Kundschaft zu kümmern.

Büsschen diesig schon

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… war es heute schon. Aber auch warm und wunderschön. Damit es nicht zu langweilig wird, hat Selena eine Bindehautentzündung. Gut dass wir heute Freunde aus Hamburg getroffen haben, beide sind Ärzte und sind gleich zur Notfall-Apotheke, um Augentropfen zu holen. Dann haben wir einen langen Spaziergang am Strand gemacht. Meine Güte ist der breit hier. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass die Nordsee eine Diva ist, man muss ihr ganz schön hinterlaufen, wenn man sie sehen will.

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Nun sind wir entsprechend erschöpft und werden es uns noch ein wenig gemütlich machen, dann schlafen. Morgen müssen wir einkaufen und dann werde ich lecker Weißkohl kochen.

 

An der Nordseeküste …

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So, wir sind gut gelandet und haben es nett. Die Wohnung ist schön, die Gegend sowieso und Eisessen waren wir auch schon. Lecker, aber ausgesprochen kleine Portionen. Nun es wird nicht schaden. Die Kinder sind begeistert, weil es hier sogar einen Fernseher gibt, welch ein Luxus.

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Als ich bei der Hofbesichtung sah, dass es auch Leihfahrzeuge für mich gibt, wusste ich, ich bin am richtigen Ort.

Gleich werden wir Abendbrot essen und dann geht es früh schlafen. Das wird auch gut sein, ich bin ganz schön müde von der langen Fahrt und dem rumlaufen. Suka ist auch glücklich und hat es sich bequem gemacht.

Reisevorbereitungen

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Ich sitze hier zwischen gepackten Koffern und häkele am Geburtstagsgeschenk für Melinda. Zwischendrin greife ich zum Kugelschreiber und notiere, was noch mit muss. Wie es aussieht müssen wir einen Hänger mieten … oder die Kinder auf dem Dach festschnallen. Mal sehen, ob wir alles mitbekommen. Ich bin da einfach mal zuversichtlich, frage mich aber wieder einmal, wie ich früher mit nur einem Rucksack durch halb Europa gekommen bin. Richtig, damals musste das Thinkpad und die Fotoausrüstung nicht mit. Genau genommen, die Fotoausrüstungen und die Laptops. Denn der Gatte braucht ja auch so allerlei. Vieles von dem was wir mitschleppen sind Nahrungsmittel, Handtücher, Hundefutter und -schüssel und so weiter. Es ist ja eine Ferienwohnung und kein Hotel. Eigentlich Wahnsinn für ein paar Tage so einen Aufwand zu treiben, doch es hilft ja nichts. Wenn wir erst einmal da sind, sieht alles viel besser aus und die Rückreise dürfte schon mit viel weniger Gepäck stattfinden.

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Soweit hat aber alles gut geklappt. Ich hatte ja noch einiges auf den letzten Drücker zu besorgen, unter anderem eine Nahlinse für die Olympus PEN. So toll wie die Kamera mit dem mitgelieferten 14:42 Objektiv für normale Aufnahmen ist, im Makrobereich war sie nicht überragend. Da mir ein Makroobjektiv zu teuer war, habe ich mich für eine Nahlinse entschieden. Das funktioniert recht gut. Dann musste ich natürlich noch ein scharlachrotes Moleskine Notizheft haben, damit auch das Schreiben nicht zu kurz kommt. Irgendwie bin ich wohl doch eine ziemliche Luxusschnalle, aber nun ja, wie sagte bereits Romy Schneider in Die Bankiersfrau?

Ab 40 gefällt man sich nur noch in Seide

Seide muss ich nicht haben, aber schöne Notizhefte, die ja … und Stifte … Stifte, vor allem schöne, kann man nie genug haben,