Buntes Treiben

Mangold

Der Alltag hat uns wieder. Nach einem ruhigen Morgen, nahm der Tag deutlich an Tempo zu. Einkaufen, dann Anrufe von Ds. Freundin. Sehr merkwürdige Idee und sehr taktlos, also wie immer. Dann Gespräch mit Dieter, er braucht neue Unterwäsche. Also sind wir los und haben eingekauft. Danach ging es in die Wohnung des Herrn Schwagers weiterräumen und und und. Zu Hause dann umgefallen. Der morgige Tag wird ähnlich. Aber dann, vielleicht, ein wenig Ruhe. Jetzt muss ich duschen. Es war so verdammt warm und eigentlich der ideale Strandtag.

Urlaub vorbei

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Der Urlaub ist vorbei. Unsere zehn Tage mit Selena sind um und nun ist sie wieder in Hamburg. Wir haben viel erlebt und hatten sehr viel Spaß. Auch wenn es zeitweise sehr anstrengend war, so werde ich diesen kleinen Wirbelwind doch vermissen. Allerdings habe ich auch meine Arbeit vermisst, in den gemeinsamen Tagen. Auf so engen Raum war ja nicht daran zu denken mal in eine Geschichte abzutauchen. Doch nun wird der Bogen gespannt, das Ziel anvisiert und dann geht es los.

Jenni sagt, sie hat die Zeit ohne Kinder genossen, auch wenn sie die lieben Kleinen vermisst hat. Sie erzählte, dass sie noch mal alle Filme ihrer Kindheit angesehen hat. Mac Beth, Club der toten Dichter und noch einiges Shakespeare. Dachte so, was für komische Filme wir damals geguckt haben. Aber sie mochte nun mal Shakespeare und liebte es, wenn wir uns die Verfilmungen angesehen haben. Sehr lustig.

Selenesche Erkenntnisse

Überall in der Wohnung verstreut finde ich Zettel mit Seleneschen Weisheiten. Ich bin ganz begeistert.

Melinda war sehr froh ihre Schwester wieder zu haben und so sind wir denn alle noch ein Eis essen gegangen, dann ging es für Viktor und mich zurück nach Hause und in den Alltag. Zu Melindas Einschulung fahren wir wieder nach Hamburg.

Nächste Phase: Morphium

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Heute war Besuchstag im Hospiz. Selena wollte sich von Dieter verabschieden. Da sie frühstens zu den Herbstferien wiederkommt, ist wohl nicht damit zu rechnen, dass sie ihn noch einmal sieht. Leider! Heute hat eine neue Phase begonnen, Dieter hatte ein Morphiumpflaster kleben und wirkte sehr abwesend. Wir wollte ihn auf dem Laufenden über seine Finanzen halten, doch das hat ihn alles nicht interessiert. Er zeigte nur Interesse an einigen Fotos, die Freunde ihm geschickt haben, ermüdete denn aber schnell. Sogar Beethoven läuft nicht mehr. Es ist sehr traurig und besonders Viktor tut sich schwer seinen großen Bruder so zu sehen. Mir auch, es ist so ungewohnt, dass man dem Herrn Schwager von einer politischen oder behördlichen Schweinerei berichtet und er keinen Wutausbruch bekommt und nicht die Massen zur Revolution führen will. Aber er ist noch da und das ist gut. Ich weiß, dass es vernünftig wäre los zu lassen und es ihm leichter zu machen zu gehen, aber soweit sind weder Viktor noch ich.

Das Mädchen, das schwieg von Trude Teige

Trude Teige

Trude Teige
Das Mädchen, das schwieg
Übersetzt von Gabriele Haefs, Andreas Brunstermann
Broschur, 364 Seiten
Aufbau Taschenbuch
978-3-7466-3291-9
9,99 € *) Inkl. 7% MwSt.

Gleich vorweg, Trude Teiges zweiter Krimi mit der Journalistin Kajsa Coren, hat mir genau so gut gefallen, wie der Erste.

Kajsa Coren lebt mit ihren drei Kindern und ihrem Mann Karsten, seines Zeichens Polizist, auf einer Insel in Norwegen. Kajsa hat dort ein Haus geerbt und hatte gehofft dort zur Ruhe zu kommen, doch bereits in Totensommer zeigte sich, dass das nicht so geklappt hat. Nach Abschluss der Ermittlungen um den Deutschenmord, blieb Karsten schwer verletzt zurück und hat sich bei weitem nicht erholt, als Kajsa Bente trifft, die gerade ihre Nachbarin, die 30-jährige Sissel, tot aufgefunden hat. Ermordet wie sich unschwer erkennen lässt und zwar schon vor einigen Tagen. Sissel war eine auffällige Gestalt auf der Insel, sie lebte, bis zu dessen Ermordung, mit ihrem Vater, einem Prediger zusammen. Sie sprach nicht, sondern verständigte sich schriftlich und schrieb ihren Nachbarn Briefe. Tag ein, Tag aus, sass sie am Fenster und beobachtete das Treiben ihrer Mitmenschen. Die Vermutung, dass zwei Morde innerhalb eines Jahres, innerhalb einer Familie einen gemeinsamen Hintergrund haben, liegt nahe. Kajsa, die eigentlich von ihrem Fernsehsender beurlaubt ist, beginnt zu recherchieren und erfährt so einiges über Sissels Vergangenheit. Auch Kasten wird aufgefordert, sich an den Ermittlungen zu beteiligen und lässt sich zögerlich darauf ein. Dann verschwindet Tone, ein junges Mädchen, dass direkt gegenüber von Sissels Haus lebt …

Ich mag die Art wie Trude Teige schreibt. Ihre Charaktere sind zum Anfassen. Originell, aber ohne überzeichnet zu sein. Ihre Themen sind aktuell und interessant aufgearbeitet. Hier geht es um Missbrauch und um das Schweigen derer, die sprechen sollten, während die, die keine Worte finden, komplett verstummen.

Heute: Arche Warder

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Heute also Haustierpark Arche Warder. Dort hat man sich auf die Fahne geschrieben, für den Erhalt der Vielfalt von Nutztierrassen einzutreten. Seit ich in Kiel wohne möchte ich dort hin und nun, wo Selena bei uns residiert, haben wir es geschafft. Für sie, aber auch für uns, war es ein Fest. So eine schöne Anlage und so viele interessante Tiere. Dort bin ich sicher nicht das letzte Mal gewesen.

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Ansonsten ist die Stimmung gemischt. Natürlich machen wir zur Zeit sehr viele, sehr schöne Sachen und geben viel zu viel Geld aus … doch was soll es? Wir haben anstrengende Monate hinter uns und die Zeit die vor uns liegt, wird auch kein Spaziergang. Ich war skeptisch, ob Selenas erster längerer Besuch in Kiel in dem ganzen Dieter Kuddelmuddel richtig ist, aber das ist es. Wir haben viel Freude an unserer Kleinen und erleben sie als unkomplizierte Hausgenossin, die viel lacht und sehr interessiert an allem Möglichem ist. Natürlich ist es auch anstrengend. Unsere Wohnung ist klein und sich einfach mal für einige Zeit separieren, ist fast unmöglich, doch mit Hilfe des wunderschönen Viktors geht es. Er ist immer bereit, mal als Vorleser oder als Draussenrumtober zur Verfügung zu stehen. Überhaupt ein toller Typ und wenn ich ihn noch nicht geheiratet hätte, würde ich ihn auf der Stelle um seine Hand bitten.

Warder war natürlich auch gleich Versuchslabor für die neue Kamera. Bis dato bin ich zufrieden. Im Makrobereich ist meine kleine Sony besser. Aber das ist kein Problem, denn ich habe die ja noch und irgendwann kommt sicher ein Makroobjektiv dazu und alles wird wundervoll.

 

 

Ämter und Spaß

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Heute hatten wir gemischtes Programm. Dummerweise ein Termin beim Amt. Unsere Ausweise mussten verlängert werden. Vorher ging es noch zum Bildermachen bei unserem bevorzugtem Kameradealer. Ein gefährliches Pflaster wie sich herausstellte. Aber davon ein wenig weiter unten.  Erst einmal aber aufs Amt. Mittlerweile muss man auch in Kiel für solche Aktionen einen Termin machen, was ich ja auch brav getan habe, allerdings hat man mir nicht gesagt, dass man neuerdings seine Geburts- und Heiratsurkunden mitbringen muss. Nun gut, wir können sie bei der Abholung vorlegen, dass ist ja auch was. Ich war jedenfalls reichlich angepisst, allerdings fast schon wieder versöhnt, als ich das enttäuschte Gesicht der Dame sah, als ich verneinte meine Fingerabdrücke abzugeben. Der Ausdruck sagte eindeutig: „Nie will jemand seine Fingerabdrücke auf dem Ausweis haben.“ So schön. Nun müssen wir drei Wochen warten.

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Da uns leider (der-Göttin-sei-dank) eine Kamera ins Auge gefallen war, auf die ich schon lange ein solches geworfen hatte, zog es uns noch einmal zurück zu Vico und da das Firmenequipment ein Up-Date brauchen konnte, haben wir zugeschlagen. Ich freue mich so. Die Kamera hat wirklich einiges zu bieten und auch wenn sie nicht ganz billig ist, so wird sich die Anschaffung auszahlen denke ich, zu Mal wir den Foto, Grafik Bereich ausbauen wollen und auch einmal wieder ein Ausstellung planen. Für mich ist es ein wenig ungewohnt,. denn bis dato hatte ich noch keine Systemkamera.

Die Gechichte der

Wieder zu Hause habe ich dann gleich mit dem neuen Spielzeug gespielt, während die bezaubernde Selena ein Bilderbuch obigen Titels gemalt und geschrieben hat. Einfach schön.

Jetzt warten wir darauf, dass Viktor aus dem Hospiz zurück kommt, wo heute der Trauerredner noch einmal mit Dieter und Viktor sprechen will. Dann Käsespätzle und Feierabend. Klingt doch gut.

 

Sommer, Sonne, Strand und Meer

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Besser als erwartet, war das Wetter heute und so haben wir die Chance genutzt und sind an den Strand gefahren. Selena hatte dort vorgestern ein Mädchen kennengelernt und die Beiden hatten sich locker verabredet. Dass hat auch gut geklappt. Die Damen hatten viel Spaß und haben nebenbei Müll gesammelt und in die diversen Abfalleimer sortiert. Ich muss sagen, ich bin recht stolz auf unsere Enkeltochter. Neulich haben wir über Plastikmüll gesprochen und wie schädlich dieser für die Fische und die Umwelt ist und schon wird sie tätig.

Aber so langsam kriegt sie Sehnsucht nach ihrer Schwester und hat sie auch schon zum 2. Mal angerufen.

Jetzt noch Chinesisch Essen und dann Unendliche Geschichte gucken. Dann zu Bett. Morgen früh geht es aufs Amt. Wir müssen unsere Ausweise verlängern lassen.

Klarer sehen

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Ich habe heute meine neue Brille abgeholt. Ein trés chices Modell finde ich. Diesmal habe ich mir etwas richtig gutes gegönnt, bin nun aber pleite. Na ja, nicht ganz, habe noch eine reine Lesebrille bestellt. Aber die ist recht günstig. Auf alle Fälle freue ich mich, dass ich nun eine Brille habe, mit der ich in die Weite sehen kann und Lesen und die sich automatisch abdunkelt, im Sonnenschein. Das ist eine Erleichterung, so brauche ich nicht mehr mit drei Brillen hantieren.

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Putz doch ganz ungemein.

Heute regnet es und so haben wir einen Dampfnudelindoortag angesetzt und werden nachher gemeinsam „Die unendliche Geschichte“ gucken. Selena hat massig gemalt und ich durfte alle Stifte wieder einpacken. Ist doch ein schönes Gefühl nützlich zu sein. Viktor ist nun bei Dieter und wenn er zurück ist, dann machen wir die Dampfnudeln. Yummy

Haithabu und hinter her in die Ostsee

haithabu

Auf das die Enkelin Büldung erlange, waren wir heute in Haithabu. Wie Harry Rowohlt mal zu richtig sagte, man will ja nicht nur unterhalten, sondern auch erbauen. Also haben wir das Kind mit an die Schlei genommen und ihr das Museumsdorf gezeigt. Sie fand es alles recht nett und was sie am meisten interessierte waren die Schafe und Kühe. Genaugenommen hätten wir sie einfach auf der Weide lassen können und sie auf dem Rückweg wieder abholen. Allerdings ist anzunehmen, dass sie sich dann so mit den Viechern angefreundet hätte, dass wir sie hätten mitnehmen müssen. Wenn es je ein Kind gab, das ein Händchen für Tiere hat.

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Auf dem Rückweg haben wir Station in Friedrichsort gemacht und ich bin noch mal schnell in die Ostsee gehüpft. Meine Familie wollte nicht, also ich und die Möwen. Es war mir ein Fest. Was mich allerdings auf die Palme bringt, ist der Plastikmüll, den ich dauernd aus dem Wasser fische. Die Achtlosigkeit und Ignoranz meiner Mitmenschen bringt mich immer wieder auf die Palme.

Zoologisches Museum und Friedrichsort

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Ist es nicht merkwürdig? Man entdeckt etwas in seiner Heimatstadt und sagt: Da will ich unbedingt mal hin … und dann geht man nicht! Man denkt ja immer, ach ist ja gleich ums Eck, kann ich immer noch. Das ging uns lange mit dem Zoologischen Museum so. Doch dank Selenas Besuch haben wir es heute geschafft. Was soll ich sagen: Ein Schatzkästlein! Die haben eine Tiefseeausstellung und Walskelette und … ach ich kann es gar nicht alles aufzählen. Ich muss da unbedingt noch mal hin. Leider war Selena nicht so begeistert, außer von dem Pottwalskelett, denn Pottwale sind ihre Leidenschaft.

FO Strand

Also haben wir es kurz gehalten und sind an den Strand gefahren und ich bin endlich in die Ostsee gehüpft. Selena nicht und der Liebste auch nicht, weil er seine Stützstrümpfe anhatte und es immer so ein Kampf ist, sie auszuziehen und vor allem wieder anzuziehen. Nun ist Feierabend und heute müssen wir früh zu Bett. Morgen ist wieder ein aufregender Tag.