Die Stimmung war schon besser

Plötzlich bin ich entsetzlich müde. Alles was ich zur Zeit anfange wird nichts, nicht einmal Socken stricken klappt. Dabei stelle ich mich an, als wenn ich es noch nie gemacht habe. Es ist zum Kotzen. Habe mich trotzdem zu einer Hunderunde aufgerafft und ein wenig fotografiert. Und ja, einige Bilder sind gut geworden, doch mehr als die Hälfte taugte nichts. In der Regel habe ich da eine 10 % Quote.

Selbst das Lesen kommt zu kurz und bei Hörbuch fallen mir die Augen zu. Ich denke die Ereignisse des letzten Jahres holen mich nun ein, dazu noch Zukunftsängste und das Gefühl nichts erreicht zu haben. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich dieses Jahr 60 werde? Dabei ist sie mir im Großen und Ganzen egal, die Sache mit dem Alter. Dass es geistig gesehen nicht schlecht ist, ist eine Sache, dass es körperlich betrachtet nix taugt, eine andere. Braucht man nicht groß drüber reden. Ich habe mir also Urlaub verordnet. Ab dem 04. Dezember, also einen Tag nach meinem Geburtstag gehe ich in eine Art Winterschlaf bis zum 07.01.18. Ich werde viel spazieren gehen, mir so einiges von der Seele schreiben und ansonsten hoffen, dass alles ruhig bleibt.

 

Winterwirbel

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Was die physische Gesundheit betrifft, geht es eindeutig bergauf, leider kann man das von der psychischen nicht sagen. Ich bin so hin und her gerissen, stehe nach 10 Stunden Schlaf unausgeschlafen auf, was bei einem Rückblick auf meine Träume  auch kein Wunder ist. Da geht so einiges ab. Keine direkten Alpträume, aber eben vieles, was unverdautes wieder hochbringt und mich zwingt mich damit zu beschäftigen. Das geht mir ganz schön unter die Haut und drückt auf die Stimmung. Diesmal ist alles dabei, Zukunftsangst, Schuldgefühle und das Gefühl mich darin  darin aufzulösen. Vielleicht habe ich Glück und es geht in einigen Tagen wieder vorbei, vielleicht hält es an. Am Besten ich beginne es mir von der Seele zu schreiben.

Sonntagsfreude

Diese Jahr hat unser Lieblingseisdealer auch im Winter geöffnet und sogar sein Programm erweitert. Es gibt nun auch Kuchen und zwar ausgesprochen leckeren. Links ein Ricotta-Waldbeeren-Kuchen mit Pinienkernen und rechts Mandolini. Es gab noch viel mehr, Muffins, Tiramisu und natürlich Eis. Ich hatte mich für den Ricotta-Waldfruchtkuchen entschieden, mit Marzipaneis und Sahne. Die Mandolinis haben wir uns für zu Hause mitgenommen. Dolce Vita hat sich somit zum liebsten Eis- und Kuchendealer gemausert, dazu noch im Winter auf. Hach das Leben hat eindeutig seine schönen Seiten.

shadowman

Was gibt es sonst Neues? Ach gar nicht so viel. Viktor war gestern zur Vernissage und einen Moment habe ich bedauert, dass ich nicht mit konnte, doch das währte nicht lange. Ich habe es mir mit meinem Strickzeug und mit dem Hörbuch „Shadow Man“ von Margaret Kirk gemütlich gemacht. Übrigens toll gesprochen von Steve Worsley. Ich bin sehr angetan von diesem Buch, das eindeutig in die Kategorie „Unbedingt übersetzen“ gehört. Mehr dazu schreibe ich noch die Tage im Rezensions Blog.  Auf alle Fälle ein über die Maßen gut gelungener Erstling der Autorin.

Trostessen mit Vitaminen

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Wenn man beladen und gebeutelt ist, soll man wenigstens gut essen. Gestern war es einmal wieder einmal Zeit für ein Trostessen mit Vitaminen und Sahne. Der Gatte hatte sich bereit erklärt uns einen schönen Obstsalat zu bereiten, ich habe dazu Pfannkuchen Teig gemacht und dazu gab es Sahne. Die Pfannkuchen sehen übrigens nur wie Waffeln aus, weil ich sie immer im Waffeleisen mache. Da braucht es weniger Fett, was sich dann durch die Sahne leicht wieder ausgleichen lässt.

Es ist schon merkwürdig. Ich fühle mich immer noch nicht so richtig gut, bin aber früh auf und auch schon fleißig. Habe schon die Korrekturen in Rikka Gan gemacht, eines der Bücher, die dieses Jahr noch rauskommen sollen und schon einige Bilder bearbeitet. Meine Blogrunde habe ich auch schon durch, also habe ich den Nachmittag frei zum Schreiben.

nordlicht,elchundtannegruen

Dann möchte ich noch auf dieses wunderschöne Buch hinweisen. Nordlicht, Elch und Tannengrün – Die schönsten Weihnachtsgeschichten aus Skandinavien. Von besinnlich, über komisch, bis tief traurig ist alles dabei und man erfährt auch noch eine Menge über die Weihnachtsbräuche in den skandinavischen Ländern.

Auf und Ab

 

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Es ist wie auf der Wippe. Gestern ging es mir so verdammt schlecht und heute schon wieder einigermaßen. Wäre schön, wenn letzteres mal ein wenig anhalten würde. Dieses Auf und Ab ist nervig.

Eigentlich wollte ich heute ans Falkensteiner Ufer. Ich bräuchte ein wenig Lokalkolorit für meine Geschichte. Da es die Blaupause für einen der Handlungsorte von Tore ist, wäre es schön gewesen, dort ein wenig zu stromern und zu denken. Ich habe mich denn letztlich doch gegen einen Ausflug entschieden und mir lieber noch einen Tag Ruhe verordnet. Im Nachhinein war es auch gut so, denn es stellte sich heraus, dass meine neue Lampe heute geliefert wurde. Wäre ich nun unterwegs gewesen hatte ich sie morgen auf der Hauptpost abholen können, was mir sehr lästig gewesen wäre.

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Das ist das Prachtstück und ich bin völlig überwältigt. Fünf Helligkeitsstufen, drei Lichteinstellungen und einen USB-Port zum Handyaufladen. Das muss diese moderne Technik sein, von der alle reden.

 

Gehen Sie direkt ins Bett

begeben sie sich direkt dort hin, gehen Sie nicht über Los …

Kraftsammeln

Ich vermutete es ja bereits gestern, die Erkältung ist wieder da. Die Holzaktion im Regen hat mir nicht wirklich gut getan. Verdammt noch einmal. Also werde ich mich mit meinem Strickzeug ins Bett verziehen und hoffen, dass es nicht so schlimm wird. Dabei ist es nun wahrlich schon übel genug. Diesmal tun mir auch noch die Nieren weh. Es nimmt kein Ende. So gehe ich mich dann regenerieren. So long!

Holzaktion

Heidetrio

Eigentlich passt dieses Foto gar nicht. Aber von unserem Holzhaufen, habe ich leider kein Foto dieses Jahr. Geliefert werden sollte zwischen 10:00 und 13:00 … allerdings vom dümmsten Fahrer aller Zeiten. Er war nicht in der Lage unsere Adresse ins Navi zu geben und behauptete das Navi und auch Google würde die nicht kenne. Gut, wir sind keine Großstadt, aber auch kein Dorf in den Anden, natürlich sind wir virtuell erfasst. Doch um die Adresse zu finden  muss man allerdings hören – verstehen – schreiben können. Bei dem Herrn haperte es mit allen dreien. Sage und schreibe fünf Mal rief er an und fragte, wie denn nun weiter, dann ignorierte er konsequent alle Anweisungen und verpasste unsere Straße erneut. Schließlich stellte sich auch noch heraus, dass er weder rechts von links unterscheiden kann und dass es mit dem Zählen auch nicht weit her war. Um 14:00 hatten wir ihn schließlich vor der Tür. Ich glaube es war Zufall, dass es doch noch geklappt hat. Der hatte einfach alle  anderen Straßen, in unserem Stadtteil durch. Wenigstens ist das Holz von bester Qualität und das macht vieles wett. Allerdings sind wir durch die Stunde Verspätung nicht vor dem Regen fertig geworden. Ich war komplett durch und hin. Jetzt sitze ich hier mit Tee und meine Nase läuft wieder und der Hals tut auch weh. Also werde ich mir mal ein Süppchen machen und dann zu Bett.

 

 

Verwirrung Entwirrung

wirrwarr

Ich hing in meiner Geschichte fest und weil ich nicht weiter kam, habe ich mir die Strickversuche der letzten Woche (das Projekt Socken von der Spitze her zu stricken, hat ja nicht gleich geklappt) vorgenommen und begonnen sie aufzuräppeln Und siehe da, so nach und nach löste sich nicht nur das Fadengewirr, sondern ich fand auch meinen Faden in der Geschichte wieder. So konnte ich noch ein wenig schreiben, bevor es zum Treffen mit lieben Freunden ging. Leider hatte die Eisdiele nicht offen, also ging es ins Stattcafé. Immer wieder nett da und Flammkuchen ist eben auch lecker.

Jetzt werde ich noch ein wenig Stricken und dann früh zu Bett. Morgen kommt das Holz und das bedeutet eine Menge Arbeit.

 

 

Entspannter Sonntag

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Bisher machte der Sonntag den nervigen Samstag wett. Wir sind relativ früh hoch und haben sehr lecker gefrühstückt. Gestern habe ich noch einen Schoko-Mandel-Rum-Kuchen gebacken. Rezept habe ich keines, weil ich meistens nach Laune alles zusammenrühre und das Beste hoffe. In diesem Fall war das Ergebnis wundervoll.

schoko-mandel-rum

Jedenfalls hat dieses Schmankerl eine gute Grundlage für unsere Hunderunde geschaffen. Wir sind mal wieder über den Südfriedhof. Nun geht es an die Arbeit und dann werden die Socken fertig gestrickt und dabei ein bisschen Hörbuch.

Habt es schön …

Nerviger Samstag

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Es gibt so Tage, an denen man gleich wieder zu Bett gehen möchte. Heute waren es mal wieder Computerprobleme. Genaugenommen ein altbekanntes Problem. Papyrus, das Autorenprogramm, das ich seit Windowszeiten nutze und das laut den Entwicklern auch auf Linux laufen soll, ohne große Anschränkungen, hat sich mal wieder verabschiedet. Heute hat es mir denn gereicht. Ich habe es so satt und auch, wenn es das beste Programm dieser Art ist, dass ich kenne … genug ist genug. Ich verbringe bald mehr Zeit damit das Teil neu zu installieren, als dass ich damit arbeite. Nun bin ich also komplett frei von Windowsprogrammen und hoffe, dass ich nun Ruhe habe. Sicher Writer’s Café ist nicht so komfortabel wie Papyrus, aber es läuft stabil auf Linux.

Aber genug davon. Nachdem alles eingerichtet war, habe ich mich anderen, angenehmeren Dingen zugewandt und einen Kuchen gebacken, Schokolade-Rum-Mandel mit Marillenmarmelade. Wenn das kein Trost ist. Ich hoffe Viktor holt ihn rechtzeitig aus dem Ofen.