Erschöpft

Mir geht es wie unserer Chilli, ich bin erschöpft und könnte egal wo umfallen und schlafen. Heute waren wir wieder drei Stunden im schwägerlichen Chaos. Drei Stunden sind da wirklich die Grenze, mehr halte ich nicht aus und Viktor geht es ähnlich. Dazu noch die emotionale Belastung … wahrlich nicht die schönste aller Zeiten. Ein bisschen Lektüre habe ich mir gegönnt. Steine liebe ich so sehr und komme selten vom Strand zurück, ohne das einer oder zwei in meine Tasche gewandert sind. Das sie auch Heilkräfte haben finde ich spannend und denke, dass die Zeit für dieses Buch schon lange […]

Ich bin dafür

Ich bin dafür, wann immer es geht, aufs Wasser zu schauen Ich bin dafür, für eine gewaltfreie Welt einzutreten Ich bin dafür, zu lieben und aus vollem Herzen zu lachen Ich bin dafür, meinen Mitlebewesen und der Umwelt mit Respekt zu begegnen Ich bin dafür, gut zu Essen, zu Trinken, Musik zu naschen und zu tanzen Ich bin dafür, einem Sterbenden die Hand zu halten Ich bin dafür, mehr dafür und weniger dagegen zu sein.

Wörter zum Sonntag

Es war eine anstrengende Woche, eine mit viel Nerv und nochmehr Missverständnissen, einer Menge Sachen, die wir erledigt haben und noch mehr, das liegen geblieben ist. Doch davon lass ich mich nicht niederdrücken. Wir gönnen uns Auszeiten, egal, was kommt. Wir machen Pläne, unter anderen überlegen wir in den Urlaub zu fahren, wenn alles vorbei ist. Da Suka die letzte Zeit ein wenig kurz gekommen ist, weil wir dauernd unterwegs waren, haben wir heute mit ihr einen Ausflug in den Hundewald nach Trappenkamp gemacht, wo sie freilaufen kann. Am Freitagaben waren wir Musiknaschen. In der Gaardener Sozialkirche findet einmal im […]

Lebenszeichen und ein Blick über den Tellerrand

Unserem Leben haftet im Moment etwas Unwirkliches an. Es ist so ein „Dazwischen“. Wir scheinen ständig unterwegs zu sein. Dieters Wohnung, Hospiz, Besorgungen, Überweisungen und  und und. Dann wieder zu Hause und es lohnt sich nicht wirklich etwas anzufangen, weil wir ja gleich wieder los müssen. Jeden zweiten Tag gehen wir den Herrn Schwager bespaßen, der immer weniger wird und nun alles regelt. Gestern hat er mit uns seine Beerdigung besprochen und wer was von seinen weltlichen Gütern haben soll. Bücher, Staubsauger und so weiter wollen ja verteilt sein. Viktor und ich sind sehr erleichtert, dass er es loslässt und […]

Grenzen setzen

Zur Zeit trampeln reichlich Leute auf meinen Nerven herum und überschreiten Grenzen, die ich nicht überschritten haben will. Passiert immer, wenn ich eh gerade besonders angeschlagen bin. Dann taucht in meinen Tageskarten Durga auf, die rät Stop zu sagen und eine klare Linie zu ziehen, die nicht überschritten werden darf. Damit war ich heute beschäftigt, ich habe einfach mal alles andere ruhen lassen und mich nur damit beschäftigt, wo für mich Schluss ist. Das eine ist meine Zeit, also die zum Arbeiten. Da ist ganz klar, die muss ich haben. Das andere ist meine Aktivitäten im Außen. Wichtig sind im […]

Und wenn du denkst, es geht nicht schlimmer …

… wirst du prompt eines besseren belehrt. Abgesehen von den schwägerlichen Sorgen, begann der Morgen damit, dass ich mich über eine unserer Autorinnen geärgert habe. Dann ging es zum Tierarzt, dort schien der Tag die Tendenz zu entwickeln, besser zu werden. Die Schwellungen in Sukas vorderen Achselhöhlen, sind aller Wahrscheinlichkeit nach einfach Fettgeschwulste, die aber trotzdem entfern werden sollten. Muss aber nicht gleich sein. Also nicht tödlich, nur teuer. 300 – 400 €, die wir erst einmal irgendwie zusammenklauben müssen.  Kaum wieder zu Hause. Telefonat mit Tochter, die am Ende ist. Zur permanten Überlastung, kommt nun auch noch, dass der […]

Ein merkwürdiger Geburtstag

Heute hat der Herr Schwager Geburtstag und wir sind mit Kuchen und Kaffee im Hospiz angerückt. Als ich ihn sah, musste ich daran denken, was ich heute Morgen, als Kommentar bei der Wildgans zum Wort des Tages „July“ geschrieben haben: „Der Anfang vom Ende“. Es scheint nun recht schnell zu gehen. Linksseitig ist der Lymphknoten am Hals stark geschwollen, gut Kinderfaust groß ist das Teil, und er hat schon wieder Schwierigkeiten beim Wasserlassen. Morgen kommt die Urologin. Der Arzt im Hospiz meinte zu uns, dass er Anfangs nicht verstehen konnte, wieso Dieter mit einem Dringlichkeitsattest geschickt wurde, doch nun sieht […]

Wir stachen in See

Wir haben uns ja vorgenommen, in diesen Zeiten, in denen wir es nicht gerade leicht haben, daran zu denken, uns Erholung zu gönnen. Nun können wir natürlich nicht in Urlaub fahren, aber einen freien Ausflugsnachmittag, den können wir uns leisten. Also sind wir zum Anleger und auf das Fährschiff nach Laboe. Sind  aber bereits in Mönkeberg ausgestiegen und die vier Kilometer nach Heikendorf zu Fuß gegangen. Von dort ging es mit dem Schiff wieder zurück nach Kiel. Es wehte ein ziemlicher Wind und es war bewölkt, die Göttin sei Dank hat das Wetter gehalten und wir sind nicht nass geworden. In meinem […]