Westensee

Wenn die Zeiten schwer sind und man sich beladen fühlt, dann soll man spazierengehen und Torte essen. In diesem Sinne haben wir uns heute an den Westensee und ins Café Zeit aufgemacht. Im letzteren gibt es die leckerste Marzipan-Kirsch-Nuss-Torte aller Zeiten. Aber erst sind wir ein wenig herumgelaufen. Nicht zuviel, denn ich habe in der rechten Ferse eine Sehnenscheidentzündung, oder etwas in der Art. Daher habe ich mich auch wieder ins Bette verfügt und schreibe von dort aus. Erst einmal musste ich allerdings die Fotoprogramme auf dem Laptop installieren und dann habe ich wild versucht einen alten Cardreader zum Laufen […]

Facebook deaktiviert die 2.

Ich habe meinen Facebookaccount vorübergehend (vielleicht auch ganz) deaktivert. Es wird mit alles zu viel dort. Ich will mehr Zeit im Außen, mit Schreiben und mit ähnlichem verbringen. Wie gesagt, mein Account ist deaktiviert und ich weiß noch nicht, ob ich wirklich ganz weg bin, aber fürs erste, ist es so.

Gewohnheiten verändern geht weiter

Das Projekt Gewohnheiten verändern geht weiter. Morgens nicht mehr bereits am Bette mal bei Facebook gucken klappt gut. Überhaupt ist das bei Facebook rumhängen, das Nächste, das ich reduzieren will. Dabei muss ich berücksichtigen, dass ich viel und gerne dort bin um Candy Crush Saga zu spielen. Dabei kann man schön abschalten, hängt aber nach wie vor, vor dem Monitor. Da ich aber abseits vom Lesen, wo mit ich neben dem Schreiben und den Alltagsdingen, die meiste Zeit des Tages beschäftigt bin, etwas brauche, bei dem ich meine Gedanken treiben lassen kann und meine Finger beschäftigt habe, werde ich wieder […]

Gesellig ungesellig

Zur Zeit bin ich viel im Außen unterwegs und unterhalte mich in 3-D mit Leuten. Gestern habe ich eine liebe Freundin und Kollegin auf eine Rhabarberschorle im Chagall getroffen. Hannah Steenbock heißt die Dame und es lohnt sich alle Mal auf ihrer Seite längs zu gucken. Am Montag heißt es denn wieder „Privet Kniga“, da findet das deutsch russiche Literaturtreffen statt, welches einige Zeit nicht so zu Stande kam, weil Valya und Sascha mit der Familie und wir mit dem kranken Schwager beschäftigt waren. Nun soll es aber werden. Dann werde ich demnächst meine neuen KollegInnen bei der Schreibwerkstatt kennenlernen, […]

Den Tatsachen ins Auge sehen

Zugegeben, es ist nicht immer leicht und oft genug möchte ich die Augen verschließen, aber was bringt das? Nichts! Also mit offenen Augen durch. Nicht immer schön. Im Augenblick ist es die Situation von Schwager Dieter, vor der wir die Augen nicht mehr verschließen können. Es geht dem Ende zu, zwar kann sich der Weg hinziehen, aber an Heilung glaubt mittlerweile niemand mehr. Habe ich allerdings von Anfang an nicht, dafür habe ich zu oft Krebspatienten begleitet. Doch irgendwie hofft man ja doch … Viktor meinte neulich mal wieder: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ (er neigt zu Platitüden, wenn er nicht […]

Die Brauns und Dr. Who

Herr Braun und ich sind im Dr. Who Fieber. Ich schrieb ja schon, dass uns die Serie bis dato entgangen ist und dass ich mir in der Bib die erste Staffel besorgt habe. Wir haben die letzten beiden Abende geguckt und ich muss sagen, ich bin begeistert. Unbedingt empfehlenswert. Heute abend ist erst einmal Pause. Montags ist American Gods Tag. Himmel, dafür, dass wir keinen Fernseher haben, hängen wir reichlich viel vor dem Monitor. Ansonsten ist es hier, trotz einiger Außentermine, ruhiger geworden. Allerdings sind wir wieder einmal in Sorge um Schwager D. Dem geht es nicht wirklich besser. Mittwoch […]

Balkongespräche

Als wir den Balkon bekamen, dachte ich: Oh toll, jetzt kannst du deinen Laptop nehmen und draußen arbeiten. Eigentlich ein toller Plan, was ich nicht bedacht hatte war, dass T. entweder Besuch hat oder aber am Telefon hängt und nicht gerade leise kommuniziert. Ihr Besuch übrigens auch. Schön ist, wenn solche Gespräche mit: „Aber du erzählst es doch keinem weiter?“ eingeleitet werden. Da bin ich dann versucht „Doch“ zu rufen. Arbeiten draußen kann ich jedenfalls knicken, außer ich setze meinen Micky Mäuse auf, dass ist so ein Gehörschutz für die Kettensäge. Versteht mich nicht falsch. Ich mag meine Nachbarin sehr […]

Arbeitsbesprechung im Club68

Gestern habe ich mich mit E. im legendären Kieler Club 68 getroffen, um die Schreibwerkstatt, und wie sie denn nun laufen soll, zu besprechen. Wir hatten da im Vorwege einige Probleme, einige davon technischer Art, die wir aber ausräumen konnten. Nun wird die Schreibwerkstatt also im July beginnen und ich habe noch etwas Vorbereitungszeit. Ich bin froh, dass es nun doch was wird. Mit unserer Besprechung waren wir relativ schnell durch. Nach Hause gekommen bin ich allerdings erst um 01:00 Uhr, woran nicht zu letzt das Guiness Schuld war. Ich trinke sehr selten Alkohol und bin auch nicht oft in […]

Frust und Lust

Gestern habe ich mich sehr geärgert. Eigentlich sollte es ja heute mit der Schreibwerkstatt losgehen, aber das wurde verschoben. Ist an sich nicht schlimm, ärgerlich ist nur, dass mir niemand Bescheid gesagt hat. Der Informationsfluss war also eher suboptimal und wenn ich nicht nachgefragt hätte, wäre ich heute umsonst dort aufgeschlagen. Wie auch immer, heute abend soll sich alles klären. Das war aber nicht alles, gerade ist wieder einmal der Wurm drin. Es kommt zu Verzögerungen oder Projekte die Viktor und mir am Herzen liegen lösen sich in Luft auf. Also kurz gesagt, es ist nicht die beste aller Zeiten. […]

Nach dem Buch ist vor dem Buch

Gestern war die Freude groß, dass ich die Übersetzung von „A Jig before dying“ fertig habe und es wurde auch gefeiert, mit Currywurst, selbstgebauten Pommes und zum Dessert Erdbeeren. Heute ist die Freude über den Abschluss immer noch groß, aber auch das Bewusstsein, dass zwei weitere Niall & Rose Sweeney Mysteries auf mich warten … mal ganz abgesehen von meinen eigenen Buchprojekten. Nach dem Buch ist eben vor dem Buch. Langweilig wird es jedenfalls nicht und ich will es ja auch gar nicht anders haben. Heute morgen habe ich mal den Startbildschirm meines Computers fotografiert und festgestellt, dass er genau […]