Stellen wir uns doch einfach mal vor …

… diese unsägliche Partei, die viel zu viele Stimmen bekommen hat, ist nur Mittel zum Zweck. Nur eine Rechtfertigung für einen allgemeinen Rechtsruck der etablierten Parteien. Ein kapitalitstisches System im Endstadium, kann sich nur halten, wenn es sich von der Demokratie verabschiedet. Die Nasen von besagter Partei werden genauso verschwinden wie besagte Partei, sowie sie ihre Schuldigkeit getan haben. Dass besagte Partei dauerhaft bleibt, das befürchte ich nicht, schon gar nicht ihr Erstarken, was ich befürchte ist, dass sie den Weg bereit machen für die etablierten Partei offener ihr wahres Gesicht zu zeigen und was daraus erwächst.

Antenne

Ich rate wachsam zu sein und auf die Zeichen zu achten. Das Grundgesetz wurde bereits in den letzten Jahren mehr und mehr ausgehebelt, kann in seiner jetzigen Form eh nur noch als grobe Richtlinie verstanden werden, Überwachung, NSU-Morde, ein Verfassungsschutz der sich zum Erfüllungsgehilfen macht, eine Flüchtlingspolitik, die jeder Menschlichkeit spottet und ein  Sozialsystem, das höchstes als Alibi taugt. Das alles war vorher. Die Namen derer von der Unsäglichen Partei, brauchen wir uns nicht zu merken, sowie sie ihre Schuldigkeit getan haben, werden sie verschwinden, in den anderen aufgehen, vielleicht noch ein nettes Pöstchen erhalten, aber das war es auch. Wenn das so weit ist,  können wir davon ausgehen, dass die Abschaffung der  Demokratie offiziell vollzogen ist.

2. Tag Hamburg – Wittenbergen

Leuchtturm

Heute hatten wir also unsere Generalprobe in Sachen Autofahren mit Hund und Kindern. Auch das hat gut geklappt. Wir waren an der Elbe. Wittenbergen ist eine meiner Lieblingsstellen dort und da wir in Hamburg sind, haben wir die Chance genutzt, dort einmal vorbeizugucken.

Suka_Elbe

Für Suka war das ein Fest, während sie am Ostseestrand ja nur eingeschränkt ohne Leine laufen darf, konnte sie sich hier richtig austoben.

Nun wird es langsam Zeit Abendessen zu machen und die Kinder zu duschen. Dann noch eine Geschichte und es geht zu Bette. Ich bin hundemüde, weil ich die Nacht sehr sehr schlecht geschlafen habe. Hamburg, also die Ecke mit Jennis Wohnung ist nachts recht laut, da haben wir es in Kiel ruhiger.

Aber ich genieße die Zeit hier sehr. Kinderbilder gibt es hier leider nicht. Aus bekannten Gründen.  Allerdings hatte ich vergessen, wie verdammt anstrengend es ist, den ganzen Tag auf dem Kiwief zu sein und das diesmal 2 fach.

 

1. Tag Hamburg

on the road

Heute ging es also gen Hamburg. Vier Tage Generalprobe für den Urlaub. Anfangs sah es so aus, als wenn wir Melli und Suka nicht kompatibel kriegen. Dann lichtete sich alles. Ich schlug vor nach draußen zu gehen und bereits auf halben Weg zum Wollgeschäft, streichelte Melli Suka und nun kommen wir recht gut klar. Morgen üben wir dann das Autofahren und wenn das klappt, steht dem Urlaub nichts mehr im Wege. Ich bin mal zuversichtlich.

Das war es erst einmal. So langsam werde ich müde, so mit Kindern ist doch fix anstrengend. Morgen mehr.

Mabon – 2. Erntefest

mabon.JPG

Mabon ist zwar erst Morgen, aber da werden wir gen Hamburg ziehen. Also habe ich den Altar schon mal hergerichtet. Einiges ist nach dem Reinigen an seinen alten Platz zurückgekehrt, aber anderes liegt nun auch woanders. Es war ein aufregendes Jahr bis jetzt und auch wenn es langsam ruhiger wird (toi toi toi), so hat es doch einige Veränderungen gegeben.

Aber erst einmal geht es nach Hamburg. Vier Tage mit den Kindern. Generalprobe für den Urlaub. Auf alle Fälle freue ich mich auf die gemeinsame Zeit und hoffe, dass es mit Suka und Melli gut geht. Sie hat ja jetzt gesehen wie gut Selena mit ihr klargekommen ist.

Heute haben wir gepackt. Es sieht kaum nach vier Tage Urlaub aus, sondern eher nach Umzug. Aber das ist okay. Nicht zu glauben, dass ich früher mit einem Rucksack voller Sachen wochenlang ausgekommen bin. Da hatte ich allerdings nur mich und musste nicht Futter für Mann und Hund mitschleppen.

Zurück in der virtuellen Welt

Sechs Tage und diverse Techniker hat es nun gebraucht dahinter zu kommen, warum unser Anschluss nicht funktionierte. Sechs nervige Tage, sechs erkenntnisreiche Tage, denn auch, wenn ich den freien Zugang zum Netz vermisst habe, so war die Zeit gut genutzt. Ich habe viel gelesen, mir Gedanken über mein Verhältnis zum Geld und zu materiellen Werten gemacht. Da kam mir sehr hilfreich ein schon älteres Buch von Luisa Francia in die Hände.

Steinreich

Das hat mich wirklich weitergebracht. Aber dazu ein anderes Mal, an anderer Stelle.

Leipziger Allerlei.JPG

Heute scheint insgesamt ein Tag zu sein, an dem sich Dinge lösen, das Lachen leichter wird und man sich ungetrübt freuen kann. Zum Beispiel über ein Päckchen aus Leipzig, mit allerlei regionalen Spezereien. Lieben, lieben Dank Gudrun. Das hat mir den Tag so versüßt.

Nun werde ich für heute Feierabend machen. Auch wenn ich immer noch gerne in der virtuellen Welt unterwegs bin, so will ich doch meine Zeiten im Netz reduziert lassen und stattdessen lesen, häkeln oder stricken.

 

Veränderungen

Suka

Wir haben noch immer kein Netz (also kein eigenes, sonst könnte ich diesen Beitrag ja nicht schreiben), Diese erzwungene Abstinenz hat zu einigen Erkenntnissen geführt, besonders zu der, dass ich meinen Internetkonsum deutlich reduzieren werde. Das betrifft besonders Facebook, da hadere ich schon lange mit und nehme mir eigentlich übel, dass ich immer wieder dort lande und innerhalb kürzester Zeit dort mehr und mehr Zeit verbringe. Das möchte ich so nicht mehr. Ich werde also erst einmal eine Pause machen und dann entscheiden, ob ich endgültig gehe.

Was mich besonders erschreckt hat, ist die Sache mit der dauernden Werbung. Auf einmal brauche ich sehr viel weniger. Immer mal wieder, wenn auf FB etwas aufpoppt, klicke ich doch und gucke mal. Denn es macht unzufrieden, wenn man sich die Sachen nicht leisten kann und wütend, wenn man sie sich geleistet hat und merkt, dass man sie gar nicht braucht und nun zu Hause herumliegen hat. Ich weiß, ich habe schon öfters gesagt, dass ich mich ganz abmelde beim großen Bruder und es denn doch nicht geschafft habe. Aber irgendwann … ich brauche ja bekanntlich immer einige Anläufe, eher ich es hin bekomme.

Elder

Es gibt so vieles im Außen zu entdecken, das mir entgeht, während ich auf Facebook Kätzchenbilder like. Leider neige ich ja zu Extremen, mit einem moderaten Mittelweg habe ich es nicht so.

 

 

 

Atmosphärische Störungen im Zwischennetz

wellenhimmel

Zum Glück gibt es Nachbarn, sonst könnte ich noch immer nicht hier schreiben. Seit Freitagnachmittag geht unser Telefon/DSL nicht. Wahrscheinlich liegt es an der Telekom, sagt TNG. Die kommen morgen und dann soll wieder alles gut sein.

Es ist eine interessante Erfahrung so ohne Netz, denn bis heute, haben wir es einfach mal ohne versucht. Da wir aber den Verlag haben, musste es nun doch mal sein, könnte ja sein, dass jemand Bücher kaufen will. Da wollte ich auch gleich die Chance nutzen hier ein Lebenszeichen zu geben.

Witzig ist, dass ich es eigentlich ganz schön fand, so ohne Netz, euch aber auch vermisst habe. Doch die Sache wird auch eine Konsequenz haben, wir werden wohl unsere Online-Zeiten einschränken, denn das „Leben“ im Netz ist auch ein entsetzlicher Zeiträuber und hindert, mich zu mindesten, an vielen anderen Unternehmungen.

Doch dazu später mehr.

Nachtrag zum Hochzeitstag

Schiff

Dass unser Hochzeitstag dieses Jahr nicht so der Bringer war, schrieb ich ja bereits. Eigentlich wollten wir die geplanten Festivitäten, inklusive nett Essen gehen, nachholen, sowie es ruhiger ist. Dann haben wir aber beschlossen, dass wir lieber ein Bild von Jerk Götterwind hätten und haben uns obiges ausgesucht. Heute ist es gekommen und wir freuen uns so. Gut Kochen können wir schließlich selber, na ja, büsschen malen auch, aber eben nicht so ein Bild.

komische Beeren

Ansonsten war es ein ruhiger Tag mit viel Rumlaufen. Aber angenehm. Zum Schuhmacher mussten wir wegen meiner anderen Tasche und Viktors Schuhen und da der nur knapp 20 Minuten von uns weg ist, haben wir die Chance genutzt und einen Spaziergang gemacht. Suka war begeistert mal wieder mit uns zusammen loszukommen. Jetzt werde ich es mir gemütlich machen. Der Ofen bollert und kurz bevor wir zu Hause waren, hatte es zu regnen begonnen.

Kohlenlieferung

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Wir haben, wie ich schon öfters erwähnte Ofenheizung. Das bedeutet, einmal im Jahr kommt eine Lieferung Kohlen und Briketts und zweimal im Jahr Holz. Da alles vom Bürgersteig quer durch das Haus in den Schuppen geschleppt werden muss, ist das eine arge Plackerei. Bei Kohlen und Briketts gilt eigentlich die Regelung, dass der Lieferant bis Keller-, respektive Lagerraumtür schleppen muss, verstauen muss man selber. Während Holz bis Bürgersteig geliefert wird. Seit Jahren beziehen wir unsere Kohlen und Briketts über eine Brennstoffhandlung in Schönberg und bis dato gab es auch nie Schwierigkeiten. Auch als ich telefonisch bestellt habe, erwähnte niemand, dass sie nicht mehr zum Lagerraum hin liefern. Soweit so schlecht. Was mich wahrlich auf die Palme gebracht hat war, dass die Herren sich benahmen, als wenn sie immer schon nur bis Bordstein geliefert hätten. Dabei war einer dabei, der bereits die letzten Jahre hier abgeladen hat. Das hat sowohl Herrn Braun als auch mich so wütend gemacht, dass wir den ganzen Kladderadatsch zurück gehen lassen haben. Nun mussten wir neue Quellen aufzutun, die Schönberger Firma haben wir ja gerade eben wegen der Lieferung bis Lager gewählt und den deutlich höheren Preis akzeptiert. Jetzt sind Nachbar Torben und Viktor unterwegs und holen vom Baumarkt und siehe da, dort haben wir alles 100,00 € günstiger bekommen, sogar mit der Miete für einen Hänger.

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Gut das ich gestern noch einen Zwetschgenkuchen gebacken habe. Nervennahrung kam uns doch sehr gelegen. Überhaupt ist mir da einer der besten Kuchen aller Zeiten gelungen.

Trotzdem ich bin arg genervt und sauer. Es ist ja nicht Faulheit, dass ich die Kohlen und Briketts nicht reinschleppen will, ich kann es einfach körperlich nicht. Schon die 2 x im Jahr drei Schüttmeter Holz sind für mich kaum zu wuppen.

Ein verdächtig ruhiger Tag

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Die letzten Wochen war so viel los und ging so viel schief, dass ich dem Braten nicht so richtig traue. Besser ich gehe zu Bett, bevor noch was kommt. Heute war es wirklich verdächtig ruhig und was ich mir vorgenommen habe hat geklappt. Das neue (gebauchte) Thinkpad vom Computerladen geholt und angeschlossen. Läuft! Hat sogar ein tolles Dock und alles sieht viel aufgeräumter aus und war auch noch günstig. Eingekauft, einen Zwetschgenkuchen gebacken und Müll für den Abfallwirtschaftshof zusammengesucht, alles in guter Stimmung und ohne Streit. Ich glaube ich fange einfach mal an es zu genießen und entspanne mich … wenn es man so einfach wäre. Auf alle Fälle war heute ein Blümchentag, nichts Besonderes, aber gerade in seiner Einfachheit und Reibungslosigkeit zum Einrahmen.

Was den neuen (gebrauchten) Computer betrifft, so wollte ich eigentlich ein neues Notebook haben, aber, die gibt es fast nur noch mit Windows 10 und das will ich nicht. Mac ist auch nicht meines und finanziell schon mal gar nicht meine Reichweite. Normalerweise ist Windows das Erste was bei mir vom Rechner fliegt und dann wird Linux installiert. Klappte bis dato auch immer. Seit Windows 10 ist das aber nicht mehr so einfach. Nicht einmal auf Windows 7 oder 8.1 lässt sich das ganze downgraden. Anscheinend fehlen bei älteren Windows-Versionen und Linux Treiber für die verbaute Hardware. Komischerweise ist das erst seit Windows 10 so. Jedenfalls führte dieser Umstand dazu, dass ich mir einen alten Traum erfüllt und mir ein Thinkpad von Lenovo zugelegt habe. Das ist robust und war günstig, sogar mit einer SSD Festplatte.