Es gibt so Tage

… die sind einfach schön.

gingko

Nachdem es gestern in einer Tour geregnet hat, war der Himmel heute wundervoll blau und die Sonne schien. Das lud natürlich zu einem Spaziergang mit anschließendem Einkauf im Widerhaken ein. Der Gatte hat sich vom Krankenlager erhoben und hustet deutlich weniger. Ich selber fühle mich auch recht gut und bin dabei die Medikamente aus zu schleichen. Fleißig war ich auch. 2019 Worte NaNoWriMo und 20 Seiten Tore überarbeitet. Nicht schlecht für einen Tag, an dem ich auch noch Küchendienst hatte. Es gibt Apfelauflauf mit Vanillesauce. So ein wundervolles Herbstessen.

obst

Reichlich mit Obst habe ich mich auch eingedeckt. Vitamine können ja nie schaden. Bis jetzt war es ein rundherum schöner Tag. Nun noch ein wenig stricken und dann zu Bett und lesen. Die Lieferantin von Zoë Beck sollte ich heute zu Ende kriegen und dann geht es weiter mit Margaret Kirks Shadow Man.

Regen, Kerzenlicht und Hustensaft

schäbbig
Eigentlich hätte ich heute Lust auf einen langen Spaziergang gehabt. Allerdings lud das Wetter nicht dazu ein. Auch nicht zum fotografieren. So ist denn auch nur dieses Foto entstanden. Ist nicht ganz so geworden, wie ich gehofft hatte, im Original wirkt dies Tür geheimnisvoll und schäbig. Auf dem Foto wohl eher einfach schäbig. Macht aber nix. Demnächst gibt es ein besseres Foto.

Da es mit dem Spaziergang nichts wurde, habe ich also gearbeitet. Wir mussten die Sachen für das Nachlassgericht fertig machen. So ein Nervkram. Nachdem wir das hatten, konnten ich in mein Wolkenkukusheim und schreiben, während Viktor sich wieder ins Bett verzog. Ich wünschte ihm würde es endlich besser gehen. Aber dieser Husten ist hartnäckig.

Gleich werde ich noch ein wenig stricken und dabei den Rest von Gone Girl von Gillian Flynn hören. Ein Hammer das Buch und wundervoll von Christiane Paul und Mathias Köberlin gelesen. Dann geht es früh zu Bett. Der morgige Tag wird sich nicht sonderlich von diesem unterscheiden, außer das ich einkaufen muss. Es soll Apfelauflauf mit Vanillesauce geben. Die Vorfreude ist groß.

 

Samstagsgemütlichkeit

Krank

Heute haben wir es extrem ruhig angehen lassen. Viktor hatte eine schlechte Nacht und so habe ich ihn, gleich nach dem Frühstück, wieder ins Bett beordert. Dem ist er gerne nachgekommen, zum einen, weil er wirklich arg gebeutelt ist und zum anderen, weil er gerade Magnus Chase und das Schwert des Sommers von Rick Riordan (Übersetzung Gabriele Haefs), liest und es gerade sehr spannend ist. Außerdem genießt er es schon mit Tee, Musik und allerlei Spezereien begöschert zu werden.

Ich hingegen hatte es auch fein. Da ich für drei Tage Gulasch vorgekocht habe, die Wäsche bereits gestern gewaschen wurde und auch alles eingekauft ist, habe ich den Dreck in den Ecken ignoriert und nach der Hunderunde einfach angefangen zu schreiben. Ich liege gut im Schnitt bei der NaNoWriMo Sache. Die Geschichte gefällt mir, auch wenn sie anders wird, als ich dachte und es sicher noch einiges an Überarbeitung kosten wird, bis sie allgemein lesbar ist. Aprospos überarbeiten. Mit Tore geht es gut voran. Einige Ungereimtheiten habe ich aufgespürt und so langsam denke ich, Viktor hat recht und ich bin froh, dass ich nicht noch einmal ganz von vorne angefangen habe. Wird wohl Zeit in mal ein Küsschen zukommen zu lassen, dem Guten.

Struktur

comfyworkplace

Zu gegeben, mein Tagesablauf ist alles andere, als strukturiert. Einige Tage lang klappt es gewisse Zeiten einzuhalten. Meistens hält das nicht lange vor und dann bin ich genervt. Natürlich ist es einer der Vorteile, wenn man selbstständig arbeitet, dass man sich nicht an vorgegeben Arbeitszeiten halten muss. Andererseits schafft man in einem vorgegebenen Rahmen, den man unter einem gewissen Druck einhalten muss,  einfach mehr. Also habe mir gewisse Tageszeiten für die Arbeit zu reserviert … geklappt hat das nie, jedenfalls nicht über einen längeren Zeitraum. Jedesmal, wenn ich mich wieder nicht an meine eigenen Vorgaben hielt, war ich sauer auf mich, dachte: „So kann es doch nichts werden“ „Du musst endlich“ und so weiter. Natürlich wurde es dann auch erst einmal nichts.

Seit einiger Zeit nun habe ich keine Lust, mehr mich fertig zu machen, nur weil ich es nicht schaffe von 8:00 – 12:00 oder von 14:00 – 18:00 Uhr zu arbeiten, und siehe da, auf einmal klappt es. Nicht mit den regelmäßigen Zeiten, die habe ich endgültig in die Mottenkiste verbannt. Es klappt durch einen Arbeitsplan. Der ist nicht einmal sehr voll gepackt. Abends schaue ich auf meine To-Do-List und entscheide, was ich am nächsten Tag erledigen will. Unabhängig von Tageszeit oder sonstigen Begrenzungen. Heute zum Beispiel sah es so aus:

Heute morgen habe ich die Rezension geschrieben, dann ein wenig gestrickt, gefrühstückt und den Besen geschwungen. Gegen 15:00 habe ich Tee gekocht und mir meinen Arbeitsplatz gemütlich hergerichtet und meine 1800 Wörter an Schönfärber & Federknecht geschrieben. Die 20 Seiten Tore sind auch überarbeitet und der Blogartikel ist auch erledigt. Nun kann ich also im Bewusstsein, meine Pflicht erfüllt zu haben, den Feierabend einläuten. Das Schöne ist, ich bin mir nicht böse, weil ich meine Sachen nicht von dann bis dann erledigt hatte, sondern im Gegenteil, es ist ein schönes Gefühl. Selbst wenn ich jetzt noch nicht fertig wäre, ich hätte noch immer Zeit. Und wenn ich am Ende des Tages nur 90 % meiner Vorgaben erledigt hätte, dann wäre es auch in Ordnung.

Drei Stunden

… habe ich heute bei der Ärztin gesessen!

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Heute morgen habe ich mich aufgerafft und bin zum Arzt. Der Liebste hat sich meinem guten Beispiel angeschlossen … und dann saßen wir drei Stunden im Wartezimmer, weil wir keinen Termin hatten, der Rest der Welt aber schon. Eine Offenbarung war es in meinem Fall nicht. Bronchitis halt und sich verstärkendes Asthma. Also Aarane (Notfallspray und Bronchienweitsteller) und Foster Nextfolder als Kortisonpulver zum Inhalieren, ach ja und noch einen Hustensaft, diesmal wieder was mit Thymian. Schmeckt gräulich, scheint aber zu helfen.

Was den Liebsten betrifft, so entlockte mir die Diagnose ein Lächeln. Verdacht auf Keuchhusten! Das Lächeln verging mir allerdings schnell, da, sollte es so sein, ich auch gefährdet bin. Immerhin habe ich keine einzige Kinderkrankheit gehabt. Ganz ohne dagegen geimpft zu sein. Hat meine Mutter zur Verzweifelung getrieben und dauernd wurde ich mit Kindern, die Masern, Keuchhusten, Mumps und so weiter hatten, zusammen gesperrt. Blieb aber immer gesund und munter. Sollte Viktor wirklich Keuchhusten haben, dann können wir feststellen, ob ich immer noch resistent bin.  Es bleibt also bunt.

Diese drei Stunden beim Arzt haben mir meine ganze Tagesplanung durcheinander gebracht, doch nichts destotrotz habe ich meine NaNoWriMo Soll erfüllt und sogar schon für morgen essen vorgekocht.

Änderung in letzter Minute

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Eigentlich wollte ich ja heute mit Ausradiert bei NaNoWriMo starten. Daraus wurde nichts, denn Viktor hat mir gestern mitgeteilt, dass er sich wünscht, ich lasse Tore wie es ist und überarbeite es nur. Ich hatte ja vor es umzuschreiben, also die Grundidee in einen anderen Handlungsrahmen zu setzen. Ist ein wenig schwer zu erklären, ohne zu viel von der Geschichte zu verraten. Jedenfalls hat Viktor mich überredet mir das Manuskript noch einmal vorzunehmen, es aufmerksam zu lesen und dann erst zu entscheiden, ob ich es umschreibe. Das bedeutete natürlich, dass ich erst einmal ohne NaNoWriMo Projekt da stand und eigentlich schon meine Teilnahme canceln wollte. Doch nach ein wenig überlegen, kam mir eine alte Idee in den Sinn und so bin ich mit Schönfärber & Federknecht an den Start gegangen. Das wird auch kein Fantasy, sondern eine Satire. Die Idee dazu ist mir vor drei Jahren gekommen, aber damals kam ich nicht dazu und so landete sie in der „Später-Box“, was sich ja als gut und richtig erwies. Immerhin habe ich heute 1800 Wörter geschrieben, ohne mich groß anzustrengen. und ich habe angefangen Tore durchzuarbeiten. Viktor hat recht, es ist gar nicht schlecht. Allerdings muss daran einiges getan werden.  Ich bin ganz froh, dass der Gatte so energisch für Tore/Ausradiert eingetreten ist.

Hustensaft-diy

Auch wenn mein Husten besser ist, abends brauche ich noch Hustensaft und der Liebste erst recht. Die Ärztin hatte heute noch zu, doch morgen geht er hin. Bis dahin bin ich in die Hustensaftproduktion eingestiegen. Im Widerhaken gab es Rettich und mir fiel ein, dass sich aus Rettich und Honig etwas recht wirksames brauen lässt. Mal sehen, ob der Saft hilft.