Auf’n Friedhof

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Heute sind wir mal wieder auf dem Südfriedhof unterwegs gewesen. Es ist einer meiner Lieblingsspaziergänge. Immer wieder bin ich überrascht, wie viel Leben dort ist. Vögel zwitschern, Eichhörnchen huschen und es blüht. Eine Bäume und Sträucher sind mittlerweile alte bekannte, wie die Zaubernuss, die ich jedes Jahr fotografiere und mich sehr an ihr freue. Heute sind wir mal abseits der Wege, ein wenig kreuz und quer durch die Grabreihen geschlendert. Einige alte Gräber, teils so verwittert die Steine, dass man die Inschrift nicht mehr lesen konnte, wechselten sich mit neuen ab, die eher einen NaNu NaNa Filiale glichen. An manchen musste ich schmunzeln, etwas darüber, dass der Berufsstand angegeben war. Hotelbesitzer etwa. Das hatte schon was drolliges. Als wenn das dort noch eine Rolle spielt. Musste an Grabgeflüster von Martín O’Cadhain denken, das Gabriele Haefs aus dem Gälischen übersetzt hat. Dort geht das Leben unter der Erde weiter. Sicher es nicht mehr so wichtig, ob mein ein silbernes Teeservice besitzt, nun zählt, wer in der Shilling- und wer in der Pfundabteilung liegt und wer ein Kreuz von den Araninseln auf seinem Grab hat und natürlich werden die alten Animositäten gepflegt.

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So langsam beginnt es überall zu blühen und meine Hoffnung darauf, dass wir irgendwann noch einmal angenehmere Temperaturen bekommen steigt.

Nun bin ich wieder gemütlich zu Hause, trinke meinen Nachmittagskaffee und delektiere mich an meinen Plätzchen, die ich gestern gebacken haben.

4 Gedanken zu „Auf’n Friedhof

  1. giggle kein stöckchen suchen ?
    so schön ist nur der hauptfriedhof am anderen ende der stadt
    heute morgen wieder mit cimo übern berg gegangen und nicht nur geschleppt
    das intervallfasten hat mich schon drei kilo gekostet und ich hoffe bis sommer auf langsamjoggenform zu kommen
    alles gute für die neue woche – umarm

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