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Monat: Januar 2018

Schnee aber Matsch

Schnee aber Matsch

schnee nd holz

Endlich schneit es. Allerdings bleibt nichts liegen und es ist eine sehr feuchte Angelegenheit. An romantische Spaziergänge im Schnee ist also nicht zu denken. Es ist eher so, dass ich heute gar nicht vor die Tür gehen werde. Gelobt sei der Gatte, der die Hunderunden übernommen hat.

kieselschnee

Dem süßen Nichtstun werde ich mich trotzdem nicht hingeben können. Ich habe gut zu tun. Der 2. Fall von Niall & Rose Sweeney will übersetzt werden, meine eigenen Projekte und dann ist da ja auch noch der Verlag. Da gibt es auch einiges zu erledigen. Ach ja und die Handarbeitsprojekte. Langeweile kommt jedenfalls nicht auf.

 

Zwischen zwei Regengüssen

Zwischen zwei Regengüssen

… habe ich meine Einkaufsrunde erledigt bekommen. Manchmal hat man halt Glück. Musste in die Bib,  „Die Hauptstadt“ von Robert Menasse abholen. Da dachte ich, ich kann ja auch gleich mal ein wenig bummeln und vielleicht noch einen Kaffee unterwegs trinken. Was ich auch tat.

dragon

War bei Hugo Hamann, meinem liebsten Notizheft und Stifte Dealer und habe nix gekauft, aber eruiert, dass ich auch dort die Hefte für das Smart Writing Kit bekomme. Sogar in liniert, was ich deutlich dem gepunkteten Papier vorziehe. Danach habe ich endlich Angelschnur erworben, damit der Drache in die Luft kommt. Den hat Selena zusammengebastelt und wollte, dass ich ihn hier aufhänge, so als Gefährten beim Schreiben. Das ist also auch erledigt. Was habe ich sonst noch erlebt? Viele kleine feine Sachen die mich entzückt haben, unter anderen ein Stück Mozarttorte im Café Fiedler und ein wunderschöner Füllfederhalter von Lamy, den ich nicht gekauft habe, weil ich jetzt sparsam bin und weil ich 5 Füllfederhalter und ungefähr 200 Kugelschreiber habe. Ganz im Sinne der neuen Sparsamkeit. Was ja doch stolz macht.

 

Immer wieder erfrischend …

Immer wieder erfrischend …

…wenn man feststellt, dass die Technik nicht funktioniert, wie sie sollte. Ich hatte schon alle Korrekturen am neuen E-Book fertig und dachte alles ist gut. Doch dann zeigte sich, dass die Korrekturen nicht übernommen wurden und ich konnte von vorne anfangen.

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Gut das ich noch Mandorlini von Dolce Vita hatte. Die helfen eindeutig durch schwere Zeiten.

Für heute bin ich erledigt und werde mich jetzt zwecks Rekreation ins Bett verziehen. Also direkt nach dem Abendessen.

Sonntag

Sonntag

weidenzweige

Wir haben es heute gemütlich angehen lassen. Morgen ist dann wieder ein ganz normaler Arbeitstag mit Korrigieren, Setzen, Schreiben und was noch so anfällt. Wir haben beschlossen unseren Tag ein wenig strukturierter zu gestalten. Die letzte Zeit ist ein ziemlicher Schlendrian angerissen und auch wenn bis in die frühen Morgenstunden lesen wundervoll ist, so ist der Nachteil daran, dass der Tag schnell rum ist und man nix schafft.

Krokantbecher

Um aber nicht gleich den Härten des Arbeitslebens im vollen Maße ausgesetzt zu sein, haben wir heute einen schönen Sonntagsspaziergang, mit Besuch beim Lieblingseisdealer Dolce Vita, gemacht und freuen uns nun, auf noch einige ruhige Stunden vor dem Schlafengehen.

So nun aber weiter mit dem Sonntag. Habt es schön und eine wundervolle Woche für Euch.

 

Aufschwung

Aufschwung

Aufschwung

Obwohl ich gestern sehr müde und erschöpft war, macht sich bei mir so ein Grundoptimismus breit. Ganz merkwürdige Geschichte und so gar nicht ich. Ich traue dem Braten auch nicht so richtig. Besonders da es mich zu körperlicher Aktivität drängt. Gestern habe ich eine große Stadtrunde gemacht, heute einen relativ langen Spaziergang und ich denke darüber nach, wieder mehr Rad zu fahren. Nun ist die Frage, pflege ich diesen Zustand oder setze ich mich ruhig hin und warte bis der Anfall vorüber ist?  Ich glaube ich lasse mich mal verhalten mitreißen und bin einfach mal gespannt, was noch so kommt.

tippen

Da ich nicht nur, nennen wir es körperlich erwache, sondern auch in der Birne alerter als üblich bin, diese also oft am Überlaufen ist, fließt vieles direkt in die Tastatur, da wirkt es denn beim Durchlesen nicht immer so interessant … man kann halt nicht immer gewinnen. Doch der Zustand gefällt mir irgendwie.

Er-lösen

Er-lösen

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Es gibt Zeiten da scheint nichts voran zu gehen, alles stagniert, überall Hindernisse und dann auf einmal macht es Bumm und es fluscht wieder. Wir hatten seit November so eine Zeit. Nichts ging voran, das Nachlassgericht kam nicht mit dem Erbschein rüber, solange der nicht da war, konnten wir das Auto nicht verkaufen und auch nicht das Erbe an die anderen Beteiligten auszahlen, da das Konto ja dicht war, bis der Erbschein vorlag. Es ist ja immer so, dass an so einem Todesfall eine Menge hängt, was sich nicht so ohne weiteres regeln lässt. Besonders wenn das Nachlassgericht 5 Monate braucht um einen Erbschein auszustellen. Das andere ist, solange diese Formalitäten nicht abgeschlossen sind, fällt es schwer mit den Erlebnissen des Sterbens und des Todes eines geliebten Menschen abzuschließen, weil ja immer noch was kommt. Dabei möchte man endlich in das Stadium kommen, in dem man beginnen kann sich zu erinnern und nicht immer noch mit etwas Administrativen belästigt werden will. Vor allem laufen ja auch Kosten auf. Das Auto zum Beispiel konnten wir nicht abmelden, aber es auch nicht auf uns anmelden, weil wir es uns schlicht nicht leisten können und auch kein Auto wollen. Steuern waren noch bezahlt, allerdings musste weiter die Versicherung bedient werden. Doch so langsam nähern wir uns dem Ende. Das Auto ist nun weg und der Rest läuft auch.

Jetzt, wo es sich löst, merke ich, wie entsetzlich müde ich bin und wie angespannt ich war. 2017 steckt mir arg in den Knochen.

Konsumverzicht

Konsumverzicht

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Es ist etwas anderes, auf etwas zu verzichten, obwohl man es sich kaufen könnte, als sich etwas versagen zu müssen, weil man es sich nicht leisten kann.

Das Thema Materie war eines der Raunachtsthemen und ich habe das Gefühl es hat was gebracht. Wenn einmal ein wenig Geld da ist, dann fallen mir tausend Sachen ein, die ich haben möchte. Nicht einmal, weil ich sie wirklich brauche, sondern einfach weil ich Angst habe, dass ein funktionierendes Teil kaputt geht und ich vorsichtshalber Ersatz schaffen will. Und natürlich sammelt sich in knappen Zeiten immer soviel an, was gebraucht wird und wenn es denn finanziell einmal ein wenig leichter ist, dann ist es auch schnell wieder weg.

In letzter Zeit stelle ich eine Veränderung fest. Da ist nicht mehr ich kann nicht kaufen, sondern ich will nicht. Ich habe mir eine Vorgabe für das nächste Quartel gemacht, Bücher nur aus der Bücherei. Ein Ausrutscher im Monat ist erlaubt.

Das ist allerdings nur ein Aspekt, ein anderer ist, dass ich einfach kein Verhältnis zum Geld habe. Es ist mir suspekt und für mich ist es immer noch ein Wunder, dass man für ein wenig Plastik oder einen Fetzen Papier wundervolle Sache gibt. Im Grunde scheine ich immer noch zu denken, wenn die Fetzen weg sind, dann male ich mir neue. Geht natürlich nicht, aber schön wäre es schon. Jedenfalls komme ich mit Geld nicht gut zurecht. Sicherheitshalber bezahle ich nie mit Karte, das wäre mir noch merkwürdiger und ich würde im Grunde nicht glauben das ich ernsthaft etwas ausgegeben habe.

Frimeln

Frimeln

spittze

Unvorsichtiger Weise habe ich heute morgen angefangen zu häkeln und dann war es plötzliche Abend und ich habe es nicht einmal richtig gemerkt. Aber nun ist es fertig. War ganz schöne Friemelarbeit.

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Aber nun ist es fertig und ich kann zu Bett. Morgen haben wir einen anstrengenden Tag vor uns. Müllverwertung und Autowaschen. Dann nach Betten gucken. Hurra! Im Augenblick geht ein Teil nach dem nächsten zu Bruch. Also muss Abhilfe geschaffen werden.

Aber nun ist erst einmal Feierabend. Gute Nacht.

Literarischer Nachmittag

Literarischer Nachmittag

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Es heißt ja immer, dass das Internet die Menschen von einander entfernt. Kann ich nicht sagen. Viele Menschen die mir wichtig sind, hätte ich ohne das Internet nie kennengelernt und manchmal lernt man jemanden übers bloggen kennen, der oder die sogar in der selben Stadt wohnt. So eine Dame habe ich heute getroffen. Eigentlich war das Treffen schon länger geplant, aber da ich dauernd krank war wurde es nichts. Was soll ich sagen, es war ein anregender Nachmittag mit viel Literatur. Das hat Spaß gemacht und mir eine lange Leseliste beschert. Danke Anja.

In der Bücherei war ich auch und habe meinen Leseausweis verlängert. Ich habe die Bib im letzten Jahr nicht soviel wie früher genutzt, finde aber immer noch die 22,00 € für ein Jahr Zugriff auf Lesestoff, sind gut angelegt.

Viel Neues gibt es sonst nicht. Morgen mehr, nun erst einmal Kässpätzle. Der hier residierende Schwabe kocht.

Normalität zieht ein

Normalität zieht ein

… jedenfalls für den Moment.

Tulpenblup

Die Rechner laufen, Windows ist nun endgültig passé und wenn Papyrus es nicht fertig bekommt, eine Linux Version zu schaffen, am besten eine, die stabil läuft, dann muss es eben ohne gehen. Heute habe ich noch das Thinkpad eingerichtet und ab morgen wird wieder geschrieben, übersetzt und so weiter.

Zu tun gibt es wahrlich genug. Wir haben uns nun mal entschieden mit dem Verlag weiter zumachen, also gibt es Arbeit. Nach dem wir Danny Carnahans „Ein Jig bevor du stirbst? – Niall & Rose Sweeneys 1. Fall“ veröffentlicht ist, mache ich mich an die Übersetzung des 2. Falles … aber nicht mehr heute. Nach 2 1/2 Tagen Computerkampf und Buchführung für 2017 ist nun Feierabend. Nun wird gehäkelt und vielleicht auch ein netter Film geguckt. Dann früh zu Bett.