Durchblick

Durchblick

So langsam sehe ich Land in meinen Computerbasteleien. Es ist aber auch immer ein Kreuz. Ich bin jetzt von Ubuntu auf Linux Mint umgestiegen und glaube nun (dreimal über die Schulter gespuckt … toi toi toi … hoki poki di dum) ein Betriebssystem gefunden zu haben, welches eine gute Mischung aus Windoof und Ubuntu darstellt. Ist ja nicht alles schlecht bei Windows. Jedenfalls läuft alles, wie es laufen soll und ich kann Feierabend machen.

Was gibt es sonst Neues? Nicht wirklich viel. Ach ja doch. So ganz ohne Facebook geht es nun doch nicht. Also habe ich beschlossen, meinen Zockeraccount (bin leider spielsüchtig) öffentlich zu machen. Wer sich mit mir verbandeln will, kann es hier tun: https://www.facebook.com/karin.braun.5623

 

Rumdümpeln

rumduempeln

So richtig in die Gänge gekommen bin ich die letzten Tage nicht. Ich dachte ja, weg von Facebook, massig Zeit und ganz viel schaffen. War nicht ganz so. Gut, ich habe die Blogs schick gemacht. Das ist wahr und ich freue mich auch darüber, dass diese nun wieder auf dem neusten Stand sind. Nervig war mein Kampf mit der neuen Papyrus Autor Version. Die habe ich ja erst nicht unter Ubuntu 16.04 installiert bekommen. Heute nun mit Hilfe des Supports und des Forums ist es mir gelungen. Wie ich es hinbekommen habe, die Fehlermeldung des Duden Korrekturs, die eine vernünftige Rechtschreibprüfung seit der Version 8.0 blockiert, zu eliminieren und nun wieder eine funktionierende Version zu haben … ich habe keine Ahnung, schmelze aber vor Dankbarkeit dahin.

Jedenfalls habe ich nun keine Ausrede mehr mich vor der Arbeit zu drücken. Doch für heute ist Feierabend. Mir raucht der Kopf und mir fehlt Facebook. Vielleicht sollte ich doch? Mal sehen, wie lange ich durchhalte.

 

Friedrichsort und die Deichperle

Einer meiner Lieblingsorte in Kiel ist Friedrichsort-Strand, das Falkensteiner Ufer und mein Lieblingscafé dort ist die Deichperle. So haben wir uns denn, als gestern am späten Nachmittag die Sonne herauskam, aufgerafft und sind noch mal ans Wasser. Eine gute Entscheidung. Wundervolles Licht, ein Bilderbuchwolkenhimmel und ein leckerer Cappucino in der Deichperle. Das tat sehr gut. Vor allem konnte ich es mit Arbeit verbinden. Einige Elemente dieses Teils der Förde spielen in „Tore“ eine Rolle. Manchmal ist mir, als wenn ich einen Heimatroman schreibe, nur halt ohne Förster, dafür mit Gestaltwandlern und Völvas.

Nach den eher bedrückenden Tagen, der Herr Schwager will sich so gar nicht erholen, tat es gut, einmal rauszusein und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen.

Wartungsarbeiten

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Falls ich mir jemals Sorgen gemacht haben sollte, wie ich die durch den Facebookaustritt entstandene freie Zeit herumbekomme … nun, derer bin ich ledig. Ich habe die letzten Tage genutzt, um umfangreiche Wartungsarbeiten an meinen Blogs vorzunehmen. Nach langem hin und her habe ich ich mich entschieden auch den Lesen gefährdet die Dummheit Blog mit den Rezensionen weiterzuführen. Dass ich diesen hier behalte, stand ja von Anfang an außer Frage, die Überlegung ging nur in die Richtung, die Rezensionen hier unterzubringen. Doch hier gehen sie unter, während auf dem Rezi-Blog ist alles so schön zusammen ist und man gemütlich durch die Bücher scrollen kann. Eine neue Rezension habe ich auch gleich online gestellt. Gestern abend habe ich William Wenton und die Jagd nach dem Luridium von Bobbie Peers ausgelesen. Es ist der Auftakt zu einer Jugendbuchserie und ich bin sehr angetan davon. Die Übersetzung aus dem Norwegischen ist übrigens von Gabriele Haefs.

Die Ostertage sind wie im Flug vergangen. Aber ich habe auch so einiges geschafft. Wie schon erwähnt erstrahlen die Blogs in einem neuen Glanze, ich habe gebacken, gekocht und gelesen und war mit Mann und Hund spazieren. Gestern war der Herr Schwager zum Essen hier und macht uns immer noch Sorge. Er wirkt doch sehr fragil. Heute wollten wir eigentlich mit ihm spazierengehen, aber er konnte sich nicht aufraffen. Nun ja, war ja auch keine Kleinigkeit und sechs Wochen Klinik schüttelt man auch nicht so aus dem System.

Ich wünsche euch allen einen schönen Restostertag.

Was weißt du wirklich sicher?

what for sure.

Vor einigen Tagen habe ich auf Youtube ein Oprah Winfrey Interview mit J. K. Rowling gesehen, in dem Oprah berichtete, dass sie eine Kolumne mit dem Titel „What do you know for sure?“ schreibt und jedesmal, wenn sie den monatlichen Beitrag schreiben soll, sich die Fingernägel abnagt und denkt: ‚Gar nichts. Ich weiß gar nichts sicher.‘

Seit ich dieses Interview gesehen habe, begleitet mich diese Frage. Ich berichte jemanden etwas, was sich zugetragen hat, worüber ich gelesen habe und frage mich: ‚Weißt du wirklich sicher, dass es so war?‘ Nein, natürlich weiß ich es nicht, denn ich war nicht dabei. Ich vertraue einfach mal darauf, dass der Bericht wahrheitsgetreu ist. Aber es geht auch noch viel persönlicher. Wie sicher kann ich mir der Gefühle sein, die andere mir entgegenbringen? Wie sicher bin ich mir meiner eigenen Gefühle? Wie sicher bin ich mir, dass meine Art die Dinge zu sehen, die richtige ist? Wahrheit ist nun einmal etwas sehr individuelles, wie jeder weiß, der verschiedene Berichte über dasselbe Geschehen gehört hat. Man glaubt oft nicht, dass diese Personen sich am selben Ort zur selben Zeit befunden haben. Was wissen wir eigentlich sicher? J. K. Rowling antwortet auf die Frage, sie ist sich sicher, dass die Liebe die stärkste Kraft im Universum ist. Im Großen und Ganzen stimme ich ihr zu. Aber sicher weiß ich es nicht. Es ist halt eine Frage des Glaubens.

 


Computerkram

Gestern habe ich den ganzen Tag mit Computerkram verdusselt und alles nur, weil ich unbedingt das neue Papyrus 8.5 unter Linux zum Laufen bringen wollte. Klappte nicht und da auch schon das 8.0 nicht stabil lief, habe ich mich schließlich schweren Herzens dazu entschlossen zukünftig auf Papyrus zu verzichten. Es ist schade, denn es ist ein gutes Autorenprogramm, aber es ist den Ärger nicht wert und schon gar nicht wieder mit Windows rumzuhängen. Also wird nun mit Writer’s Café gearbeitet.

Heute habe ich, bevor ich mich ans Finetuning gemacht habe, zu einem Spaziergang mit Suka mit Suka aufgerafft und das war gut so. Heute lief alles einigermaßen rund und ich hoffe das bleibt auch so. Ab Montag ist wirklich wieder Arbeit dran. Es ist soviel liegengeblieben und das geht so nicht. Morgen kommt der Herr Schwager zum Essen und danach beginnt der Ernst des Schreibens. Meine Tore-Figuren treiben mich sonst noch in den Wahnsinn. Die klopfen schon arg an.

 

Erschöpft, froh und nachdenklich

Die Sorgen, Anstrengungen und das frühe Aufstehen der letzten Wochen, machen sich deutlich bemerkbar. Ich bin erschöpft. Mein ganzer Körper fühlt sich müde an und alles geht sehr sehr langsam. Viktor ist jetzt mit Dieter beim Arzt und ich habe die Hunderunde übernommen. Von dort habe ich mir ein Franzbrötchen mitgebracht, was eigentlich keines ist. Denn die Original-Hamburger-Franzbrötchen sind platter und man verzichtet auf Hagelzucker. War mir heute morgen aber egal, zu dem Bäcker, der die „richtigen“ im Angebot hat, war es mir zu weit.

Aber es gibt auch Grund zur Freude. Wir haben ein neues Buch aus der Druckerei bekommen. Neurosenkavalier von Ludvig Lorentzen, übersetzt von Gabriele Haefs. Wer wissen will, was eine perfekte Glosse ausmacht und wie man diese schreibt, ist hier richtig. Ludvig Lorentzen ist ein Meister seines Fachs.

Dieser Tage bin ich sehr nachdenklich. Eines meiner Themen, ist Facebook. Will ich wirklich weiter dort sein? Dort soviel Zeit verbringen? Vor allem, was bringt es mir? Der Spaß an diesem asozialen Medium ist mir flöten gegangen. Der Wunsch back to the roots ist extrem stark. Ich möchte wieder mehr bloggen und mehr Blogs lesen. Das ist deutlich auf der Strecke geblieben. Das ich mit meinen Gedanken nicht so ganz alleine bin, habe ich heute morgen, hier gelesen: https://tageweiseunsortiert.wordpress.com/. Ich habe schon den früheren Blog von Herrn Momo gerne gelesen und war recht traurig, dass er diesen nicht weiter betrieb. Nun ist er mit einem Neuen wieder dabei und ich werde gerne wieder regelmäßig vorbeischauen.

Wieder zu Hause

Heute kam D. dann nach Hause. Ohne Kompressionsstrümpfe, ohne letzte Blutdruckmessung und ziemlich fertig. Wir haben es ihm so bequem wie möglich gemacht und morgen geht es zu seinem Urologen. Dann sind wir wieder nach Hause, wahnsinnig erleichtert, heute mal nirgends mehr hinzumüssen. Eigentlich hätten wir arbeiten müssen, aber wir waren beide so müde, dass wir uns hingelegt haben und drei Stunden am Stück geschlafen haben.

Morgen geht es denn an die Arbeit. Viktor muss mit Dieter zum Arzt und ich muss hier die Stellung halten, denn die Bücher kommen. Der Neurosenkavalier ist aus der Druckerei da und kann am 01.05. erscheinen. Morgen müssen aber schon mal die Belege raus und die Pflichtexemplare für die Bibliotheken.