Angeschlagen und auf Autopilot

Angeschlagen

Bis dato war es eine anstrengende Woche und ich habe auf Autopilot umgeschaltet. Aber es sind die wichtigsten Termine, bis auf die Trauerfeier, abgearbeitet. Heute morgen sind wir früh los und haben unsere neuen Ausweise abgeholt, gestern haben wir mit dem Entrümpler gesprochen, der bereits nächsten Dienstag tätig werden will. Da kriegte der Liebste einen Anfall von „aber-wir-können-doch-nicht-Dieters-Sachen-so-schnell-weggeben“. Beruhigte sich aber einigermaßen zügig wieder, nachdem ich ihn mir zur Brust genommen habe und nun wird es wie geplant von Statten gehen. Es geht nicht an, dass wir da ein Museum erhalten, und es geht auch nicht an, dass mehr und mehr Sachen hier  landen. Es wird Zeit, zumindest in der Wohnung, einen Abschluss zu finden. Viktor weiß das auch, vom Kopf her, doch gefühlsmäßig ist es eben hart, was ich ja auch verstehen kann, aber einer muss einen klaren Kopf behalten und eben manchmal auch ein Machtwort sprechen. Es gibt allerdings Momente, da wünsche ich mir, ich könnte es sein, die sich ihren Gefühlen überlässt und jemand anders könnte vernünftig sein.

Morgen ist also die Trauerfeier und danach noch Kaffeetrinken und funktionieren. Dann nach Hause und sehen, wie es weitergeht. Wir haben einige ruhige Tage vor uns, an denen wir uns verbarrikadieren oder ein wenig rausfahren werden. Ans Wasser ist ja immer gut für die Seele oder nach Kappeln, dort gibt es einen Wollladen, der ein recht interessantes Angebot hat. Außerdem ist Kappeln immer schön.

 

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