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Monat: Dezember 2017

Voll die Technikmaus

Voll die Technikmaus

Moleskine

Heute war fast ein wenig Weihnachten. Ich habe etwas zum Spielen bekommen. Das Moleskine Smart Writing Set. Ein Wunderwerk der Technik. Ich schreibe in einem Notizbuch, das fast wie meine gewohnten Moleskines aussieht und was ich von Hand kritzele erscheint auf dem Tablet oder Smartphone. Nun ist solches nicht nur zum Spielen gedacht, sondern für mich recht praktisch. Ich mache gerne handschriftliche Notizen, kann dann aber meistens nicht wiederfinden, was ich wo worüber geschrieben habe. Hiermit lässt es sich ein wenig ordnen. Man mag nun denken, dass das doch alles ein unnötiges und teures Spielzeug ist. Kann schon sein. Ich weiß auch nicht, ob ich es mir wirklich gekauft hätte, aber für geschenkt, freut man sich doch einfach mal.

decemberfire

Gestern Abend habe ich mich noch kränkelnd vor die Tür geschleppt, um einige Lichtzeichnungen zu machen. Also die Weihnachtsdekoration auszunutzen. Doch dieses Jahr fällt die eher sparsam aus. Ein paar schöne Bilder sind trotzdem bei rumgekommen und die Erkältung hat sich verstärkt, also bleibe ich heute mal schön drinnen und gehe wieder früh zu Bett.

 

Wieder einmal heiße Zitrone

Wieder einmal heiße Zitrone

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Tja, also ich bin wieder erkältet und habe deswegen heute einen Indoortag. Foto ist von gestern. Um mich abzulenken, habe ich mal wieder am Computer rumgebastelt. Ab Morgen werde ich meine Fotos endlich mal nach Themen sortieren. Festplatte wurde schon vorbereitet.

Komischerweise bin ich nicht einmal besonders genervt, weil ich schon wieder schniefe. Es ist halt so und heut Abend gibt es Wik Vaporup und vorher Pizza. Kranke Karins kriegen Kinderessen, weil das die Seele tröstet. Aber früh zu Bette wird es gehen, da beißt die Maus keinen Faden ab. Einmummeln und lesen, die beste Kur.

 

Kann nur besser werden

Kann nur besser werden

… dachte ich heute morgen. Kaum hatte ich die Augen auf, klingelte es. Die Postbotin hatte den Haustürschlüssel im Schloss abgebrochen, also Hausbesitzer informieren, der ist krank, also habe ich den Gatten aktiviert, damit er sich kümmert. Dann in einer Tour Telefon, die merkwürdigsten Leute. Dann Frühstück. Danach wurde es deutlich angenehmer.

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Wir haben einen schönen Spaziergang durch den Schützenpark gemacht, bei dem leider die neue Kamera Zicken machte. Also Montag mal zum Händler und nachgucken lassen. Ich habe den Spaziergang trotzdem genossen und ein paar Bilder konnte ich ja noch machen, bevor Schluss war.

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Nun bin ich wieder daheim und werde gleich mal die Eulensocken weiterstricken und ein schönes Käffchen trinken. Die letzten Tage war ich sehr diszipliniert und bin täglich raus. Tut mir gut.

Ich kann doch Urlaub

Ich kann doch Urlaub

filigran

Diesmal klappt es. Ich amüsiere mich mit Fotografieren, Stricken, Lesen, Spazieren und koche wieder mit Begeisterung. Zu Mal es im Augenblick sehr wichtig ist, dass ich mich wirklich gesund ernähre, was auch sehr gut klappt. Es macht Spaß endlich einmal kein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich einfach nur mache, was mir gut tut.

Die Raunächte muss ich etwas vorziehen. Denn vom 29.12. – 05.01.18 kommt meine ältere Enkelin zu Besuch und da ist Rückzug schlecht möglich. Ich überlege gerade womit wir uns Silvester amüsieren. Vielleicht eine gute Möglichkeit endlich einmal das Trommeln-Statt-Böllern-Projekt anzugehen. Wir werden sehen. Nun werde ich weiter an meinen Eulensocken stricken und dann geht es früh mit dem Terranauten von T. C. Boyle ins Bett.

Besserung und Mitgefühl

Besserung und Mitgefühl

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Heute bin ich in die Bücherei und habe das Leila Slimani Buch Dann schlaf auch du zurück gebracht. Möchte ich übrigens wärmstens empfehlen. Eigentlich gehe ich um diese Zeit nicht in die Stadt, weil mich der Weihnachtsmarktrummel nervt, der in diesem Jahr übrigens die reinste Fressmeile ist und eine übelkeitserregende Duftwolke verströmt. So verfressen wie ich bin, da verlockt mich nichts. Heute habe mich mich, schon im Rahmen des Bewegungsprogramms, mit Mann und Hund auf den Weg gemacht. Vor dem neuen Rathaus haben wir einen Bekannten getroffen, den wir lange nicht gesehen haben. H. hatten wir in unserer Einkaaufskooperative kennengelernt und dann, als er dort kündigte, aus den Augen verloren. Heute war er mit dem Fahrrad unterwegs und wir erfuhren, dass er wohnungslos ist. Er hat zwar ein Zimmer in einer Notunterkunft der Stadt, findet aber einfach keine Wohnung, was wohl nötig wäre, damit er wieder auf die Beine kommt. Er tat mir sehr leid und Viktor und ich hätten gerne geholfen. Aber wie? Eine Wohnung haben wir nicht und ein Zimmer auch nicht. Also was tun? Ich habe keine Ahnung, also habe ich es erst einmal dabei belassen H. zu ermutigen, doch mal wieder bei uns vorbeizukommen. Wenig genug.

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Die gute Nachricht ist, dass es mir dank mehr Vitaminen, weniger Süßem und Fetten, sowie mehr Bewegung, deutlich besser geht. Heute morgen habe ich mal wieder meinen Zuckerwert gemessen und bin zufrieden: 104 ohne das blöde Metformin, kann sich sehen lassen, finde ich.

 

 

Eulen

Eulen

eulensocken

Zur Zeit stoße ich wo ich gehe und stehe auf Eulen. Sie schleichen sich sogar in meine Strickereien, wie man an den Eulensocken sieht. Aber auch sonst. Eulenbilder, Eulendokumentationen und und und. Würde mich nicht wundern, wenn die Post demnächst auch via Eule kommt. Warte ja auch immer noch auf den Brief aus Hogwarts.

Gesundheitlich geht es nicht deutlich besser. Also weiter vorsichtig sein. Ich glaube ich werde mich nachher hinlegen, also nach dem Spaziergang. Denn den möchte ich beibehalten. Langsam gehen, frische Luft, kann ja nicht schaden. Ich gestehe ich mache mir Sorgen und denke ich sollte vielleicht doch einmal zur Ärztin gehen. Heute ist ja dicht, aber wenn es morgen nicht besser ist, dann gehe ich.

 

 

Wem die Stunde schlägt

Wem die Stunde schlägt

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Ich glaube das extreme Kuchenessen der letzten Tage war nicht so gut, heute morgen ging es mir jedenfalls sehr schlecht. Blutdruck recht hoch, Herzrasen, ich glaube ich muss das Gesundheitsprogramm einläuten. Habe ich auch gleich mit angefangen, weniger zu essen und habe einen langen Spaziergang gemacht. Hatte allerdings auch eine gute Motivation. Ich habe zum Geburtstag einen Gutschein für die Wullstuuv gekriegt und bin gleich hin und habe mir Wolle für einen Pullover ausgesucht. Die wird nun Mitte Januar kommen. Natürlich ist auch noch ein Strang Sockenwolle in den Rucksack gewandert. Kann man immer brauchen und ich habe schließlich Urlaub. Jedenfalls wird es nun erst einmal gesund im Hause Braun. Ich hoffe ich kann mich gut berappeln.

21900 Tage

21900 Tage

… bin ich nun alt.

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Ganz schön viele Tage, einige davon sind mir so präsent, als wären sie gerade einen Wimpernschlag her und andere verschwinden in einem gnädigen Nebel. Das muss wohl so sein und mittlerweile habe ich auch mit den Zeiten, in denen ich gar nicht klarkam meinen Frieden gemacht. Wenn etwas hochkommt ist mein Mantra: Letztendlich hat es dich dahin gebracht, wo du jetzt bist. Und das ist ein guter Platz, an dem sehr viel Liebe und Zärtlichkeit ist und so genüge wie ich bin. Was für ein Glück ich habe, ist mir heute bei dem Besuch in Hamburg klargeworden. Wir hatten soviel zu lachen und haben alle fünf zusammen gekuschelt, haben lecker Kuchen gegessen und uns aneinander gefreut. Seit ich hier in Kiel zur Ruhe gekommen bin, komme ich sehr viel besser mit den dunklen Phasen klar. Keine fünftägigen Sauftouren mehr … sicher, da ist immer noch das tiefe Loch, dass sich so dann und wann vor mir auftut, dieses entsetzliche Nichts. Das liegt nun mal in der Natur meiner Krankheit und mittlerweile habe ich mein Leben so eingerichtet, dass ich auch damit klarkomme. Es ist wie mit dem Wetter, da habe ich halt auch keinen Einfluss drauf, ob es regnet, ob die Sonne scheint oder ob es stürmt. Wie beim Wetter weiß ich allerdings, auch wenn es heute regnet und wenn ich mich kaum vom Bett zum Klo traue, wird es am nächsten, vielleicht auch am übernächsten Tag wieder anders sein. Ich schreibe darüber, fresse es nicht mehr in mich hinein und habe einen Partner, der mich nicht mit Weisheiten, wie: „Nun reiss dich aber mal zusammen!“ und so traktiert, damit noch mehr Druck erzeugt und alles noch schlimmer macht. Es ist gut zu wissen, dass der Liebste weiß, wie er mit mir umgehen muss, wenn es mal wieder nicht so lustig ist. Er lässt mich in Ruhe, nimmt mich höchstens öfter in den Arm und ist einfach da.

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Nun bin ich von dem vorüber ich eigentlich schreiben wollte abgekommen. Wir waren in Hamburg, bei den Kindern, es gab lecker Kuchen von der Konditorei Peukert auf der Fruchtallee und wir haben es genossen zusammen zu sein. Dass war es eigentlich schon. Nun sind wir wieder zu Hause und gleich werde ich mich zu Bette begeben und es mir mit einem Buch gemütlich machen.

Im Weihnachtsrausch

Im Weihnachtsrausch

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Dieses Jahr hat es mich richtig schlimm erwischt. Mir ist arg weihnachtlich. Nicht so, dass ich mit meiner Familie unterm Tannenbaum tanzen will, aber ich habe große Lust kleine Geschenke zu verteilen. Also habe ich gedacht, ich mach mich mal ans Packen, bevor der Anfall vorüber ist.

Ein wenig beunruhigt mich die Sache schon. Jahrelang war ich all dem abhold und nun muss ich befürchten in spätestens 2 Wochen mit Lametta im Haar, ADESTE FIDELIS singend, durch die Gegend zu turnen. Viktor hat schon Auftrag mich genaustens zu beobachten und mich notfalls stillzustellen, bis alles gelaufen ist.

Ich wünsche euch allen eine schöne und besinnliche Adventszeit …

Hygglig

Hygglig

hygge

Mir ist nach Gemütlichkeit. Ich merke förmlich, wie ich Gang um Gang runterschalte. Mich einmummele. Gut, ein wenig muss ich noch vor die Tür, aber nicht mehr viel. Die „Muss-Termine“ sind fast durch. Jetzt kommt die „Kann-Zeit“ und die tut gut. Ab Montag bin ich offiziell im Urlaub bis zum 07.01.2017. Das wird schön. Ich habe massig Lesestoff, Tee und Wolle. Aber erst einmal bekomme ich morgen Besuch von einer lieben Freundin. Der Birnen-Schoko-Streuselkuchen ist bereits im Ofen und riecht sehr verlockend.

Auch wenn ich im Augenblick nicht viel zur aktuellen Lage schreibe, so ist es nicht, dass es mich nicht interessiert. Es ist nur so, dass ich vieles erst einmal sortieren muss. Dann hat mir ein ganz besonderes Buch noch zu denken gegeben. Hören Sie gut zu und wiederholen sie von Jón Gnarr, dem vormaligen Bürgermeister von Reyjavik/Island. Gnarr hatte 2014 mit seiner Beste Partei, überraschend die Wahl gewonnen. Hier ist er zu sehen und man erfährt was über ihn.